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Ζ-Η
(0:1) - (1:1) - (1:1)
10.12.2021, 03:00 Uhr

Zwei Tore von Draisaitl sind nicht genug

Oilers unterliegen Boston Bruins

Þ10 Dezember 2021, 12:38
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edmonton-oilers
Edmonton Oilers

Sie wollten endlich die Trendwende herbeiführen und waren am Ende doch einmal mehr enttäuscht. Trotz zweier Treffer von Leon Draisaitl kassierten die Edmonton Oilers bei ihrem Heimspiel gegen die Boston Bruins am Donnerstag im Rogers Place mit 2:3 die vierte NHL-Niederlage in Serie. Da nützte des den Gastgebern auch nichts, dass sie das Torschussverhältnis in diesem Duell mit 43 zu 30 Versuchen klar dominierten. Am Ende stand für die Hausherren die neunte Saisonniederlage zu Buche.
Draisaitl, der aktuell beste Scorer der Liga, war einmal mehr in zwei Überzahlsituationen für die Gastgeber erfolgreich, doch das war an diesem Abend in Edmonton nicht genug. Die Unterstützung der Teamkameraden des Deutschen im Sturm reichte nicht aus, um mit der Mannschaft gegen die Bruins zu punkten. Damit setzte sich ein Trend fort, der die laufende Misserfolgsserie für die Mannschaft prägt: Den Oilers gelangen während der laufenden Pleitenserie insgesamt lediglich sieben Tore (3:4 gegen die Seattle Kraken, 1:5 gegen die Los Angeles Kings, 1:4 gegen die Minnesota Wild und jetzt das 2:3 gegen die Bruins).

"Ich denke, dass die letzten beiden Spiele wahrscheinlich so oder so hätten ausgehen können. Ich fand, dass wir heute Abend die bessere Mannschaft waren, aber so ist die NHL. Wir haben auch schon Spiele gewonnen, in denen wir spielerisch unterlegen waren, also müssen wir einfach einen Weg finden, den letzten Gegentreffer zu verhindern und dann in die Verlängerung zu gehen, um uns eine Chance auf einen Punkt zu geben", befand Draisaitl nach der abermaligen Niederlage.

Ganze drei Tore der Oilers waren in dieser Sieglos-Spanne nicht von Draisaitl (3) oder Connor McDavid (1), den beiden Superstars im Kader. Wollen die Kanadier wieder regelmäßig punkten, brauchen mehr Breite im Angriff. Das hat auch die Begegnung am Donnerstag gegen Boston wieder unter Beweis gestellt.

"Wir haben einige Chancen herausgespielt, aber wir haben auch ein paar vergeben und konnten keinen Weg finden, um einen weiteren Treffer zu erzielen. Ich denke, dass wir die meiste Zeit des Abends bei 5-gegen-5 das Spiel bestimmt haben. Manchmal geht die Scheibe rein, manchmal nicht. Wenn wir weiterhin die richtigen Dinge tun, dann wird es schon klappen", gab sich McDavid unverdrossen.

Torhüter Linus Ullmark verbuchte für die Bruins 41 Paraden und ließ die Angreifer der Hausherren immer wieder enttäuscht den Kopf schütteln. Neben dem Doppeltorschützen Draisaitl (23 Tore, 22 Assists aus 25 Spielen) gefielen bei den Oilers an diesem Abend noch McDavid (16 Treffer, 29 Vorlagen) und Tyson Barrie, die jeweils zwei Torvorlagen beisteuern konnten. Torhüter Stuart Skinner kam auf 27 Paraden für Edmonton (16-9-0), konnte die abermalige Niederlage aber durch seinen starken Auftritt aber auch nicht verhindern.

"Wir haben heute Abend genug getan, um zu gewinnen und nicht zu verlieren. Wir müssen uns weiter anstrengen. Man darf sich nicht von der Frustration anstecken lassen. Unser Powerplay ist zurückgekommen und hat uns ein paar Punkte gebracht, nachdem wir einen frühen Shorthander vergeben haben. Wir haben heute vielprobiert, aber wir müssen einen Weg finden, aus einigen Chancen Kapital zu schlagen", beklagte Coach Dave Tippett nach der Schlusssirene.

Brad Marchand erzielte nach 16:15 Minuten des ersten Drittels die 1:0-Führung für die Bruins. Marchand nahm einen Breakaway-Pass von Patrice Bergeron an, nachdem Barrie ihn kurz vor der blauen Linie von Boston umgestoßen hatte, und traf mit der Rückhand. Jake DeBrusk erzielte das 2:0 für die Gäste im Powerplay nach 2:02 Minuten des zweiten Drittels, als er einen Pass von Taylor Hall aufnahm und aus dem Slot heraus traf.

Doch die Oilers steckten nicht auf. Draisaitl verkürzte mit einem Powerplay-Treffer auf 1:2 (39., pp), indem er einen Schuss vom rechten Bullykreis auf ein Zuspiel von Barrie abfälschte. Der gebürtige Kölner zeichnete auch für das 2:2 in der 50. Minute verantwortlich. Erneut in Überzahl agierend verwertete er einen Pass von McDavid.

Die Aufholjagd Edmontons sollte in der Endabrechnung diesmal jedoch nicht zu einem Punktgewinn reichen. Matt Grzelcyk erzielte knapp drei Minuten vor der Schlusssirene den Siegtreffer für Boston (13-8-2), das von den letzten sechs Auswärtsspielen fünf gewonnen hat.

"Ich denke, unser Powerplay war diesmal in Ordnung, aber wenn wir es in die Verlängerung schaffen, haben wir zumindest eine Chance auf einen Punkt. Das ist ein großer Schritt, wenn man drei Mal in Folge verloren hat, und so ist es nun mal, wenn man eine Flaute hat. Man findet einen Weg, solche Spiele zu verlieren, also muss man einen Weg finden, um da rauszukommen", sagte Draisaitl.

Weiterer Wehrmutstropfen für die Hausherren: Oilers-Verteidiger Kris Russell verließ das Spiel mit einer Oberkörperverletzung, nachdem er von Eric Haula zu Beginn des zweiten Spielabschnitts getroffen wurde. Zu seinem Zustand war nach Spielende noch nichts Näheres bekannt. "Ich habe zwischendurch mit ihm gesprochen, und es sah nicht sehr gut aus. Ich weiß noch nicht genau, was los ist, aber ich habe das Gefühl, dass er einige Zeit ausfallen wird", ließ Tippett wissen. Ob Russell schon beim nächsten Auftritt der Oilers am Samstag (10 p.m. ET; NHL.TV; So. 4 Uhr MEZ) gegen die Carolina Hurricanes wieder mitwirken kann, muss daher bezweifelt werden.

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