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(1:0) - (1:1) - (0:3)
24.01.2023, 19:30 Uhr

4:2 Derbysieg in München

Ice Tigers stürzen den Tabellenführer

Þ24 Januar 2023, 22:44
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Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers

Nach einem spielfreien Wochenende kehrten die Nürnberg Ice Tigers am Dienstagabend mit einem Derby beim Tabellenführer EHC Red Bull München in den Spielbetrieb zurück. Tim Fleischer und Blake Parlett kehrten ins Nürnberger Team zurück und ersetzten Charlie Jahnke und Nick Welsh. Die Red Bulls starteten mit viel Schwung in die Partie und setzten die Ice Tigers früh unter Druck. Austin Ortega hatte schon nach wenigen Sekunden die erste gute Möglichkeit, scheiterte vom rechten Bullykreis aber an Niklas Treutle. In der 3. Minute musste der Nürnberger Schlussmann dann allerdings schon hinter sich greifen, als Justin Schütz nach einem weiten Pass von Zach Redmond alleine auf ihn zulief und flach durch die Schoner zum 1:0 für München traf. Die Red Bulls dominierten die Anfangsphase, Niklas Treutle bewahrte sein Team gegen Jonathon Blum (5.), Yasin Ehliz (7.) und Austin Ortega (8.) vor einem deutlicheren Rückstand. In der zweiten Hälfte des ersten Drittels kamen die Ice Tigers etwas besser ins Spiel, Daniel Schmölz fälschte einen Direktschuss von Patrick Reimer von der blauen Linie neben das von Daniel Allavena gehütete Tor ab (15.). Auf der anderen Seite konnte sich Niklas Treutle zum wiederholten Male gegen Zach Redmond auszeichnen (16.) und hielt den Ice Tigers damit den knappen Rückstand nach 20 Minuten fest.

München hatte auch zu Beginn des Mittelabschnitts das Momentum auf seiner Seite und ging nach einer harten Crosscheck-Entscheidung gegen Oliver Mebus zum zweiten Mal im Powerplay zu Werke. Die Ice Tigers zeigten sich aber von Beginn an hochkonzentriert und überstanden die zwei Minuten schadlos. Überhaupt ließen die Ice Tigers im zweiten Drittel nicht mehr so viel zu und verteidigten im eigenen Drittel konsequent. Nach vorne ging zwar zunächst ebenfalls nicht viel, es reichte aber dennoch, um in der 26. Minute zum Ausgleich zu kommen. Gregor MacLeod umkurvte das Münchner Tor und legte ab an die blaue Linie, Andrew Bodnarchuk jagte einen Schlagschuss in Richtung Tor, der von Red Bulls-Verteidiger Daryl Boyle ins eigene Tor abgefälscht wurde – 1:1-Ausgleich für die Ice Tigers. Als Julian Lutz auf der Strafbank saß, eroberte Tyler Sheehy den Puck hinter dem Tor von Allavena von Yasin Ehliz und spielte sofort in den Slot, wo Patrick Reimer lauerte und direkt abzog, aber etwas zu zentral zielte (30.). Es war eine der wenigen hochkarätigen Möglichkeiten auf beiden Seiten im Mittelabschnitt. Erst als Patrick Reimer wegen Hakens auf die Strafbank musste, wurde es gefährlich und München nutzte das dritte Überzahlspiel zur erneuten Führung. Am Ende eines feinen Spielzugs über Ben Street und Andreas Eder kam Zach Redmond auf der linken Seite zum Abschluss und traf ins kurze Eck zum 2:1 für München (37.).

Die Ice Tigers gingen mit einem knappen Rückstand ins letzte Drittel und mussten eine frühe Unterzahlsituation überstehen. Niklas Treutle parierte einen Schuss von Zach Redmond von der linken Seite, ansonsten ließen die Ice Tigers nichts zu und spielten weiterhin konsequent in ihrem System. In der 45. Minute schoss Marcus Weber von der blauen Linie knapp am langen Pfosten vorbei, die Ice Tigers hatten in dieser Phase deutlich mehr vom Spiel und setzten München immer wieder unter Druck. So auch in der 46. Minute, als Dane Fox Daniel Allavena mit einem Direktschuss zum Abpraller zwang. Tim Fleischer setzte nach, aber Allavena war wieder mit dem Schoner zur Stelle. In der 49. Minute war der mittlerweile verdiente Ausgleich dann aber fällig. Patrick Reimer brachte die Scheibe von der rechten Seite aus spitzem Winkel vors Tor, Daniel Schmölz setzte sich im Zweikampf durch und drückte den Puck in typischer Schmölz-Manier zum 2:2 über die Linie. Von den Red Bulls war nicht mehr viel zu sehen, die Ice Tigers drückten dem Spiel ihren Stempel auf und wurden in der Schlussphase für ihre konsequente und disziplinierte Spielweise belohnt. Trevor Parkes saß wegen Hakens auf der Strafbank, da löste sich Ryan Stoa mit der Scheibe aus der Rundung und spielte hart vors Tor, wo Dane Fox lauerte und aufs kurze Eck zur 3:2-Führung für die Ice Tigers traf (59.). München nahm kurz darauf den Torhüter vom Eis, Gregor MacLeod brachte die Scheibe wenige Sekunden vor Schluss aus dem eigenen Drittel und Dane Fox traf 1,4 Sekunden vor Schluss zum 4:2-Endstand ins leere Münchner Tor.

Am Ende durften sich die Ice Tigers über einen ganz wichtigen und hart erarbeiteten Derbysieg freuen, der wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs beschert.

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