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OT
Ι-Θ
(1:2) - (1:0) - (2:2) - (1:0 ОТ)
18.11.2022, 19:30 Uhr

Ice Tigers holen einen Punkt in Köln

Overtime Niederlage bei den Haien

Þ18 November 2022, 23:26
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Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers

Zum ersten Spiel nach der Deutschland-Cup-Pause bei den Kölner Haien kehrten Max Kislinger und Jake Ustorf ins Team der Nürnberg Ice Tigers zurück. Tim Fleischer setzte die Partie aus, soll aber am Sonntag zum Heimspiel gegen Wolfsburg wieder im Aufgebot stehen. Das Team von Uwe Krupp kam deutlich besser aus der Kabine, dominierte die Anfangsphase und drängte die Ice Tigers immer wieder in deren Verteidigungsdrittel. Die 1:0-Führung in der 5. Spielminute war daher die logische Konsequenz. Jason Bast kam über die rechte Seite und spielte quer vors Tor, Nick Bailen hielt die Kelle rein und fälschte die Scheibe zwischen Niklas Treutles Schoner hindurch ab. Kurz danach überstanden die Ice Tigers ein Unterzahlspiel nach einer Strafe gegen Elis Hede schadlos und glichen die Partie in der 8. Minute mit ihrer ersten Torchance direkt aus. Danjo Leonhardt spielte im eigenen Drittel in den Lauf von Hede, der über die gesamte Eisfläche fuhr, kurz zur Mitte zog und Mirko Pantkowski mit einem platzierten Handgelenkschuss ins lange Eck zum 1:1 überwand. Nach anfänglicher Kölner Überlegenheit fanden die Ice Tigers immer besser ins Spiel und hatten nun die besseren Chancen. Tyler Sheehy (12.) und Dane Fox (13.) scheiterten an Pantkowski, in der 17. Minute ging Nürnberg dann aber in Führung. Dane Fox brachte die Scheibe ins Drittel und legte zurück zu Patrick Reimer, der den aufgerückten Rick Schofield mit einem herrlichen Querpass so gut bediente, dass Schofield am langen Pfosten nur noch einschieben musste und das 2:1 für sein Team erzielte.

Kurz darauf hatte Gregor MacLeod sogar das dritte Nürnberger Tor auf dem Schläger, als er an seinen eigenen Abpraller kam und das leere Tor vor sich hatte, allerdings rutschte ihm die Scheibe im letzten Moment ein wenig über das Blatt, so dass er nur das Außennetz traf (18.). Zu Beginn des Mittelabschnitts übernahmen dann aber wieder die Haie das Kommando und waren in den ersten Minuten erneut die klar bessere Mannschaft. Niklas Treutle parierte bei Kölner Überzahl sehenswert gegen Andreas Thuresson vom linken Bullypunkt (25.), Brady Austin traf aus dem Hintergrund mit einem Schlagschuss nur den Pfosten (27.). Genau wie im ersten Drittel fanden die Ice Tigers mit dem Powerbreak besser ins Spiel. Köln hatte zwar mehr Chancen, die Nürnberger Möglichkeiten waren aber allesamt hochkarätig. In der 31. Minute steckte Daniel Schmölz klug durch zu Gregor MacLeod, der aufs kurze Eck schoss und an der Zehenspitze von Pantkowski scheiterte. Kurz darauf tauchte Dane Fox nach einem Zuspiel von Patrick Reimer frei vor dem Tor auf, verlor bei seinem Move aber die Scheibe (31.). Die Partie blieb weiterhin eng, Köln kam in der 39. Minute zum insgesamt verdienten 2:2-Ausgleich, als Carter Proft die Scheibe von Zach Sill zugespielt bekam, über die linke Seite vors Tor und zum langen Pfosten zog und Treutle mit der Rückhand geduldig ausspielte.

Zu Beginn des letzten Drittels mussten die Ice Tigers das nächste Unterzahlspiel überstehen, schafften das aber erneut schadlos und gaben sich damit die Möglichkeit, in der 46. Minute wieder in Führung zu gehen. Daniel Schmölz spielte von der blauen Linie tief zu Gregor MacLeod, der einfach mal aus der Drehung aufs lange Eck schoss und Pantkowski zum 3:2 überraschte. In einer wilden Phase glichen die Haie aber keine Minute später zum 3:3 aus. Alex Roach zog von der blauen Linie mit einem perfekten Schlagschuss ab und überwand Treutle platziert zwischen Schoner und Stockhand. Wiederum nur 37 Sekunden später antworteten die Ice Tigers erneut. Danjo Leonhardt brachte die Scheibe aus dem eigenen Drittel in den Lauf von Elis Hede, der beim Zwei-auf-Eins-Konter selbst schoss und Pantkowski am kurzen Pfosten zum 4:3 für die Ice Tigers bezwang (48.). Die Haie antworteten mit wütenden Angriffen und wurden in der 53. Minute mit dem 4:4-Ausgleich belohnt. Louis-Marc Aubry gewann ein Bully im Nürnberger Drittel, Andreas Thuresson zog direkt ab und ließ Treutle keine Abwehrchance. Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend, die Ice Tigers überstanden den Kölner Druck aber und sicherten sich schon einmal einen Punkt nach 60 Minuten.

In der Verlängerung hatte Tyler Sheehy die beste Chance für die Ice Tigers nach einer Scheibeneroberung von Daniel Schmölz hinter dem Kölner Tor, Pantkowski zeigte sich diesmal aber hellwach. Fünf Sekunden vor Ende der Verlängerung musste Patrick Reimer auf die Strafbank. Aubry gewann das wichtigste Bully der Partie gegen Tyler Sheehy, Nick Bailen schoss von der blauen Linie flach und Marcus Weber fälschte eine halbe Sekunde vor Schluss unglücklich ins eigene Tor ab – 5:4 für die Haie. Auch wenn das Ende unglücklich war, durften und mussten sich die Ice Tigers sich an diesem Abend mit einem Punkt zufrieden geben.

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