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(0:0) - (1:1) - (4:0)
08.03.2023, 19:30 Uhr

5:1 zum Pre-Playoff Auftakt

Landshut besiegt Regensburg

Þ09 März 2023, 09:51
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landshut
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Was für ein spektakulärer Start in die Playoffs! In einer hoch unterhaltsamen Partie konnte der EV Landshut seinen Heimvorteil im Derby gegen die Eisbären Regensburg ausnutzen. Vor 4279 Zuschauer:innen in der fast ausverkauften Fanatec Arena gewannen die Niederbayern gegen die Oberpfälzer mit 5:1 und holten die 1:0-Führung in der „Best of Three“-Serie. Dabei war die Begegnung deutlich ausgeglichener und spannender als es das Ergebnis vermuten lässt.

Der EVL musste neben den bereits bekannten Ausfällen (Andrée Hult, David Zucker, Jan Pavlu und Brett Cameron) auch ohne Thomas Brandl (Oberkörperverletzung) auskommen.

In der Fanatec Arena entwickelte sich ab dem ersten Bully ein temporeiches und leidenschaftlich geführtes Playoff-Spiel auf einem sehr ordentlichen Niveau, dem es auch an Torchancen nicht mangelte. Während auf Seiten des EVL vor allem Jack Doremus und der gerade mit einem neuen Vertrag ausgestatte Tyson McLellan gefährlich wurden, ließen bei den agilen Eisbären Andrew Schembri und Topi Piiponen die besten Möglichkeiten ungenutzt. Gerade als der EVL das Spiel besser in den Griff bekam, kassierte Benedikt Brückner die erste Strafe der Partie. Die größte Chance in dieser Unterzahl hatten dann aber die Niederbayern als Julian Kornelli mit einem Konter an EVR-Goalie Devin Williams scheiterte.

Eine weitere Strafzeit brachte den EVL schließlich im zweiten Drittel erst in Bedrängnis und dann in Rückstand. Nach toller Vorarbeit von Petr Pohl musste Andrew Schembri im Slot freistehend nur noch einschieben – 0:1 (26.). Mit dem ersten Treffer des Abends war am Gutenbergweg jetzt richtig Leben in der Bude. Der EVL reagierte mit wütenden Angriffen, zog schnell eine Strafe (Corey Trivino) und nutzte sein erstes Powerplay an diesem Abend gleich zum Ausgleich. Kapitän Max Forster traf aus halbrechter Position zum verdienten 1:1 (29.). Beide Teams lieferten sich in der fantastischen Atmosphäre der Fanatec Arena ein beherztes Playoff-Match mit guten Chancen aber auch zwei herausragenden Torhütern. Ein zentrales Problem des EVL: Bei acht Strafminuten verbrachte man zu viel Zeit auf der Strafbank.

Dort nahm im Schlussabschnitt als erster Spieler Regensburgs Lucas Wagner Platz. Als sich 29 Sekunden später auch noch Corey Trivino dazu gesellte, hatten die Landshuter die Chance in doppelter Überzahl – und schlugen eiskalt zu! Samir Kharboutli war dabei am zweiten Pfosten die Endstation einer traumhaften Kombination mit Tyson McLellan und drückte die Scheibe ins Netz (44.). Landshut war jetzt die bessere von zwei richtig guten Mannschaften, agierte aber im letzten Drittel nicht präzise genug, um die Entscheidung zu erzwingen. So hatte Regensburg weiter alle Chancen. Aber der EVL legte die nötige Cleverness an den Tag, verteidigte geschickt, konnte sich auf einen bärenstarken Luka Gracnar verlassen und war im entscheidenden Moment auch kaltschnäuzig im Abschluss. Andreas „Blacky“ Schwarz und Samit Kharboutli verwandelten mit zwei Empty-Net-Treffern die Fanatec Arena in ein Freudenhaus, ehe Jakob Mayenschein mit dem 5:1-Endstand noch ein Sahnehäubchen ganz oben auf die Torte setzte.

„Man muss beiden Mannschaften ein Riesen-Kompliment machen. Sie haben um jeden Zentimeter Eis gefightet. Beide Mannschaften waren sehr diszipliniert. Das Fünf-gegen-Drei war natürlich ein Geschenk für uns. Danach hat Regensburg etwas offener gespielt. Am Ende entspricht das 5:1 sicher nicht dem Spielverlauf. Am Freitag wird es sicher noch schwerer. Regensburg hat sicher nichts mehr zu verlieren, denn sie haben durch den Klassenerhalt schon gewonnen“, hielt EVL-Cheftrainer Heiko Vogler fest.

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