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09.01.2022, 18:30 Uhr

Keine Punkte für Bayreuth

Dezimierter Tigers Kader unterliegt in Kassel

Þ09 Januar 2022, 22:47
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Onesto Tigers Bayreuth

Neben einigen angeschlagenen und verletzten Spielern musste man am 33. Spieltag in Kassel auf weitere drei Akteure verzichten, die positiv auf Corona getestet wurden. Neben dem langzeitverletzten Stiefenhofer fehlten somit auch Pither, Pokovic, Kunz, Schug, Meisinger und Ratmann, was dazu führte, dass Cabana in die Verteidigung beordert wurde und Gabriel sich im Sturm probieren durfte, um mit drei Angriffsreihen antreten zu können.

Mit einer konzentrierten Leistung im ersten Abschnitt, bei dem man die angriffslustigen Huskies weitestgehend vom Tor weghalten konnte, absolvierte man die ersten 20 Minuten. Wenn die Gastgeber zu Chancen kamen, waren diese meist von außen, die Herden gut parieren konnte. Ausnahme stellte hier das erste Überzahlspiel der Tigers dar, als man durch zwei individuelle Fehler den Gegner beinahe einlud einen Treffer in Unterzahl zu setzen und sich bei Herden bedanken konnte, dass nichts auf die Anzeigentafel geschrieben wurde. Bei der zweiten Gelegenheit mit einem Mann mehr auf der Eisfläche machte man dies etwas besser und kam zu eigenen Möglichkeiten durch Davis und Järveläinen, die bis dahin jedoch noch keinen Erfolg brachten. Die beste Gelegenheit für die Gäste hatte nach 16 gespielten Minuten Bindels, der von Hohmann im Slot angespielt wurde aber die Scheibe an bis dahin nicht immer sicher wirkenden Kuhn im Tor der Huskies nicht vorbeibrachte. Auch Cabana, der wenige Augenblicke vor der ersten Pause den Versuch mit einer abgefälschten Scheibe bekam, traf nicht genau und setzte die Scheibe über das Tor.

Gleich zu Anfang des zweiten Abschnitts nahm Detsch zwei Minuten und brachte die Tigers so ins Powerplay, das gute Gelegenheiten mit sich brachte. Zunächst brachte Järveläinen Kuhn in Schwierigkeiten bevor Kretschmann scheiterte und in der Folge Meier einen Podlipnik-Schuss versuchte ins Tor zu lenken. Wenig später war es Tramm, der zwei Minuten zog. Allerdings war nicht nur das Überzahlspiel nach nur vier Sekunden wieder Geschichte – Bindels folgte dem Huskie nach einem Nachschlagen gegen Kuhn – sondern man klärte bei gleicher Sollstärke eine Scheibe nicht sauber im eigenen Drittel, sodass Wahl das Spielgerät in die gefährliche Zone spielen konnte, wo MacQueen aus der Drehung mit der Rückhand an Herden vorbei traf und damit das „Geschenk“ dankend annahm. Ein erneuter Scheibenverlust in der eigenen Zone brachte Wahl in Position, der den Versuch unternahm Herden auszuspielen, was nicht gelang und per Videobeweis nochmals bestätigt wurde. Und Herden musste weiterhin gute Reaktionen zeigen, als die Huskies ihrerseits mit einem Überzahlspiel mehrfach zu Gelegenheiten kamen. Wenige Augenblicke vor der zweiten Pause dann die nächste Gelegenheit – nachdem kurz vorher Keussen den Außenpfosten anvisiert hatte –  für die Tigers, die erneut mit einem Mann mehr agieren konnte. Hohmann und Järveläinen probierten sich, kamen aber an Kuhn nicht vorbei.

Unterbrochen von einem Alleingang durch Wahl, kreierte Bayreuth zu Beginn des letzten Drittels Chance um Chance. Noch in Überzahl scheiterte Järveläinen nur knapp. Kurz darauf spielte Pruden Bindels frei, der an Kuhn und dessen starker Reaktion scheiterte. Cabana, Hohmann aus kurzer Distanz und Meier, der zu zentral abzog, hatten weitere Möglichkeiten. Erst als erneut mit einem Mann mehr agiert werden konnte – Ribitzky drückte die Strafbank – stach einmal das Powerplay, als Järveläinen abzog und Kretschmann der Scheibe noch die entscheidende Richtungsänderung geben konnte. Als in der Folge Hohmann und Wahl, die eine kurze Meinungsverschiedenheit austauschten, auf die Strafbank mussten und viel Platz auf dem Eis war, war es Rutkowski, der nach einem Schuss von Weidner und dem anschließenden Einsatz von MacQueen ein Tor der Marke „Kuriosum“ im Netz unterbrachte und damit gleichzeitig bereits in der 52. Minute den Endstand schreiben konnte, da weder Hohmann mit einem Schuss aus dem Halbfeld, noch Cabana kurz vor dem Ende bei einem Konter in Unterzahl den vorangegangenen Treffer und damit die Führung korrigieren konnten.

 

„Riesen Respekt an meine Mannschaft. Wir haben ein paar Verletzte und noch ein paar Kranke dazu bekommen. Die Bank wird wieder kürzer. Wir waren bissig in den Zweikämpfen und die Jungs haben einen großen Fight abgeliefert. Klar, wir hätten das Powerplay besser zu Ende spielen müssen. Chancen waren da aber ich bin zufrieden mit der Richtung, die wir gehen“, so Petri Kujala im Anschluss an das Spiel.

„Es war ein schwieriges Spiel heute Abend. Wir haben zu viele Strafen genommen aber die Unterzahl gut gespielt. Bester Mann war heute unser Torhüter Jerry Kuhn. Es waren wichtige Punkte für uns“, merkte man Huskies-Coach Kehler die Erleichterung an.

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