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03.02.2023, 20:00 Uhr

Volle Konzentration auf die Gegner

Klostersee und Riessersee am Wochenende

Þ03 Februar 2023, 09:48
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Blue Devils Weiden
Blue Devils Weiden

Nach dem grandiosen 8:2-Erfolg gegen die Starbulls Rosenheim feierten Spieler, Trainer und Mannschaft noch Minuten nach der Schlusssirene gemeinsam auf dem Eis und den Tribünen der Hans-Schröpf-Arena. Sowohl das Team der Blue Devils als auch die Fans traten euphorisch den Heimweg an. Einige Tage später heißt es für die Blue Devils den Fokus auf die anstehenden Aufgaben am kommenden Wochenende gegen den EHC Klostersee und den SC Riessersee zu lenken.

Es war ein deutliches Ausrufezeichen, dass die Blue Devils Weiden am vergangenen Sonntag gegen den Tabellenzweiten, die Starbulls Rosenheim, setzen. Mit 8:2 schickten die Blue Devils die Starbulls nach Hause. Die Stimmung in der Hans-Schröpf-Arena war ausgelassen, Fans und Mannschaft feierten einen perfekten Eishockeyabend.

Für die Blue Devils steht am Freitag die Auswärtspartie beim EHC Klostersee an, ehe am Sonntag der SC Riessersee in der Hans-Schröpf-Arena gastiert. Gegen den EHC Klostersee werden es die Blue Devils mit einer ganz anderen Gangart des Gegners zu tun bekommen als sie es gegen Rosenheim erfahren haben. Die Grafinger haben weiterhin die „Rote Laterne“ inne und bereiten sich voll auf die Playdown-Runde vor.

Blue-Devils-Trainer Sebastian Buchwieder schwört seine Mannschaft vor dem Auswärtsspiel auf eine harte Aufgabe ein: „Klostersee hat sich im Vergleich zum Beginn der Saison deutlich gesteigert. Für drei Punkte brauchen wir von allen Spielern eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten. Es wird eine intensive Partie.“

Der SC Riessersee hingegen spielt weiterhin vorne mit und schielt noch auf Tabellenplatz drei. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf den Deggendorfer SC, doch die haben bereits zwei Partien mehr absolviert. Für Dibelka und Co. könnte es mit einem erfolgreichen Schlussspurt in der Endabrechnung der Hauptrunde also noch einen Platz nach vorne gehen.

„Gegen Riessersee erwarte ich ein spannendes, enges und auch hochklassiges Eishockey-Match“, blickt Sebastian Buchwieser auf die Partie am Sonntag in der Hans-Schröpf-Arena voraus.

Personell müssen die Blue Devils an diesem Wochenende neben den bekannten Ausfällen der Verteidiger Dominik Müller und Alessandro Schmidbauer auch auf die erkrankten Dennis Thielsch und Marco Wölfl, den angeschlagenen Ralf Herbst sowie den beruflich verhinderten Marius Schmidt verzichten. Für Marco Wölfl rückt Frederik Weiß ins Aufgebot.

Gute Nachrichten gibt es von Dominik Müller und Alessandro Schmidbauer: Sie haben nach ihren Verletzungen das Training im Laufe der Woche aufnehmen können und sind zurück auf dem Eis der Hans-Schröpf-Arena.

Die Gegner im Fokus – der EHC Klostersee und der SC Riessersee

Gegen den EHC Klostersee treten die Blue Devils zum vierten Mal in dieser Saison an. Zum Saisonauftakt siegten die Blue Devils auf heimischem Eis mit 5:0, Mitte Januar mit 6:1. Die erste Auswärtspartie in Grafing entschieden die Devils mit 4:2 für sich.

Nach dem bislang einzigen Saisonsieg nach 60 Minuten kurz nach Weihnachten 2022 und dem überraschenden Erfolg nach Penaltyschießen gegen Deggendorf am Dreikönigstag 2023 ist beim EHC Klostersee inzwischen wieder Tristesse eingetreten. Sechs Niederlagen in Serie, ein einziger Punktgewinn gegen Lindau, stehen aktuell zu Buche. Die Grafinger werden die „Rote Laterne“ auch nach Abschluss der Hauptrunde innehaben und die Ausscheidungsspiele gegen den Abstieg in die Bayernliga bestreiten.

Dass der EHCK in einzelnen Spielen auch gegen die Topteams mithalten können, haben sie unter anderem mit dem angeführten Sieg gegen Deggendorf, knappen Niederlagen gegen Weiden und Rosenheim unter Beweis gestellt. In der Offensive fehlt es jedoch an der Durchschlagskraft. In den vergangenen sechs Partie erzielte die Mannschaft nie mehr als zwei Tore – zu wenig, um in der starken Oberliga dauerhaft zu punkten.

In den persönlichen Statistiken liegt beim EHC Klostersee inzwischen der nachverpflichtete Finne Vili Vesalainen vorne. Der Stürmer sammelte in 29 Spielen 22 Scorerpunkte (7 Tore / 15 Vorlagen). Lynnden Pastachak, zu Saisonbeginn in der ersten Partie gegen die Blue Devils nach einer Matchstrafe aus der Vorbereitung noch gesperrt, folgt mit 20 Scorerpunkten (11/9).

Im Tor der Grafinger ist Philipp Hähl gesetzt: 24 Partien hat Hähl bestritten und weist mit 4,46 Gegentoren je 60 Minuten den besten Gegentorschnitt des EHCK auf. Mit Dominik Gräubig (7 Spiele / 5,53) und Marinus Schunda (10 / 4,95) kamen zwei weitere Goalies zum Einsatz.

In den Team-Statistiken rangiert der EHCK im Powerplay mit 19 erzielten Toren bei 136 Gelegenheiten, einer Quote von lediglich 14,0 Prozent, ligaweit auf Rang 13. In Unterzahl beträgt die Erfolgsquote 71,7 Prozent (53 Gegentreffer bei 187 Unterzahlsituationen). Dies bedeutet Rang 12. Die zugelassenen 187 Powerplay-Situationen für die Gegner sind Ligahöchstwert. Im Schnitt kassiert der EHCK 14,5 Strafminuten pro Spiel (die Blue Devils 8,1).

Am Sonntag ist der SC Riessersee zu Gast in der Hans-Schröpf-Arena. Auch gegen den SCR geht es zum vierten Mal in der laufenden Saison um Punkte. Die ersten beiden Aufeinandertreffen entschieden die Blue Devils mit 4:1 und 4:2 für sich. Am 20. Januar ging es in einem torarmen Spiel ins Penaltyschießen – 2:1 für die Blue Devils hieß es am Ende.

Die Mannschaft von Trainer Pat Cortina konnte in den vergangenen fünf Partien punkten, holte drei Siege in der regulären Spielzeit und kassierte zwei Niederlagen im Penaltyschießen. Am Freitag genießen die Garmischer Heimrecht gegen die Starbulls Rosenheim und haben somit die – auf dem Papier – schwerere Aufgaben zum Start in dieses Wochenende zu lösen. Dibelka und Co. werden aber nicht nur den Starbulls, sondern auch den Blue Devils wieder alles abverlangen.

In den persönlichen Statistiken ragen beim SC Riessersee Lubor Dibelka mit 21 Toren und 46 Vorlagen (67 Scorerpunkte) und Robin Soudek mit 31 Toren und 33 Vorlagen (64) heraus. Sie belegen in der ligaweiten Scorerliste die Plätze zwei und vier. Punktbester Verteidiger ist Jan Pietsch mit 26 Scorerpunkten (2/26).

Zwischen den Pfosten vertraut Trainer Pat Cortina auf Daniel Allavena (1,89) und Michael Böhm (2,72). Sollte Allavena von seinem Stammverein EHC Red Bull München nicht abgestellt werden, rückt voraussichtlich Xaver Nagel als Back-Up nach.

In den Team-Statistiken belegen die Garmischer mit 33 Powerplay-Toren aus 110 Situationen (Quote 30,0 Prozent) Rang zwei in der Powerplay-Statistik. Zwei Gegentreffer in eigener Überzahl musste der SCR bislang hinnehmen. In Unterzahl klären sie 81,8 Prozent dieser Situationen erfolgreich – 22 Gegentreffer in 121 Unterzahlsituationen stehen zu Buche. Das ist ligaweit Platz drei.

Ein Blick in die Liga

An der Tabellenspitze stehen weiterhin die Blue Devils Weiden – 101 Punkten hat das Team von Trainer Sebastian Buchwieser auf dem Konto. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger Rosenheim ist auf 19 Punkte angewachsen. Die Blue Devils haben jedoch eine Partie mehr bestritten als die Starbulls (38/37). Dritter ist Deggendorf mit 78 Punkten aus 39 Spielen.

In der Scoring-Wertung der Oberliga Süd steht Tyler Ward (24/43) von den Tölzer Löwen gemeinsam mit Lubor Dibelka (21/46) vom SC Riessersee mit 67 Punkten an der Spitze. Es folgen der Passauer Jakub Cizek mit 65 Scorerpunkten (32/33). Edgars Homjakovs ist auf Rang sechs bestplatzierter Devils-Spieler: Er kommt auf 21 Tore und 41 Vorlagen. Bester Torschütze ist mit 38 Treffern der Peitinger Felix Brassard. Die meisten Vorlagen (46) gehen auf das Konto von Lubor Dibelka. Punktbester Verteidiger ist Jake Fardoe von den Höchstadt Alligators mit 44 Scorerpunkten (10/34).

Bei den Torhütern hat Christopher Kolarz derzeit den besten Gegentore-Schnitt. Der Rosenheimer Schlussmann steht bei 1,69 (15 Spiele). Es Jaroslav Hübl mit lediglich 1,89 Gegentore im Schnitt je 60 Minuten (23 Einsätze). Auf Rang drei steht Riessersees Daniel Allavena mit einem Schnitt von 1,89 Gegentoren. Timo Pielmeier vom Deggendorfer SC ist der Vielspieler unter den Goalies und kam in allen 39 Saisonspielen zum Einsatz.

Die meiste Zeit auf den Strafbänken der Oberliga Süd hat bislang der Tölzer Nick Huard mit 99 Strafminuten abgesessen. Platz zwei bei den Strafzeiten geht an Marinus Kritzenberger vom EHC Klostersee mit 88 Strafminute. Es folgt der Ex-Landsberger Jason Lavallee mit 71 Minuten.

In den Teamstatistiken liegen die Blue Devils in der Powerplay-Statistik in Führung: Die Erfolgsquote der Devils liegt bei 36,5 Prozent. In 126 Überzahlsituationen erzielten Rubes und Co. 46 Tore. Hinter den Blue Devils liegt der SC Riessersee mit einer Powerplay-Quote von 30,0 Prozent auf Rang zwei. Die meisten Gegentore in eigener Überzahl mussten die Lindau Islanders hinnehmen (6).

In Unterzahl haben ebenfalls die Blue Devils den ersten Platz inne – 85,3 Prozent der Unterzahlsituationen überstehen die Devils ohne Gegentor (18 Gegentore in 122 Unterzahlsituationen). Es folgen der Deggendorfer SC mit 84,8 Prozent Erfolgsquote (22 Gegentore in 145 Unterzahlsituationen). Die Passau Black Hawks haben in eigener Unterzahl bereits acht Tore erzielen können – Ligabestwert!

Das Spiel könnt Ihr in unserem kostenlosen Liveticker verfolgen.
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