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11.12.2018, 07:40

Siegtreffer fällt 21 Sekunden vor dem Ende

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HC Landsberg
HC Landsberg

Die Riverkings liegen in Peißenberg lange zurück. Am Ende behalten die Landsberger aber die Nerven. Keeper Christoph Schedlbauer war an der entscheidenden Szene maßgeblich beteiligt.

Das Derby hat gehalten, was es versprochen hatte und mit 4:3 setzte sich der HC Landsberg beim TSV Peißenberg durch. Dabei sah es lange nach einer Niederlage aus, aber ein grandioser Schlussspurt brachte dem Team von Trainer Randy Neal den siebten Sieg in Folge ein. Der Sieg war insgesamt vielleicht ein bisschen glücklich, wie HCL-Teammanager Michael Oswald sagt, aber aufgrund der kämpferischen Leistung doch verdient. „Es war ein packendes, tolles Derby und auch ein sehr guter Schiedsrichter“, so Oswalds Fazit.

Landsberg kassiert viele Strafen

Beide Teams wollten nach ihren Erfolgen vom Freitag – Landsberg gegen Geretsried (7:2) und Peißenberg in Füssen (5:3) – das Wochenende perfekt machen. Mit entsprechendem Einsatz startete das erste Drittel, das aber zunächst den Riverkings nur Strafen einbrachte, sogar eine doppelte Unterzahl musste das Team von Randy Neal überstehen. Die einzige Strafe für die Gastgeber nutzte der HCL zur Führung: Nach Vorarbeit von Wiseman und Neal traf Daniel Menge zum 1:0. Etwas überraschend, denn Peißenberger hatte mehr vom Spiel.

Und machte im zweiten Abschnitt dann auch die Tore: Schon in der 23. Minute trafen die Peißenberger zum 1:1-Ausgleich. Es ging weiter hin und her, auch die Riverkings erarbeiteten sich gute Möglichkeiten, vergaben diese aber reihenweise. Anders die Gastgeber. Kurz vor der zweiten Pause nutzten sie erneut Strafzeiten der Landsberger und stellten in der 36. und 38. Minute auf 3:1.
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Und das letzte Drittel begann für die Landsberger alles andere als verheißungsvoll, schon nach fünf Minuten waren die Riverkings wieder in doppelter Unterzahl. Aber die Box um Keeper Christoph Schedlbauer, der doch noch mal im Tor stand und eine sehr gute Leistung zeigte, hielt, und der HCL überstand die kritische Phase.

Die entscheidende Szene folgte in der 52. Minute: Schedlbauer rettete durch eine geniale Aktion beim Alleingang von Peißenbergs Eichberger und im Gegenzug erzielte erneut Daniel Menge den 2:3-Anschlusstreffer. Aber den Landsbergern lief nun die Zeit davon. Peißenberg lieferte schließlich die große Chance zum Ausgleich: Drei Minuten vor Spielende kassierte der TSV eine Strafe und diese nutzten die Landsberger. Gut eine Minute Überzahl benötigten die Landsberger, dann bediente Daniel Menge perfekt Tyler Wiseman und der glich zum 3:3 aus. Jetzt waren die Riverkings am Drücker und Dennis Sturm wurde 21 Sekunden vor Spielende zum Matchwinner: Er traf zum 4:3-Endstand. Die folgende Auszeit brachte den Gastgebern nichts mehr ein.

Klassentreffen am Sonntag gegen Füssen

Am Freitag stehen in der Bayernliga nur Nachholspiele an. Die Riverkings können damit ausgeruht am Sonntag, ab 17 Uhr, ins Top-Heimspiel gegen Tabellenführer Füssen gehen – das perfekte Spiel für das Klassentreffen 4.0, zu dem der ehemalige EVL-Stadionsprecher Michael Riedl wieder aufruft. Denn mit einem Sieg könnten die Landsberger den EV Füssen, der in Miesbach mit 1:5 unterlag, überholen und auf Platz eins in der Bayernliga stürmen.

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