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07.11.2018, 08:51

Nichts drin in Hannover

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erfurt
TecArt Black Dragons Erfurt

Eine deutliche Niederlage mussten die TecArt Black Dragons am späten Sonntagabend in Hannover gegen die Hannover Scorpions hinnehmen. Am Ende eines wahren Mammutprogramms mit 5 Spielen in nur 10 Tagen war dem Team von Trainer Fred Carroll der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken. Die Gastgeber um Ex-Drache Sean Fischer wirkten frischer und waren meist einen Schritt schneller als die Erfurter. Dies kam besonders in den ersten Minuten des Mitteldrittels zum Tragen, als die Erfurter in knapp 150 Sekunden drei Gegentore hinnehmen mussten.

Dabei konnten die Gäste mit dem Spielstart in Mellendorf durchaus zufrieden sein. Dreimal hatte der Sekundenzeiger seine Runde beendet, als die Erfurter in Führung gehen konnten. Nach einem Traumpass von Sochan war Vazan auf und davon und vollstreckte eiskalt zur frühen Führung. Und es hätte durchaus noch besser für die Gäste laufen können, wenn ja wenn Vazan nur Sekunden nach der Führung nicht den Pfosten des Tores getroffen und Schüpping das Tor nicht knapp verfehlt hätte. Die Erfurter hätten also nach gut 5 Minuten durchaus mit 3:0 führen können. So aber kam es wie es meist kommt, wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt, man bekommt den Gegentreffer. Dieser Gegentreffer von Niddery schien bei den Gastgebern eine Blockade gelockert zu haben, denn fortan spielten fast nur noch die Gastgeber. Teilweise spielte man sich in einen wahren Rausch und allein einem gut aufgelegten Philip Lehr war es in dieser Phase zu verdanken, dass es zunächst beim 1:1 blieb. Gegen den Blueliner von Patrick Schmid hatte aber auch Lehr kein Gegenrezept und dieser schlug zur mittlerweile verdienten Führung, und dem Pausenstand, im Erfurter Tor ein.

Die ersten knapp 3 Minuten hätte nach dem Spiel so manch Erfurter Spieler gern aus seiner Erinnerung gestrichen. Wie im Rausch agierten die Gastgeber und die Erfurter wurden quasi zu Statisten degradiert. Welle um Welle brandete auf Philip Lehr und seine Vorderleute zu und es kam wie es kommen musste. Zwar versuchte die Erfurter Defensive alles um die Gegentreffer zu verhindern, konnte aber die Gegentreffer von Niddery, Koziol und Pantic nicht verhindern. Nach diesen Treffern zum zwischenzeitlichen 5:1 in knapp 150 Sekunden war die Partie natürlich frühzeitig entschieden. Nach einer Auszeit kamen die Gäste zwar wieder etwas besser ins Spiel, agierten aber im Angriff alles in allem zu harmlos. Die Gastgeber kamen durch einen weiteren tollen Blueliner von Patrick Schmid noch zum 6:1 ehe es in die zweite Pause ging.

Das finale Drittel in der „hus de groot EISARENA“ ist dann schnell erzählt. Während die Gäste versuchten das Endergebnis in erträglichen Grenzen zu halten, versuchten die Gastgeber den Vorsprung noch weiter auszubauen, ließen dabei aber die Konsequenz des zweiten Drittels vermissen. So tickte die Zeit herunter und es blieb letztlich beim verdienten 6:1-Heimsieg der Hannover Scorpions. Die damit auch Revanche für die Hinspielniederlage nehmen konnten.

Damit verabschieden sich die TecArt Black Dragons in die zweiwöchige Pause, in der ja bekanntlich in Krefeld der Deutschland-Cup stattfindet. Im Königspalast zu Krefeld treffen die Nationalteams der Slowakei, der Schweiz, Olympiasieger Russland und dem Olympiazweiten Deutschland aufeinander. Am Samstag, den 10.11.2018, übertragen wir auch den Deutschland Cup in der Sportbar im Eisstadion. Die TecArt Black Dragons werden die Pause nutzen ihre Akkus wieder aufzuladen und melden sich am 16.11. in Tilburg aus der Pause zurück.

Tore:
0:1 Vazan (Sochan, Schüpping) 03:03
1:1 Niddery (Wilkins / -1) 12:09
2:1 Schmid (Schütt, Bombis / +1) 17:08
3:1 Niddery (Dejdar, Wilkins) 20:27
4:1 Koziol (Arnold, Thomson) 22:34
5:1 Pantic (Dejdar, Wilkins) 23:02
6:1 Schmid (Schütt, Wilkins / +1) 32:53

Strafen: Hannover 6 – Erfurt 8

Zuschauer: 969

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