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19.04.2022, 03:30 Uhr

Niederreiter schießt Carolina an die Spitze

5:3 Sieg in Arizona

Þ19 April 2022, 13:32
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Carolina-Hurricanes

Ein Tor, eine Vorlage - Nino Niederreiter hat am Montag beim 5:3 seiner Carolina Hurricanes im Auswärtsspiel gegen die Arizona Coyotes seine Qualität einmal mehr unter Beweis gestellt. Die Mannschaft von Trainer Rod Brind'Amour hat dadurch, nach den beiden Niederlagen gegen die Detroit Red Wings (0:3) und die Colorado Avalanche (4:7) zuvor, zurück in die Erfolgsspur gefunden. "Auf jeden Fall war das ein großer Sieg. Wir haben diesen Erfolg auf jeden Fall gebraucht", erklärte Niederreiter hinterher erleichtert.
Das Ergebnis spiegelt die Überlegenheit von Carolina dabei nur unzureichend wider. Mit 51 Abschlüssen wurde das Tor von Karel Vejmelka, der sich mit 46 Rettungstaten beachtlich aus der Affäre zog, unter Dauerbeschuss gestellt. Die Coyotes bekamen mit 26 Abschlüssen nur halb so viele Torschüsse zustande. Nachdem Carolina in der 5. Spielminute durch einen Treffer von Vincent Trocheck in Führung ging, war vor allem der zweite Spielabschnitt ereignisreich.

Jesper Fasth erhöhte in der 22. Minute auf 2:0, ehe Niederreiter das 3:0 für Max Domi auflegte. In der 27. Minute gelang Nick Ritchie zwar der Anschlusstreffer für Arizona, Niederreiter stellte den Drei-Tore-Vorsprung allerdings wieder her, als er in der 32. Minute aus mittlerer Distanz abzog und zum 4:1 traf.

Domi war gemeinsam mit den Flügelspielern Niederreiter und Jesper Fast im Zentrum und übernahm vorübergehend den Platz, der ansonsten von dem derzeit verletzten Jordan Staal eingenommen wird. "Es war einfach, mit ihm zu spielen", lobte Niederreiter. Domi erzielte den 100. Treffer seiner Karriere und den ersten im Dienst der Hurricanes.

"Ich habe nur versucht, auf jede erdenkliche Weise zu helfen", sagte der Neuzugang von den Columbus Blue Jackets und fügte hinzu: "Das ist eine der besten Linien im Eishockey." Gleichwohl hofft er auf eine schnelle Genesung von Staal: "Es macht nie Spaß, einen Kerl verletzt zu sehen. Besonders wenn das einer der besten Spieler, wenn nicht sogar der beste Spieler und der Anführer deines Teams ist."

Es ist den Coyotes hoch anzurechnen, dass sie sich ihrem Schicksal nicht ergaben und weiterkämpften. Zur Erinnerung: Arizona blickt auf eine Niederlagenserie von sechs Spielen zurück und kassierte zuletzt gegen die Calgary Flames (1:9) und die Vancouver Canucks (1:7) echte Klatschen. Diesmal allerdings erwies sich die Mannschaft von Trainer Andre Tourigny, die sich als punktschwächste Mannschaft im Westen längst aus dem Playoff-Rennen verabschiedet hat, als widerstandsfähig.

Loui Eriksson und Alex Galchenyuk brachten die Coyotes mit ihren Treffern in der 37. und 39. Minute wieder bis auf 3:4 heran, sodass es völlig ergebnisoffen in den letzten Spielabschnitt ging. Hier sorgte Sebastian Aho per Abstauber für den Endstand. 

"Das Spiel war in Ordnung", lautete das sachliche Fazit von Hurricanes-Trainer Rod Brind'Amour. "Wir haben definitiv genug Möglichkeiten kreiert. Wir haben aber zu viele Chancen abgegeben. Daraus haben sie Kapital geschlagen. Wir nehmen die beiden Punkte gerne mit. Wir brauchen diese Zähler."

Antti Raanta, der Torhüter der Hurricanes, vertrat den in dieser Saison so überragenden Frederik Andersen mit 23 Saves. Andersen wird voraussichtlich mindestens eine Woche lang fehlen, nachdem er sich am Samstag gegen Colorado eine Unterkörperverletzung zugezogen hatte.

"Das wird wahrscheinlich in etwa einer Woche neu bewertet", erklärte Coach Brind'Amour. "Wir werden ein Gefühl dafür bekommen, wo er dann steht." Andersen ist unter den Torhütern mit mindestens 20 Spielen Zweiter in der Liga im Gegentorschnitt (2,17), Vierter bei Torhütersiegen (35) und Sechster in der Save-Rate (92,2 Prozent).

Die Hurricanes übernahmen durch den Sieg mit 106 Punkten die alleinige Tabellenführung in der Metropolitan Division. Wollen sie die gute Ausgangsposition für die anstehenden Stanley Cup Playoffs 2022 beibehalten, dürfen sie sich allerdings kaum noch Ausrutscher erlauben. Die New York Rangers haben ein Spiel weniger bestritten und liegen lediglich zwei Punkte zurück.

Donnerstag (7 p.m. ET; NHL.tv; Fr. 1 Ihr MESZ) steht für Carolina mit dem Heimspiel gegen die Winnipeg Jets in Raleigh die nächste Aufgabe an. Am 26. April treffen die Hurricanes und die Rangers dann direkt aufeinander.

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