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Μ-Ζ
(3:0) - (1:2) - (4:0)
22.01.2022, 19:45 Uhr

Klare Niederlage in Zug

SCL Tigers verlieren mit 8:2

Þ23 Januar 2022, 23:49
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SCL Tigers
SCL Tigers

Der EV Zug war bei der 8:2-Niederlage der Tigers ein Musterbeispiel an Effizienz. Die SCL Tigers waren über weite Strecken aber ein ebenbürtiger Gegner.

Der EV Zug startete mit viel Druck und einem vehementen Forechecking ins Spiel und konnten bereits in der 3. Spielminute das Skore eröffnen. Zehnder erwischte Punnenovs aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung für die Innerschweizer. Unmittelbar nach dem ersten Gegentreffer musste sich Ivars Punnenovs durch den 18-jährigen Louis Kurt ersetzten lassen. Den SCL Tigers gelang es in der Folge, das Spiel zu beruhigen. Die Emmentaler spielten engagiert und zeigten teilweise gute Aktionen, waren aber über das ganze erste Drittel gesehen chancenlos. Bis zum Ende des ersten Drittel erhöhten die Zuger ihren Vorsprung auf 3:0. Louis Kurt musste sich zwei Mal von Gregory Hofmann bezwingen lassen.

Der EV Zug konnte sein Tempo aus dem ersten Drittel nicht mitnehmen. Im Gegenteil, die Innerschweizer agierten sehr passiv und die SCL Tigers übernahmen zusehends das Spieldiktat. Phasenweise hatten die Zuger Mühe, sich überhaupt aus der eigenen Zone zu lösen. Dies konnten die Langnauer ausnutzen. Aeschbache mit seinem ersten NLA-Treffer und Nolan Diem führten die SCL Tigers wieder auf 2:3 heran. Für ihren Fleiss wurden die Tigers aber schlecht belohnt und mussten in der 36. Minute einen ärgerlichen Gegentreffer der Zuger hinnehmen, nachdem in der Vorwärtsbewegung die Scheibe verloren ging. Nichts desto trotz, war der Mittelabschnitt eine starke Reaktion auf das missratene Startdrittel.

Das Schlussdrittel blieb über lange Zeit ereignislos und der EV Zug beschränkte sich auf das Verwalten des Vorsprungs. In der 56. Minute nutzten die Innerschweizer ein Powerplay (Strafe gegen Schmutz) für die Vorentscheidung. In der 58. Spielminute setzte SCL Tigers Coach Yves Sarault alles auf eine Karte und ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Dieser Versuch ging schief und führte zu einem Empty-Netter für den EVZ. Die Innerschweizer hatten damit noch nicht genug. Dario Simion und Gregory Hofmann erzielten die Treffer zum Schlussresultat von 8:2. Dieses Resultat ist sicherlich zu hoch für eine Partie, welche über weite Strecken ausgeglichen war.

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