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Θ-Λ
(2:2) - (1:1) - (1:4)
20.11.2020, 20:00 Uhr

Sieg im Spontan Derby gegen Heilbronn

Die Wölfe gewinnen Ihr Auswärtsspiel mit 7:4

Þ21 November 2020, 01:05
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freiburg
freiburg

Da sowohl die Wölfe Freiburg als auch die Heilbronner Falken durch coronabedingte Spielabsagen ein eishockeyfreies Wochenende vor sich gehabt hätten, machte sich der EHC-Tross am heutigen Freitag auf den Weg zu einem kurzfristig vorverlegten Auswärtsspiel nach Heilbronn. Dieses gewannen die Wölfe – u.a. durch vier Toren im letzten Drittel (zwei davon Empty-Netter) – mit 7:4.

Dreimal in den ersten 40 Minuten konnten beide Teams (zweimal Freiburg, einmal Heilbronn) einen Führungstreffer des Gegners ausgleichen. Doch diese Serie riss im Schlussabschnitt, als der EHC dank Powerplaytoren von Andreé Hult und Skyler McKenzie innerhalb von dreieinhalb Minuten ein 3:3 in eine 5:3-Führung umwandeln konnte. Nach einem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Gastgeber verteidigte das Wolfsrudel daraufhin sein Tor und krönte schließlich seinen Sieg mit zwei Empty-Net-Toren.

„Matchwinner“ waren in diesem fünften Spiel der Saison in gewisser Weise die Freiburger Verteidigerpaare Spornberger/Pageau und Brückmann/Kurz – die gesamten 60 Minuten mussten sie nämlich unter sich aufteilen, belohnten sich selbst aber verdientermaßen mit jeweils mindestens einem Scorerpunkt.

Schon im ersten Drittel wurden die beiden Mannschaften ihrem Ruf gerecht, sich stets torreiche Begegnungen zu liefern (inklusive dem 5:2-Saisoneröffnungssieg der Wölfe vor genau zwei Wochen und dem heutigen Spiel sind in den letzten sechs Begegnungen dieser Teams nun im Schnitt knapp über 8 1/2 Tore gefallen). Die Scheibe schien einfach nahezu ihren Weg über die Torlinie finden zu wollen. So stand auf der einen Seite des Eises plötzlich Justin Kirsch vor Ben Meisner und beförderte einen Schlenzer auf – aus Freiburger Sicht – etwas unglückliche Art und Weise durch die Schoner von Ben Meisner (1:0, 3.). Keine Minute später war dann auf der anderen Seite Nikolas Linsenmaier zur Stelle, als – auf wesentlich noch unglücklichere Art – der Puck in einem kuriosen Winkel von der Hintertorbande plötzlich in den Heilbronner Torraum sprang (1:1, 4.).

Zwei Powerplays – eins auf beiden Seiten – wechselten sich ab, bevor gegen Ende des zweiten Heilbronn durch Yannik Valenti in Führung ging (2:1, 15.). Dabei konnte der Falken-Stürmer den Puck nach einem Querpass zunächst nicht unter Kontrolle bringen, netzte nach seinem „Nachfassen“ aber einen eiskalten Schlenzer ins Freiburger Gehäuse ein. Doch die Thematik „Torreigen“ aufnehmend fanden die Wölfe zur gewohnt schnellen Antwort: Zweieinhalb Minuten später glich nämlich Hagen Kaisler per Schlagschuss aus der Mitteldistanz aus – 2:2 hieß es somit in der 18. Spielminute und zum Drittelende nach dem ersten Tor im EHC-Dress des gebürtigen Düsseldorfers.

Der Torreigen des ersten Drittels setzte sich im Mittelabschnitt nicht fort. In Anbetracht der Defensivspielweisen beider Teams vermag das jedoch nicht zu überraschen. Denn über die ganzen 20 – und dann 40 – Minuten hinweg, standen beide Mannschaften in der Verteidigung äußerst solide: Stets befand sich ein Stock, ein Schlittschuh oder ein ganzer Körper des Gegners zwischen dem scheibenführenden Spieler und dem Tor. Letztlich lag es auch an den Stürmern beider Seiten und deren Defensivarbeit, dass somit viele Torchancen schon vereitelt wurden, bevor sie überhaupt erst entstehen konnten.

Um die „Halbzeit“-Marke herum gehörte Freiburg eine dieser Phasen, in der sich ein Team im gegnerischen Drittel etablieren konnte. Diese Druckphase konnte schließlich Scott Allen in zählbaren Erfolg umwandeln, als er per Alleingang die erste Freiburger Führung des Spiels herbeibrachte (2:3, 31.). Doch bevor die beiden Mannschaften ein zweites Mal in die Pause gingen, konnte Heilbronn mit seinem letzten Angriff des Mitteldrittels das Spiel zum nun insgesamt dritten Mal ausgleichen – lediglich sieben Sekunden verblieben noch auf der Uhr, als Bryce Gervais einen Konter der Falken zum 3:3 verwandelte (40.).

Im Schlussabschnitt erfolgte zwischen der 46. und 49. Minute nun die Spielphase, die dem EHC den Sieg einbrachte. Zunächst profitierten die Wölfe von einer Bankstrafe gegen Heilbronn wegen eines Wechselfehlers, der aus einem Vier-gegen-Vier ein Überzahlspiel der Wölfe machte. Nach 13 der 40 möglichen Sekunden dieses Powerplays brachte Andreé Hult die Wölfe mit 4:3 in Führung (46.). Als sich dieser Spielphase eine weitere – diesmal Fünf-gegen-vier- – Überzahl anschloss, benötigte der EHC nun 37 Sekunden, um erneut bei nummerischer Überlegenheit zu einem Torerfolg zu kommen, indem Skyler McKenzie per Abstauber zum 5:3 aus Freiburger Sicht verwandelte (49.).

Nachdem Heilbronn zwischenzeitlich seinerseits das Motto „Powerplaytore“ aufrechterhielt (4:5, 52.), setzten die Falken schon früh alles auf eine Karte: Bereits drei Minuten vor Schluss nahm man nämlich den Torhüter vom Eis – und kassierte daraufhin gleich zwei Empty-Net-Tore. Das erste (4:6, 58.) ging dabei – man könnte sagen, in äußerst verdienter Weise – in Person von Peter Spornberger an einen der nur vier Verteidiger im Wölfe-Dress, bevor Scott Allen zum Endstand traf (4:7, 60.).

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