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Η-Ε
(2:0) - (0:0) - (1:1)
19.04.2021, 20:00 Uhr

3:1 Führung in der Serie

Lakers setzten im ersten Drittel Grundstein zum Sieg

Þ20 April 2021, 13:25
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SC Rapperswill Mona Lakers
SC Rapperswill Jona Lakers

Mit einem starken Startdrittel mit Toren von Clark und Eggenberger legen die SCRJ Lakers den Grundstein zum Sieg. Im Schlussdrittel wird es nochmals spannend, doch die Rapperswiler retten den Sieg über die Zeit und gehen somit in der Playoffserie gegen den HC Lugano mit 3:1 in Führung.

Es war eine aufregende Woche für die Lakers: am Dienstag stand das erste Playoffspiel seit 2008 an, am Donnerstag konnte der erste Playoffsieg gefeiert werden und am Samstag gelang es dem SCRJ dank dem Auswärtssieg in Lugano in der Serie in Führung zu gehen. Natürlich wollte man heute in diesem möglicherweise vorentscheidenden Spiel ein weiteres Kapitel dieses Playoff-Märchens schreiben.

Beim heutigen Spiel waren wieder 50 Zuschauer zugelassen, welche für tolle Stimmung im Stadion sorgten. Es dauerte gerade mal 65 Sekunden und dann konnten die Rapperswiler Fans ein erstes Mal jubeln: Cervenka schoss aufs Tor und Clark lenkte den Puck unhaltbar ab. Der Tscheche war nach seiner Verletzung zurückgekehrt und hatte also bereits in seinem ersten Shift wieder einen entscheidenden Einfluss aufs Spiel. Der SCRJ versuchte gleich nachzusetzen, konnte allerdings vorerst keine zwingenden Chancen mehr herausspielen, auch nicht bei einer Überzahlgelegenheit. Lugano wurde erstmals im Powerplay gefährlich, doch ein starkes Boxplay und Nyffeler im Tor verhinderten einen Gegentreffer. Kurz vor der ersten Sirene setzte Rowe zu einem sehenswerten Solo an und spielte einen perfekten Pass in den Slot, wo Eggenberger eiskalt verwertete.

Gleich zu Beginn des Mitteldrittels bot sich eine erneute Powerplaygelegenheit für die Lakers, welche allerdings nicht genutzt werden konnte. Kurze Zeit später fehlten nur Millimeter zur Dreitoreführung, denn der Puck landete nach einem Schuss von Dufner am Innenpfosten. Die Luganesi blieben weiterhin harmlos und machten teilweise bereits einen ratlosen Eindruck. Auf der anderen Seite überzeugte der SCRJ genau mit derjenigen Spielweise, welche bereits in den Spielen zuvor der Schlüssel zum Erfolg war: unbändiger Kampfgeist und solidarischer Einsatzwille, taktisch klug auf eine kompakte Defensive fokussiert und mit der richtigen Mischung zwischen Aggressivität und dem Vermeiden von unnötigen Strafen.

Auch im dritten Drittel ging das Spiel im gleichen Stil weiter und die erwartete Reaktion des Favoriten aus dem Tessin blieb vorerst aus. Der Tessiner Anschlusstreffer fiel dann allerdings doch noch, wenn auch ein wenig aus heiterem Himmel, als Morini traf. Somit war die Partie auf einen Schlag wieder so richtig lanciert und es folgte eine Tessiner Druckphase. In der 51. Minute wäre der Ausgleich um ein Haar Tatsache geworden, doch der Puck landete nur an der Torumrandung. Lugano erhielt danach die Chance, im Powerplay noch vehementer den Ausgleichstreffer zu finden. Diese wurde zwar nicht genutzt, doch auch bei 5 gegen 5 Feldspielern brannte es teilweise lichterloh in der Rapperswiler Zone. Die Lakers wehrten sich mit den letzten verbliebenen Kräften und retteten sich mit Hilfe von Icings über die Zeit. Als Lugano ohne Torhüter und mit 6 Feldspielern agierte, traf der SCRJ gleich dreimal das leere Tor nicht. Beinahe hätte sich das noch gerächt, doch mit vereinten Kräften und dem nötigen Glück überstand Rappi auch noch die Schlusssekunden bis zum 3:1 von Eggenberger in leere Tor.

​Nach dem Spiel erklärte Kay Schweri, der Schlüssel zum Erfolg sei eine starke Defensive gewesen und ergänzte: «Wir wollten früh stören, Grosschancen des Gegners verhindern und ihr Spiel kaputt machen.» Dies hat sehr gut geklappt und der frühe Führungstreffer spielte dem Team von Tomlinson in die Karten: «Der Führungstreffer gab uns ein gutes Gefühl.» Weiter sprach Schweri auch den Teamgeist an und nennt immer wieder Worte wie «miteinander», «jeder für jeden» oder «sich helfen» und fasst zusammen: «Wir haben viel Spass und Freude miteinander.»

Bereits am Mittwoch findet in Lugano Spiel 5 der Viertelfinalserie an. Dort bietet sich dem SCRJ also die Chance, gleich den ersten von drei Matchpucks zu nutzen und die Halbfinalqualifikation zu erreichen. Darüber möchte Schweri verständlicherweise noch nicht reden: «Wir wollen jeden Match gewinnen, aber schauen einfach von Spiel zu Spiel.» Mit einer gleich starken Leistung wie in den letzten drei Spielen ist ein Rapperswiler Sieg definitiv realistisch und man könnte einen Erfolg erreichen, den vor kurzem noch niemand für möglich gehalten hätte.

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