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09.09.2019, 19:49

Gut gespielt und doch verloren

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Dinslaken Kobras
Dinslaken Kobras

Am Ende stand ein 1:3 auf der Spieluhr, doch so richtig enttäuscht war eigentlich keiner der Kobra-Fans. Sie haben über 60 Minuten eine engagierte Leistung ihrer Giftschlangen gesehen, wobei das Gästeteam einfach nur etwas mehr Scheibenglück hatte.

Und die Mannschaft von HYC Herentals forderte die Vanek – Truppe von der ersten Spielsekunde. Der Kobra-Coach war im Vorfeld richtig informiert worden: Der BeNe – League – Meister spielt ein für Regionalligaverhältnisse schnelles und körperbetontes Eishockey.

„Gerade deshalb freut es mich besonders, dass wir es weitestgehend geschafft haben, von der Strafbank fernzubleiben. Ich bin im Großen und Ganzen sowieso sehr zufrieden mit der Leistung meines Teams. Man merkte in jeder Sekunde, dass sie wollten, jeder Spieler arbeitete hart. Nun sind wir in der Vorbereitung an einem Punkt angekommen, an dem die Beine zum Ende einer Begegnung schwer werden können. Das harte Training wird sich aber zukünftig auszahlen, wenn die Meisterschaft beginnt. Ich werde nun die körperlichen Anforderungen an meine Jungs während des Trainings etwas zurückfahren und dafür mehr die spielerischen Elemente weiterentwickeln, erläutert der Schlangenbeschwörer seine Sicht des Spiels und sein weiteres Vorgehen. „Dass es noch etwas an der Zielgenauigkeit beim Torabschluss gehapert hat, lag zum einen an einer guten Leistung des belgischen Torhüters, zum anderen daran, dass dies das erste Spiel meiner Mannschaft war. Das wird sich noch verbessern“, macht der Eishockeylehrer den Fans wieder Mut. „Immerhin haben wir es geschafft, den Puck 48-mal zum gegnerischen Gehäuse zu bringen. Leider ist daraus nur 1 Treffer entstanden, aber wie gesagt: Das wird noch besser“.

Überhaupt: Die Torhüter beider Teams lieferten eine starke Leistung ab, doch Marvin Frenzel hatte leider den Eishockeygott leider an diesem Abend nicht auf seiner Seite. Hatte er zuvor 4-5 einhundertprozentige Chancen der Belgier zunichte gemacht, machte er bei den Gegentreffern 1 und 2 keine glückliche Figur. Insbesondere der 1:0 Führungstreffer der Gäste durch Ben Vercammen fiel schon sehr kurios. Ein Schlagschuss von der blauen Linie wurde in der 15. Spielminute von dem sich in den Schuss werfenden Moritz Hofschen so unglücklich abgefälscht, dass er in Form einer Bogenlampe hinter Frenzel einschlug. Auch das 2:0 der Gäste durch Jaques De Ceuster würde ihm im Normalfall nicht passieren. 99 von 100 Schüssen dieser Art hält er im Normalfall, an diesem Abend passierte der Puck jedoch die Torlinie.

Mitte des Spiels wechselte er dann seine Position mit Dennis Kohl, der genau so gute Paraden zeigte, dem aber in manchen Szenen auch das Glück des Tüchtigen treu war.
Ähnlich verhielt es sich auch bei seinem Gegenüber. Wenn Arne Waumans mal den Überblick verloren hatte, blieb der Puck auf der Torlinie liegen oder kullerte im Millimeterabstand an seinem Gehäuse vorbei. Nur beim strammen Schlagschuss in den Winkel von Alex Zaslavski war der belgische Schnapper zu überwinden.

Und so lief die Partie über 60 Minuten mit hohem Tempo von einer Seite zur anderen, mit dem besseren Ende für die belgischen Gäste. Denn als Milan Vanek kurz vor Schluss Dennis Kohl für einen weiteren Feldspieler opferte, nutzten die Gäste ihre Chance zum Empty – Net – Tor und Endstand von 3:1 für Herentals. Ben Coolen war der Vollstrecker in der 60. Minute.

Morgen wird es für die Kobras wohl noch eine Stufe schwerer, denn um 19:00 Uhr treten sie in der Schlangengrube gegen den Oberligisten Füchse Duisburg an. Aber schon die gestrige Partie hat gezeigt: Gekämpft wird bis zum Schluss.

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