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Η-Ζ
(1:1) - (1:0) - (0:1) - (1:0 ОТ)
18.11.2022, 19:30 Uhr

Overtime Erfolg am Jubiläumsabend

Freiburg gewinnt 3:2 gegen Bayreuth

Þ19 November 2022, 13:15
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freiburg
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Nach Ehrungen für Marc Wittfoth und Nikolas Linsenmaier hat der EHC Freiburg sein Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers mit 3:2 in der Verlängerung gewonnen

Vor dem heutigen Spiel wurde zwei Wölfe-Akteuren eine ganz besondere Ehre zuteil. Marc Wittfoth und Nkolas Linsenmaier wurden nach der Vorstellung der Mannschaften für ihr jeweiliges Erreichen eines Meilensteins geehrt – Wittfoths 500 und Linsenmaiers 600 absolvierte Spiele im Wölfedress waren dabei Anlass einer kleinen Zeremonie zu Spielbeginn. Und auch wenn Linsenmaier mit einem Assist entscheidend zum ersten Treffer des EHC beitrug, prägte heute insbesondere ausgerechnet eine Sturmreihe das Spiel des EHC, in der keiner der beiden Jubiläumsmänner vertreten war. Am Ende war es dann aber letztlich doch Linsenmaiers Reihenkamerad Tor Immo, der das Game-winning-Goal beisteuerte.

Nach der Rückkehr von Calvin Pokorny und Hagen Kaisler (aber ohne den nun verletzten Marvin Neher) mischte Robert Hoffmann seine Defensivpaare durch, ließ die Sturmreihen gegenüber der knappen Heimniederlage vom Dienstag jedoch unverändert. Dabei gelang es heute insbesondere der Reihe um Marc Réway, Shawn O’Donnell und Christian Billich früh Akzente zu setzen. So bediente Réway bereits in der zweiten Spielminute O’Donnell für eine Torchance, bevor sich das Blatt wendete und nun O’Donnell nach einer Scheibeneroberung im eigenen Drittel einen Konter einleitete, an dessen Ende Réway den Abpraller beinahe einnetzte. Als dann – aller guten Dinge sind bekanntlich drei – Billich aus der Bandenrundung Réway fand, führte diese Situation zu einem Strafpfiff gegen Bayreuth. Dieses Powerplay führte daraufhin in Form einer Passstafette, eingeleitet von Rekordmann Linsenmaier, zum 1:0 für den EHC durch Jackson Cressey, der die weitergeleitete Vorlage von Christoph Kiefersauer zur Vollendung des Passdreiecks verwertete.

Nach einer weiteren Kombi von Billich auf Réway gelang dann jedoch zwei Minuten vor Drittelende Bayreuth aus unverhoffter Lage der Ausgleichstreffer. Von jenseits der Torlinie angespielt stand dabei Lubor Pokovic im Freiburger Slot frei und netzte zum 1:1 ein. Dieser Treffer schien den Gästen Aufwind zu geben und die Wölfe schrammten nach einem gefährlichen Auftauchen von Eric Stephan am langen Pfosten und Christian Kretschmann im Slot nur knapp an einem Rückstand zur ersten Pausensirene vorbei.

Zu Beginn des zweiten Drittels zeigten sich beim EHC erneut die heute gängigen Offensivgesichter. So wurde O’Donnell in der 24. Minute an der blauen Linie angespielt und tankte sich von dort bis zum gegnerischen Tor durch. Kurz danach zeigte sich, dass die Wölfe es nun – bei unverändertem Gleichstand – vermochten, dem Gegner die Befreiung aus dessen eigenem Drittel zu erschweren. Aus dieser Tendenz heraus kam Goldhelm Tor Immo zu einer guten Chance, nachdem er einen Puck des Gegners erobert hatte. So sollte es nun nicht überraschen, dass alsbald der EHC nun zum zweiten Mal an diesem Jubiläumsabend in Führung gehen sollte. Erneut von O’Donnell in Szene gesetzt feuerte Réway einen Schlagschuss in Richtung Bayreuther Tor. Den nun resultierenden Abpraller von Goalie Olafr Schmidt konnte Chris Billich zum 2:1 verwerten.

Einzig nennenswert in der zweiten Hälfte des Mittelabschnitts war das einzige Powerplay des Abend für die Gäste und eine damit verbundene Großchance auf den erneuten Ausgleich aus Bayreuther Sicht. Diesen vereitelte jedoch Luis Benzing mit einer Glanztat, indem er einen direkt vor ihm ausgeführten Tip-in in der Butterfly-Position von Torpfosten zu Torpfosten rutschend mit Schoner bzw. Fanghandschuh vereitelte.

Mit dieser Ein-Tor-Führung auf den Schulterpolstern sah sich der EHC zu Beginn des Schlussdrittels einem druckvollen Gegner gegenüber. Dabei gelang es jedoch Luis Benzing gegen Eric Stephan am langen Pfosten und gegen Dani Bindels sowie Moritz Raab aus der Distanz zu entschärfen. Nach dem Powerbreak setzte sich dieses druckvolle Spiel der Gäste weiter fort – der zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unverdiente zweite Ausgleichstreffer der Tigers sollte dann jedoch ironischerweise ausgerechnet dann fallen, als der EHC zur Mitte dieses Schlussabschnitts zu seinem Offensivdrang zurückgefunden hatte. Einem Konter des Teams um Ex-Wolf Patrick Kurz war es nun verschuldet, dass Philippe Cornet knapp neun Minuten vor Ende den Schlenzer zum 2:2 setzte.

Die Schlussphase zeigte beherztes Offensivbestreben an beiden Enden des Eises – teilweise waren es dabei defensive Unzulänglichkeiten, die dem Gegner jeweils Chancen auf den potentiellen Siegestreffer einbrachten. Bei diesem Stand von 2:2 ging das Spiel dann aber in die Verlängerung – der zweiten in Folge für Bayreuth, hatte man auf diesem Weg am Dienstag noch seine bis dorthin zehn Spiele andauernde Niederlagenserie beendet.

In diese Overtime starteten die Wölfe gut und konnten sich nach einem Schlenzer von Kyle Sonnenburg und einem Schlagschuss von Immo eine große Strafe gegen Bayreuth erarbeiten. Unmittelbar nach dem ersten Bully dieses im Format Vier-gegen-drei ausgetragenen Überzahlspiels konnte Goldhelm Immo diesem besonderem Eishockeyabend in der Echte-Helden-Arena ein Happy End verleihen und den EHC als 3:2-Sieger vom Eis schicken.

Das nächste Spiel der Wölfe findet am kommenden Freitag, erneut auf heimischem Eis statt – dann werden die Eispiraten Crimmitschau zu Gast sein, denen der EHC Mitte Oktober auswärts unterlag.

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