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Ι-Θ
(0:2) - (4:0) - (1:2)
13.01.2022, 19:30 Uhr

Knappes 4:5 in Düsseldorf

Ice Tigers kassieren bittere Niederlage

Þ13 Januar 2022, 23:54
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Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers

Die Vorzeichen vor dem Auswärtsspiel der Nürnberg Ice Tigers bei der Düsseldorfer EG standen schon vor Beginn der Partie nicht sonderlich gut. Für die Ice Tigers stand das vierte Spiel in sieben Tagen auf dem Programm, zudem fielen mit Chris Brown, Patrick Reimer, Julius Karrer und kurzfristig auch noch Dane Fox vier wichtige Spieler aus. Die DEG war am Dienstag spielfrei und ging mit vollem Kader und ausgeruht ins Spiel gegen die Ice Tigers. Dennoch machten die Ice Tigers ihre Sache im ersten Drittel von Beginn an hervorragend und gingen hochkonzentriert zu Werke. Die Ice Tigers verteidigten im eigenen Drittel konsequent und spielten immer wieder blitzschnell nach vorne. Nach einem feinen Zuspiel von Dennis Lobach tauchte Charlie Jahnke frei vor dem Düsseldorfer Tor auf, wurde aber im letzten Moment gehakt und damit entscheidend am Abschluss gehindert (4.). Kurz nach dem folgenden Überzahlspiel gingen die Ice Tigers dann verdientermaßen in Führung. Tyler Sheehy leitete den Konter perfekt ein, Daniel Schmölz spielte vor Mirko Pantkowski punktgenau quer und Gregor MacLeod vollendete zur 1:0-Führung (8.). Von der DEG war im ersten Drittel wenig zu sehen, die Ice Tigers störten auch im gegnerischen Drittel früh und kamen so zur 2:0-Führung in der 13. Minute. Daniel Schmölz fing einen Pass der DEG ab und schoss sofort flach, Pantkowski ließ die Scheibe durch die Schoner rutschen. Erst gegen Ende des ersten Drittels kam die DEG besser ins Spiel, Alex Dubeau parierte in der 20. Minute am langen Pfosten stark gegen Kyle Cumiskey und hielt damit die 2:0-Führung nach 20 Minuten fest.

Die DEG nahm den Schwung der Schlussphase des ersten Drittels mit in den Mittelabschnitt und erarbeitete sich mehr und mehr Spielanteile. Nicolas Geitner wurde an der blauen Linie freigespielt, sein Schlagschuss war aber sichere Beute für Alex Dubeau (23.). Als Gregor MacLeod nach einem Crosscheck im Offensivdrittel auf der Strafbank saß, kam die DEG in Überzahl etwas glücklich ins Spiel zurück. Daniel Fischbuch spielte von der blauen Linie diagonal zum Bullykreis, Brendan O’Donnell zog direkt flach ab und traf, weil Dubeau beim Abwehrversuch die Kelle bracht – nur noch 2:1 für Nürnberg (26.). Direkt nach dem folgenden Bully startete Tobias Eder durch die Mitte durch und kam nach einem weiten Pass zu einem Alleingang, weil Andrew Bodnarchuk beim Abwehrversuch von einem der beiden Linienrichter versehentlich behindert wurde und damit keine Chance mehr hatte, Eder vom Torschuss abzuhalten. Eder traf genau unter die Latte und traf damit zum 2:2-Ausgleich (26.). Düsseldorf hatte in der Folge deutlich mehr vom Spiel und drängte immer wieder auf den Führungstreffer. Die Ice Tigers waren sichtlich müde und hatten der DEG im Mittelabschnitt nicht viel entgegenzusetzen.

So kam es, wie es kommen musste. In der 36. Minute fing Carter Proft eine von Tim Fleischer tief gespielte Scheibe schnell ab und schickte Stephen MacAulay mit einem weiten Pass auf die Reise in Richtung Nürnberger Tor. MacAulay schoss flach und überwand Dubeau durch die Schoner zum 3:2 für die DEG. Doch damit noch nicht genug. Cedric Schiemenz schoss in der 38. Minute von der blauen Linie einfach mal aus dem Handgelenk, Brett Olson hielt die Kelle rein und fälschte unhaltbar zum 4:2 ab. Es war ein maximal bitteres Drittel für erschöpfte Ice Tigers, die sich im letzten Drittel aber tatsächlich noch einmal ins Spiel zurückkämpften. Marko Friedrich kam in der 43. Minute mit Schwung über die linke Seite und spielte punktgenau quer, Ryan Stoa schoss sofort und brachte die Ice Tigers auf 3:4 heran. In der 47. Minute schlug die DEG zurück, Daniel Fischbuch verwertete eine Hereingabe von Brendan O’Donnell von der linken Seite am langen Pfosten zum 5:3 für die Hausherren. Aber auch jetzt gaben sich die Ice Tigers noch nicht geschlagen. Nürnberg setzte sich im Düsseldorfer Drittel fest, Tim Fleischer spielte an der blauen Linie quer, Marcus Weber zog direkt ab und erzielte das 4:5 aus Nürnberger Sicht (52.). Die Ice Tigers warfen noch einmal alles rein, aber Mirko Pantkowski war der DEG in der Schlussphase ein sicherer Rückhalt. Sekunden vor Schluss stand der Düsseldorfer Torhüter noch einmal im Mittelpunkt, als Ryan Stoa aus kurzer Distanz an die Scheibe kam, Pantkowski wehrte aber ab und sicherte der Düsseldorfer EG damit die drei Punkte.

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