ʥ
Ihre Daten sind 100% gesichert und werden verschlüsselt übertragen
ı
ʦ
Wir verwenden Cookies, um Ihnen Inhalte bereitzustellen und ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Mehr erfahren Sie hier
ı
Anzeige
Zurück zu der Nachricht
Ζ-Η
(0:1) - (1:1) - (1:1)
20.12.2021, 01:00 Uhr

Penguins und Devils marschieren in verschiedene Richtungen

Pittsburgh setzt Höhenflug mit siebten Sieg in Folge fort, New Jersey steckt nach sechs Pleiten in Serie im Keller fest

Þ21 Dezember 2021, 00:34
Ғ582
ȭ
pittsburgh-penguins
Pittsburgh Penguins

Bei der 2:3-Heimniederlage der New Jersey Devils am Sonntag gegen die Pittsburgh Penguins haben sich zwei Trends verfestigt. Während die Einheimischen nach der sechsten Niederlage in Folge weiter im Tabellenkeller der Metropolitan Division feststecken, geht der Höhenflug der Gäste unvermindert weiter. Sie feierten bereits den siebten Sieg hintereinander und sind auf einem guten Weg in Richtung Qualifikation für die Stanley Cup Playoffs.

Teddy Blueger, Danton Heinen und Mike Matheson schossen die Tore für die Penguins. Eine gute Vorstellung bot Torhüter Tristan Jarry, der 17 Schüsse abwehrte. Bei den Treffern der Devils von Janne Kuokkanen und Nathan Bastian war er machtlos. In den Schlusssekunden hielt der Schlussmann den Sieg mit einer spektakulären Parade gegen Andreas Johnsson fest.

"Es war kein schönes Spiel und bestimmt nicht unser bestes in jüngster Zeit. Wir haben uns schwergetan, in den Rhythmus zu kommen. Aber am Ende haben wir einen Weg gefunden, die Partie für uns zu entscheiden", kommentierte Torschütze Blueger den Erfolg im Prudential Center von Newark.

Schlussmann Jarry bekam von Blueger ein Sonderlob. "Ich denke, da sind wir alle einer Meinung, dass das eine ganz starke Torwartleistung von ihm war", betonte er.

Zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft zeigte sich Pittsburghs Trainer Mike Sullivan. "Mir haben das Spiel und die Einstellung gefallen. Die Jungs kümmern sich umeinander. Jeder kämpft für den anderen. Die Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandskraft, die die Gruppe hier an den Tag gelegt hat, hat sie schon über weite Strecken der Saison gezeigt", sagte er.

Laut Sullivan sei allen von vornherein klar gewesen, dass die Partie gegen die Devils kein Spaziergang werden würde. "Wir wussten, dass wir gegen ein Team spielen müssen, das erheblich unter Druck steht. Sie hatten schließlich in fünf Spielen hintereinander nicht gewonnen. Dass wir uns erfolgreich zur Wehr gesetzt und den Sieg eingefahren haben, zeichnet eine gute Mannschaft wie uns aus", führte der Coach der Penguins weiter aus.

Bei den sieben Erfolgen am Stück erwies sich die Offensive von Pittsburgh als äußerst durchschlagskräftig. 26:10 lautete das Torverhältnis. Mit nunmehr 39 Punkten (17-8-5) aus 30 Spielen belegen die Penguins in der Metropolitan Division die vierte Position. Der Rückstand auf Platz drei, den die New York Rangers innehaben, beträgt drei Zähler.

Die Devils gingen ersatzgeschwächt in die Begegnung mit dem Kontrahenten aus Pennsylvania, da nach wie vor einige Spieler verletzt sind oder auf der Covid-Protokollliste stehen. Dazu zählen unter anderem Verteidiger P.K. Subban und Kapitän Nico Hischier.

Zwischen den Pfosten der Vertretung aus Newark stand diesmal Jon Gilles. Es war sein erster Einsatz für die Devils. Sie hatten den Goalie am 15. 
Dezember in einem Trade mit den St. Louis Blues geholt. Gilles war bereits der sechste Torwart nach Mackenzie Blackwood, Jonathan Bernier, Nico Daws, Akira Schmid und Scott Wedgewood, den New Jersey in der laufenden Saison aufbot. Er machte seine Sache ordentlich und brachte es auf 19 Saves. Sein Fazit nach dem Debüt im Devils-Trikot fiel gemischt aus. "Es ist schön, dass ich meine Premiere absolvieren konnte. Aber ich muss das nächste Mal dafür sorgen, dass wir Punkte gewinnen", meinte er.

Trotz der sechsten Pleite in Folge mochte Angreifer Bastian leichte Verbesserungen im Spiel der Devils erkannt zu haben. "Vor zwei Wochen waren wir komplett von der Rolle. Aber heute hatten wir durchaus die Möglichkeit zu gewinnen. Wir haben gut gespielt und es wäre schön gewesen, wenn wir uns dafür belohnt hätten. Dass wir wieder einen Shorthander hinnehmen mussten, war natürlich frustrierend", ließ er verlauten.

Ähnlich äußerte sich sein Coach Lindy Ruff. "Ich denke, man hat gesehen, dass wir heute mehr Energie besaßen als zuletzt. Aber ein paar schlechte Szenen von uns haben den Unterschied ausgemacht und sind uns teuer zu stehen gekommen. Dennoch hatten wir ein paar Sekunden vor Schluss die Chance zum Ausgleich. Wir dürfen uns jetzt einfach nicht frustrieren lassen, da wiederhole ich mich", sagte er.

Die Devils haben 15 der vergangenen 18 Spiele verloren. Mit 25 Punkten
(10-15-5) aus 30 Partien rangieren sie in der Metropolitan Divison auf dem siebten Rang. Schlechter sind nur die New York Islanders (22 Punkte), die allerdings im Vergleich zu New Jersey vier Matches weniger bestritten haben.

Anzeige
â
Sedcardsystem | MK1 v8.9.4 | RegNr. 18401 | use-media Œ