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Ι-Ε
(0:1) - (5:0) - (0:0)
16.09.2022, 19:45 Uhr

Kantersieg nach frühem Rückstand

Deutlicher Triumpf gegen Winterthur

Þ17 September 2022, 11:30
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SC Langenthal
SC Langenthal

Nach einem frühen Rückstand im Startdrittel eilte der SC Langenthal mit zwei Doppelschlägen im mittleren Abschnitt zu einem zuletzt deutlichen Triumpf.

Kaum war das harzige Startspiel verflogen, setzte der SCL mehrere klare Zeichen im zweiten Drittel. Oft zeigte sich der EHC Winterthur in den vergangenen Saisons als zäher Gegner, der nur schwer niederzuringen war. Diesmal aber gelang es der Mannschaft von Trainer Jeff Campbell, sich im Mitteldrittel mit aller Deutlichkeit abzusetzen und zuletzt sogar aufgrund der klaren Tordifferenz ganz oben in der Tabelle einzureihen.

Kalt geduscht

Nur 2:09 Minuten sind in der neuen Saison verstrichen, als der SCL bereits ein erstes Mal überwunden ist. Eine Angriffswelle der Zürcher kann nicht entscheidend zurückgedrängt werden. Irgendwann ist die Scheibe über die Torlinie gedrängt und Langenthal liegt um eine Länge zurück.

Wenig fehlt und die Anzeigetafel hätte ein noch weniger gnädiges Resultat wiederspiegelt: Ein Distanzschuss von Winti-Captain Anthony Staiger knallt an den Pfosten. Das Startdrittel gehörte dem Gästeteam.

SCL mit Blitzwende

Keine zwei Minuten sind im Mitteldrittel verstrichen, bis der SCL die Führung an sich gerissen hat. Zuerst bringt SCL-Stürmer Noah Fuss sein Team im Power-Play mit einem entschlossenen Distanz-Schuss auf 1:1-Augenhöhe. Und die Match-Uhr hat noch keine grossen Sprünge gemacht, bis die Heimmannschaft vorne liegt; diesmal durch Even Helfer, der ebenfalls aus der Distanz trifft.

Vergeblich bezieht Winterthur-Coach Teppo Kivelä sein Time-out: Nur wenig später lässt Noah Fuss seine Mannschaft erneut jubeln – innerhalb von weniger als zehn Minuten formt Langenthal aus einem trostlosen 0:1 ein ermutigendes 3:1.

Nach einem unbestechlichen Querpass direkt vor dem Gehäuse durch SCL-Stürmer Dario Kummer muss Laurin Liniger die Scheibe nur noch um 4:1 in die Maschen dreschen.

Sauber verwaltet

Auch wenn der SCL im letzten Durchgang zwei kleine Bankstrafen kassierte: Der Vorsprung blieb unangetastet. Aus einer gesicherten Defensive heraus verwaltete Langenthal den Vorsprung sicher.

Stimme zum Spiel

SCL-Stürmer Noah Fuss: «Wir starteten unglücklich, kämpften uns im zweiten Drittel aber zurück. Wir brachten die Scheibe auf das Tor, die Pucks fielen rein. Wir hatten auf das zweite Drittel hin nicht viel ändern wollen. Wir wollten einfach unser Spiel spielen und nicht auf sie schauen und es funktionierte. Wir wussten immer, dass wir besser sind und das Spiel in die Hand nehmen können. Das konnten wir umsetzen.»

SCL-Stürmer Laurin Liniger: «Es war eine grosse Vorfreude da, mein erstes Profi-Spiel mit dem SCL zu spielen. Mit dem Tor ist es aufgegangen. Es war ein kleiner Rückschlag, als wir das 0:1 erhalten hatten. In der Pause haben wir uns gefasst und wir sind besser ins zweite Drittel rausgekommen. Wir hatten eine tolle Reaktion gezeigt. Wir spielten unser Hockey, so wie wir es uns vorgenommen hatten.»

25. Sieg über EHC Winterthur – fürs Geschichtsbuch

340 Spieler eingesetzt: Acht Spieler traten heute erstmals für den SC Langenthal an. Somit setzte der SCL seit der Rückkehr in die Swiss League mittlerweile 340 Spieler in einem Meisterschaftsspiel ein.

25. 3-Punkte-Sieg über Winterthur: Zum 25. Mal in 31 Spielen gegen den EHC Winterthur setzte sich der SCL nach 60 Minuten durch. Vier weitere Erfolge stellten sich in der Overtime respektive nach Penaltys ein. Zweimal musste sich der SCL bislang geschlagen geben.

Höchster Heimsieg egalisiert: Mit 5:1 wurde der höchste Heimsieg egalisiert. Mit dem gleichen Resultat setzte sich der SCL je ein weiteres Mal in den Saisons 2017/18 und 2016/17 durch.

Text: Daniel Gerber

Foto: Leroy Ryser

Telegramm

SC Langenthal – EHC Winterthur 5:1 (0:1, 5:0, 0:0)

Schoren. – 1592 Zuschauer. – SR: Blasbalg/Gerber, Micheli/Bichsel. – Tore: 3. Ramel (Fröwis) 0:1. 21. (20:58) Fuss (Kläy, Weber/Ausschluss Chiquet) 1:1. 22. (Helfer) 2:1. 28. Fuss (Egle, Weber) 3:1. 38. (37:56) Liniger (Kummer, Küng) 4:1. 39. (38:36) Aeschbach (Hayes, Fuss) 5:1. Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Langenthal. 3mal 2 Minuten gegen Winterthur.

SC Langenthal: Paupe; Müller, Aeschbach; Helfer, Moser; Higgins, Weber; Bobicanec; Liniger, Kummer, Küng; Hayes, Fuss, Egle; Rehak, Kläy, Wyss; Wenger, Hess, Schaub; Liechti.

EHC Winterthur: Galley; Steiner, Törmänen; Hunziker, Schüpbach; Bartholet, Thévoz; Posch, Greuter; Barbei, Chiquet, Lekic; Ramel, Wilkins, Staiger; Orlov, Fröwis, Haldimann; Valenza, Hofstetter; Bach Nielsen.

Bemerkungen: SC Langenthal ohne Kämpf (verletzt) und Pienitz (Familie). EHC Winterthur ohne Deussen (verletzt), Rubin und Zwissler (beide überzählig). 7. Pfostenschuss Staiger. 24. Time-out Winterthur.

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