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12.12.2021, 01:30 Uhr

Schmid feiert NHL Debüt

Erster Einsatz bei Niederlage gegen die Islanders

Þ12 Dezember 2021, 11:43
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New Jersey Devils

"Eine großartige Erfahrung", so kommentierte Akira Schmid sein NHL-Debüt für die New Jersey Devils am Samstag. Gerne hätte der 21-jährige Schweizer auch seinen ersten NHL-Sieg gefeiert, doch die Devils unterlagen in der UBS Arena den gastgebenden New York Islanders mit 2:4-Toren in einer durchaus ausgeglichenen Partie mit 32 zu 29 Torschüssen zu Gunsten der Gäste.

Schmid gelangen bei seinem ersten NHL-Einsatz 25 Rettungstaten. Natürlich wäre mir ein Sieg lieber gewesen als eine Niederlage", sagte er nach der Partie und fügte hinzu: "Aber es ist einfach gut, mitzubekommen, wie in der NHL gespielt wird, zu erfahren, dass man bereit ist oder zumindest hier spielen könnte."

Empfohlen für den NHL-Kader hatte sich Schmid durch starke Leistungen bei den Utica Comets in der AHL. In zehn Spielen für Utica brachte er es auf eine Bilanz von 8-0-2 mit einem Gegentrefferschnitt von 1,60 und einer Rettungsquote von 94,4 Prozent.

Vorwürfe muss sich der gebürtige Berner angesichts der vier Gegentore, die ihn die Islanders einschenkten, nicht machen lassen. Beim 1:1-Ausgleichstreffer von Noah Dobson nach 17:45 Minuten standen die Hausherren mit einem Mann mehr auf dem Eis und Dobsons Fernschuss wurde von einem Schläger eines Devils-Verteidigers unglücklich hoch abgefälscht, unhaltbar über die Schulter von Schmid.

Im zweiten Durchgang markierten Andy Greene und Zach Parise ihre ersten Saisontore für die Islanders zur 3:2-Führung. Greene egalisierte mit einem präzisen Schuss von oberhalb des rechten Bullykreises nach 28:33 Minuten den Spielstand. Auf die Sekunde genau acht Minuten später im Mittelabschnitt lief Parise bei Unterzahl ganz allein auf Schmid zu und ließ diesem keine Abwehrchance. Bei dem Shorthander setzte sich der 37-jährige Routinier mit 1083 Spiele NHL-Erfahrung gegen den Torwart-Debütanten durch.

Auch dem vierten Gegentor von Jean-Gabriel Pageau zum Endstand nach 49:37 Minuten ging ein Fauxpas der Devils-Verteidigung voraus. Ty Smith verlor an der eigenen blauen Linie den Puck an Oliver Wahlstrom. Wahlstrom passte vom rechten Bullykreis zurück in die Mitte zu dem frei einlaufenden Jean-Gabriel Pageau, der sich nicht zweimal bitten ließ und mit einem satten Schuss einnetzte.

"Er spielte großartig, er erhielt uns die Chance, dass diese Partie auch zu unseren Gunsten hätte ausgehen können. Er ist ein starker Typ und er hielt uns mit einigen seiner Paraden im Spiel", fällte P.K. Subban ein äußerst positives Urteil über den Torwart-Rookie.

Für die Devils bedeutete es die sechste Niederlage aus ihren letzten sieben Spielen (1-5-1). Mit 25 Punkten aus 26 Spielen belegen sie den sechsten Platz in der Metropolitan Division.

Trotz seines Gegentrefferschnitts von 4,26 und seiner Fangquote von 86,2 Prozent muss sich Schmid nicht grämen. Dieser Auftritt wird nicht sein letzter in der stärksten Eishockeyliga der Welt gewesen sein, auch wenn man nach dem Urteil seines Trainers Lindy Ruff geht.

"Er hat richtig gut gespielt, er hatte ein paar klasse Saves. Für sein erstes NHL-Spiel war das eine richtig gute Vorstellung von ihm", lobte ihn der Devils-Coach.

Nicht vergessen sollte man, dass die Devils ersatzgeschwächt in die Begegnung gehen mussten. Sowohl ihr Kapitän Nico Hischier wie auch Verteidiger Ryan Graves wurden kurz vor Partie in das Covid-19-Protokoll der NHL aufgenommen und konnten nicht mitwirken.

"Sie sind beide wichtige Spieler. Jede Mannschaft musste sich damit auseinandersetzen. Auch wir müssen damit fertig werden. Wir werden in den nächsten Tagen herausfinden, wie der Stand der Dinge ist. Wir müssen Spieler in unserem Kader finden, die den Ausfall kompensieren und uns helfen, Eishockeyspiele zu gewinnen", so Ruff.

Es ist müßig darüber zu spekulieren, ob Schmid seinen ersten NHL-Sieg hätte einfahren können, wenn sein Schweizer Landsmann mit von der Partie gewesen wäre. Irgendwann wird Schmid seinen ersten NHL-Erfolg feiern dürfen, da darf man sich sicher sein.

Seinen nächsten Auftritt hat der Klub aus Newark am Dienstag bei den Philadelphia Flyers im Wells Fargo Center (7:00 p.m. ET; NBCSP, MSG, NHL.tv; Mi 1:00 MEZ). Zwei Tage darauf empfangen sie vor heimischer Kulisse die Vegas Golden Knights.

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