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Punktgewinn im Slot versenkt

Þ22 November 2019, 23:49
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ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt

Der ERC Ingolstadt unterlag am Freitagabend bei der Düsseldorfer EG in einem äußerst torreichen Duell mit 6:5. Den durchaus möglichen Punktgewinn machten sich die Panther zunichte, weil sie im eigenen Drittel nicht konsequent genug agierten.

Weiterhin ohne den verletzten Brandon Mashinter und kurzfristig auch ohne Colton Jobke, der wegen einer Oberkörperverletzung ausfiel, gingen die Ingolstädter in die Partie. Dafür rückte Garret Pruden als siebter Verteidiger mal wieder in die Aufstellung.

Und das Auftaktdrittel verlief für die Hausherren nach dem Motto: Jeder Schuss ein Treffer. Bereits nach zweieinhalb Minuten gingen sie in Führung. Leon Niederberger wurde von Darin Olver maximal halbherzig verfolgt und zog ab. ERC-Goalie Timo Pielmeier ließ die Scheibe unglücklich abprallen und Rihards Bukarts vollstreckte per Nachschuss. Doch die Gäste antworteten schnell. Nur 71 Sekunden später traf Wayne Simpson zum Ausgleich. Bernhard Ebner verlor vor dem DEG-Kasten die Orientierung und im zweiten Schussversuch fand Simpson die Lücke am kurzen Eck. Diesmal sah Düsseldorfs Torhüter Mathias Niederberger nicht gut aus. Es folgte eine erste Druckphase des ERC, das Tor machten aber die Rot-Gelben. Hinter dem Gehäuse vertändelten Pielmeier und ein ERC-Verteidiger die Scheibe und nach einigen Pässen schoss Ebner zur erneuten Führung ein. Auch die dritte große Chance konnten die Rheinländer verwerten. Ungestört kombinierten sie im Ingolstädter Drittel, bis Reid Gardiner in Schussposition war und das 3:1 erzielen konnte (15.). Keine zwei Zeigerumdrehungen später verkürzte Kris Foucault mit einem platzierten Schuss unter die Latte. DIe Schussstatistik nach den ersten 20 Minuten sprach mit 16:9 deutlich für den ERC.

"Wir geben Düsseldorf zu viel Platz in unserer Zone und müssen den Slot immer mit einem Mann besetzen", forderte Fabio Wagner vor dem zweiten Drittel. Doch sein Appell verhallte ungehört. Das Spiel lief seit 25 Sekunden wieder als Ken Andre Olimb einen Schuss von der blauen Linie im Slot völlig unbedängt zum 4:2 abfälschen durfte. Rückenwind gab der Treffer den Düsseldorfern allerdings nicht. Vielmehr waren die Panther im zweiten Abschnitt die Mannschaft mit dem strukturierteren Spiel. Folgerichtig kamen sie zum Ausgleich. Zunächst schoss Maury Edwards im einzigen ERC-Powerplay der Partie per Handgelenkschuss ein (29.). Fünf Minuten später liefen die Panther plötzlich Zwei-auf-Eins. Brett Olson versuchte es selbst. Mit dem Ergebnis, dass die Scheibe von der Latte an Niederbergers Rücken sprang und von dort über die Linie zum verdienten Ausgleich.

Die Vorzeichen für den Schlussabschnitt standen also gut, das Momentum war eigentlich auf Ingolstädter Seite. Doch beide Teams starteten schleppend in das dritte Drittel. So musste es erneut ein abgefälschter Schuss sein, der die DEG in Führung brachte. Jerome Flaake hielt den Schläger entscheidend in einen Schlenzer von Johannes Johannesen (51.). Den Siegtreffer erzielte drei Minuten später Maxi Kammerer. In Begleitung des viel zu passiven Sean Sullivan jagte er einen ansatzlosen Hammer in den Winkel. Der Anschlusstreffer von Jerry D'Amigo bei Sechs-gegen-Fünf 104 Sekunden vor der Schlusssirene kam letztlich zu spät.

Das sagte Timo Pielmeier

"Wir sind zwar einige Male nach einem Rückstand wieder zurückgekommen, haben über das gesamte Spiel gesehen aber zu viele klare Torchancen abgegeben. Zudem hat Düsseldorf die dreckigen Tore gemacht. Sie haben die Scheibe einfach auf den Kasten geschmissen und zweimal per Abfälscher getroffen."

Am Sonntag zuhause gegen Spitzenreiter München

Am Sonntag fordern die Panther in der heimischen Saturn-Arena Spitzenreiter EHC Red Bull München heraus. Die Landeshauptstädter gewannen ihr heutiges Heimspiel gegen Schlusslicht Schwenningen zuhause mit 2:1 nach Penaltyschießen. Karten für das Spiel gibt es an allen Vorverkaufsstellen sowie im Online-Ticketshop. Mit dem "Paket Pielmeier" können Sie sich außerdem gleich noch eine Karte für das Heimspiel am 29. November gegen Schwenningen sichern und dabei bis zu 40 Prozent sparen.

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