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John Sicinski bleibt Cheftrainer

Gebürtiger Deutsch-Kanadier bleibt an Bord

Þ21 April 2021, 09:24
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rosenheim
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Der Steuermann bleibt weiterhin an Bord: Die Starbulls Rosenheim haben sich mit dem vor kurzem 47 Jahre alt gewordenen John Sicinski bereits während der Hauptrunde 2020/2021 auf eine Vertragsverlängerung geeignet. Damit geht der gebürtige Deutsch-Kanadier zusammen mit Co-Trainer Derek Mayer in die dritte Spielzeit mit dem Eishockeyteam von der Mangfall. 

„Wir sind mit der Arbeit von John in den letzten zwei Jahren sehr zufrieden. In seiner ersten, leider durch Corona abgebrochenen Saison, hat John einen bereits zu großen Teilen fertigen Kader übernommen und kämpfte mit diesem bis kurz vor dem Beginn der Playoffs um den Platz an der Sonne. In der für alle schwierigen gerade abgelaufenen Saison konnte man die Handschrift seiner Arbeit noch besser erkennen. Nach internen Analysen der vergangenen Spielzeit konnten wir in vielen Bereichen einen klaren Aufwärtstrend und eine positive Entwicklung unseres jungen Teams feststellen. Wir sind daher absolut davon überzeugt, dass John der richtige Trainer für die Zukunft unserer Starbulls ist“, erklärt Starbulls Geschäftsführer Daniel Bucheli die Vertragsverlängerung mit dem alten und neuen Headcoach. 

Oberliga Trainer des Jahres 2018 inklusive Aufstieg in die DEL2 

John Sicinski begann seine Trainerlaufbahn als Spielertrainer in der Saison 2013/2014, als er während der laufenden Spielzeit die Nachfolge von Joseph „Peppi“ Heiß antrat. In den darauffolgenden Spielrunden 2014/2015 und 2015/2016 stand der Kanadier mit deutschem Pass ebenfalls erfolgreich im Pfaffenwinkel an der Bande. In dieser Zeit begleitete er den Posten des Cheftrainers im Seniorenbereich und war auch in der Nachwuchsabteilung des ECP (Schüler-Bundesliga und DNL) als Co-Trainer tätig. Seinen größten Erfolg im „gallischen Dorf Peiting“ feiert Sicinski im Jahr 2016, als er sich im Halbfinale in Spiel 5 dem späteren Meister, den Tilburg Trappers, erst unglücklich in der Verlängerung geschlagen geben musste. 

In der darauffolgenden Saison wechselte der 45-jährige Sicinski die Farben und heuerte beim Oberliga-Team des Deggendorfer SC als Trainer an. Seine Zeit an der Donau wurde durch den Aufstieg mit dem DSC in die DEL2 im Jahr 2018 gekrönt. Ebenfalls in dieser Spielzeit wurde der in Mississauga, Ontario, Kanada geborene Sicinski von der Fachjury der Zeitschrift Eishockeynews zum Trainer des Jahres der Eishockey-Oberliga Süd gewählt. 

Mehr Durchschlagskraft in der Crunchtime 

„Ich freue mich sehr, weiter ein Teil der Starbulls-Familie zu sein. Trotz einem großen Kader-umbruch im vergangenen Sommer und einer durch die Covid19-Pandemie undurchsichtigen Saisonplanung hat unsere Mannschaft heuer viele positive Fortschritte gemacht. Diesen Prozess der stetigen Optimierung möchten wir weiter fortsetzen. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Potential im Kader noch lange nicht ausgereizt ist und speziell unsere jungen Spieler noch einen großen Schritt nach vorne machen können und sicherlich auch werden. Bei unserem gemeinsamen Resümee der abgelaufenen Saison haben wir festgestellt, dass wir uns eher punktuell, aber dafür mit individueller Klasse verstärken müssen, um gerade in den Crunchtime-Spielen noch durchschlagskräftiger zu werden. Diese beiden Stellschrauben werden unser Schlüssel dazu sein, um in der Spielrunde 2021/2022 den nächsten Schritt nach oben gehen zu können. Ich freue mich schon heute auf die neue Saison mit meinen Jungs und meinem Co-Trainer Derek Mayer. Bei Derek möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich für die gute und fruchtbare Zusammenarbeit in der vergangenen Spielzeit bedanken“, sagt John Sicinski, Cheftrainer der Starbulls Rosenheim. 

Positive Entwicklung des Kaders - Individuelle Qualität muss erhöht werden 

Daniel Bucheli, Geschäftsführer des Starbulls Rosenheim e.V. ergänzt: „Wir sind froh, dass sich John trotz anderer Offerten weiter für uns und unseren Rosenheimer-Weg der kontinuierlichen Entwicklung entschieden hat. Bereits während der Saison 2020/2021 haben wir uns intern intensiv mit dem Status-Quo und der durch John aufgebauten Perspektive des Kaders beschäftigt. Das Team hat aus unserer Sicht absolut über den von uns gesteckten Erwartungen performt und speziell die Entwicklung unserer jungen Talente hat uns dabei sehr viel Freude bereitet. Zudem stellten wir in der Hauptrunde das Team mit den drittwenigsten Gegentoren und den meisten selbst erzielten Toren. Ein weiterer sehr positiver Aspekt liegt darin, dass es John geschafft hat, das Team als eine eingeschworene Einheit zu formen. Dieser Zusammenhalt ist uns wichtig und hier werden wir auch bei der Zusammenstellung des neuen Kaders enorm darauf achten. Auch mental hat sich unser Team in der abgelaufenen Spielrunde deutlich nach vorne entwickelt. Rückstände werfen uns nicht mehr um und auch in Drucksituationen sind unsere Jungs deutlich stabiler geworden. In den Playoffs hat es leider nicht für den ganz großen Wurf gereicht. Die Gründe dieses Ausscheidens haben wir inzwischen intern analysiert und sind dabei zum Schluss gekommen, dass wir speziell in der Offensive noch mehr individuelle Qualität im Kader brauchen, auch was das Powerplay angeht, um solche engen Serien wie gegen Selb in Zukunft für uns zu entscheiden. Die dafür nötigen Parameteränderungen sind uns bekannt und genau nach diesen Maßstäben werden wir zusammen mit John und Derek unsere Mannschaft für die neue Saison formen.“

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