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OT
Ζ-Η
(1:0) - (0:1) - (1:1) - (0:1 ОТ)
05.04.2022, 19:45 Uhr

Kloten wieder in Overtime geschlagen

Serie geht in Spiel 6

Þ06 April 2022, 14:23
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EHC Kloten
EHC Kloten

Wir sind in dieser Saison offenbar keine Overtime-Mannschaft. Bisher haben wir (inklusive Penaltyschiessen) nur eine gewonnen. Das war im September gegen Olten. Gegen die Thurgauer kassierten wir um zweiten Mal eine Heimniederlage im Playoff, und zum zweiten Mal in der Overtime. In Spiel 1 hatten wir mit einem Fehlpass und einem Fehlgriff nach 70 Minuten in Überzahl das Tor zum 2:3 kassiert, in Spiel 5 fiel der Treffer nach 75 Minuten, als wir in Unterzahl agierten, wieder hiess es 2:3. Wir müssen am Donnerstag nach Weinfelden zu Spiel 6 und können auswärts die Sache zu Ende führen. Wir führen ja in der Serie noch immer 3:2.

Ein Offside, das keines war

Der grosse Ärger: Kurz vor dem dritten Treffer pfiffen die Linienrichter Altorfer und Faille zurück, wegen angeblichen Offsides. Es wäre ein perfekter Konter in Unterzahl geworden. Es war kein Offside. Kurz darauf hiess es 2:3.

Als gutes Team muss man mit solchen Entscheiden leben. Aber man muss den Referees auch weniger Gelegenheit geben, Strafen zu pfeifen. Vier Unterzahlsituationen überstanden wir, die fünfte brach uns das Genick. Steve Kellenberger wollte den Goalie sicherlich nicht mit Absicht angehen, aber ein Zusammenprall war halt zu sehen – und da entschieden die Referees auf Foul nach 73:38. Dann passierte das, was eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Denn wir waren in der Verlängerung das leicht bessere Team, das, das einen Treffer anstrebte. Wir spielten, Thurgau verhinderte und wartete auf seine Chance.

“Es war nicht unser bestes Spiel”, befand Eric Faille. Seine Linie war die einzige, die regelmässig für Torgefahr sorgte. Und ein bisschen erstaunt war er schon, dass wir nur gerade ein Überzahlspiel an diesem Abend hatten. Das ist ein Zeichen dafür, dass wir wieder mehr Zweikämpfe gewinnen müssen.

Der Abend war nichts für schwache Nerven. Beim Stand von 1:1 (wir waren zum fünften Mal in Führung gegangen) schoss Derungs in der 56. Minute, der Schuss ging darüber und prallte vom Plexiglas zurück. Ausser Ang wusste niemand, wo die Scheibe war – der Kanadier hatte leichtes Spiel, sie am verdutzten Zurkirchen vorbei zur 1:2-Führung über die Linie zu schieben. Zu spielen waren noch 4:33. Aber unsere erste Linie hatte noch eine Antwort bereit. Ganz machte das Spiel schnell, via Marchon kam die Scheibe zu Faille – und der spielte mit unserer Nummer 8 einen Doppelpass. Nur 46 Sekunden nach dem 1:2 hiess es 2:2. Nachher hatte Marchon noch die grosse Möglichkeit, den Match vor der Verlängerung zu beenden, auch Faille und Figren drückten.

Vorsicht war das Gebot der ersten Minuten gewesen, doch dann stach Marc Marchon nach. Wie er hinter dem Thurgau-Tor Kevin Kühni die Scheibe stiebitzte, war Klasse, wie er vor dem Goal Robin Figren sah, ebenfalls. Unser Schwede setzte den Puck nach 14:41 zur Führung ins Netz. Doch die ganz grosse Erlösung war dieses Goal für uns noch nicht, einige waren noch immer angespannt – und blieben es bis zum Schluss. Derungs vergab in einem Konter kurz nach Start zum 2. Drittel den Ausgleich, Faille und Figren brachten die Scheibe nicht unter. Und dann fiel aus heiterem Himmel der Ausgleich. Goalie Sandro Zurkirchen schien irgendwie an der nahen Ecke verhakt, Spannrings Schüsschen von der blauen Linie ging vie Pfosten zum 1:1 rein (28.).

Das tat weh. Meyer vergab kurz darauf alleine vor Janett, Reinbacher und Kindschi brachten einen Konter nicht sauber zu Ende. Aber immerhin überstanden wir zwei Unterzahlsituationen.

Wenn wir wollten, könnten wir ja auch über die Referees schimpfen, wie das die Thurgauer nach Spiel 4 getan haben. Aber das machen wir ja nicht und erwähnen einfach ganz ohne Polemik, dass nach dem Faustkampf zwischen Füglister und Moor eine Überzahl für uns hätte herausschauen müssen, denn irgendwer hatte ja vorher Loosli gefoult. Fakt war: Wir hatten nach der 26. Minute einen Stürmer, die Thurgauer einen Verteidiger in der Kabine.

Am Donnerstag geht es weiter in Weinfelden. Dort, wo wir diese Saison noch immer gewonnen haben.

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