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(3:1) - (3:2) - (1:0)
11.12.2021, 03:00 Uhr

Franchise Rekord für Colorado

7:3 gegen die Detroit Red Wings

Þ11 Dezember 2021, 10:57
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Colorado Avalanche

Die Colorado Avalanche bauten am Freitag ihre Erfolgsserie weiter aus und siegten gegen die Detroit Red Wings mit 7:3. Mit dem Heimsieg gingen die Avalanche zum dritten Mal hintereinander als Gewinner vom Eis und profitierten dabei von ihrer herausragenden Offensive. In allen drei erfolgreichen Begegnungen schossen die Avalanche-Angreifer sieben Treffer und brachten die gegnerischen Torhüter zur Verzweiflung.

Für die Red Wings begann Thomas Greiss zwischen den Pfosten. Der Arbeitstag des deutschen Schlussmanns wurde von Colorado jedoch schnell beendet. Nach sieben Schüssen und drei Gegentreffern nahm Greiss auf der Bank Platz. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt gerade 10:49 Minuten.

Die drei Treffer, die Greiss frühzeitig von seinen Aufgaben entbunden, erzielten J.T. Compher, Andre Burakovsky und Darren Helm, der in den vergangenen 14 Spielzeiten für Detroit auf Punktejagd ging. Es schien als habe der Torhüterwechsel die Red Wings aufgeweckt. Vladislav Namestnikov brachte die Gäste noch vor der Pause auf die Anzeigetafel, als er sein 100. NHL-Tor erzielte. Joe Veleno stellte in der 24. Spielminute sogar den Anschluss zum 2:3 her.

Es war nur ein kurzes Aufbäumen, ehe die Angreifer im Dress der Avalanche einen kurzen Sprint starteten und binnen 3.34 Minuten weitere drei Tore erzielten. Nathan MacKinnon traf nach 23:59 gespielten Minuten und damit nur 38 Sekunden nach dem Anschlusstreffer. Die direkte Antwort schien den Red Wings noch in den Gliedern zu stecken, als Burakovsky weitere 23 Sekunden später erneut einschob. Detroit schien ihn nach einem Anspiel vor Alex Nedeljkovic, der Greiss ersetzt hatte, im Slot vergessen zu haben.

Samuel Girard verschlimmerte die kurze Phase für Detroit noch weiter und stellte auf 6:2. Filip Hronek wollte mit seinem Powerplaytreffer noch die Kehrtwende einleiten, doch Colorado behielt weiter die Oberhand und kontrollierte die Partie. Selbst im Schlussabschnitt, als die Red Wings alles in die Waagschale werfen mussten, kamen die Gastgeber zu mehr Abschlüssen (18:15) und auch über die gesamte Partie gaben die Avalanche mehr Schüsse ab (47:40).

Den Schlusspunkt setzte Cale Makar, der mit noch 4:30 Minuten zu spielen das Empty-Net-Tor zum 7:3 schoss und so die Sieben-Tore-Serie der Avalanche am Laufen hielt. Die Avalanche bewiesen damit erneut, dass ihre Offensive zu den schlagkräftigsten der Liga gehört.

Ein Wermutstropfen für die Avalanche könnte der Ausfall von Gabriel Landeskog sein, der im Mittelabschnitt mit einer Unterkörperverletzung in die Kabine musste und nicht mehr zurückkehrte. Zuvor konnte er mit einer Vorlage noch seine Punkteserie auf einen persönlichen Rekord von zehn Partien ausbauen (drei Tore, zehn Vorlagen). Auch insgesamt ist Landeskog auf dem Weg zu seiner besten Spielzeit in der NHL. Mit 26 Zählern in 21 Partien würde er am Saisonende, bei gleichbleibender Ausbeute, bei über 100 Punkten landen und seinen bisherigen Bestwert von 79 Toren und Vorlagen aus der Saison 2014/15 deutlich übertreffen. Direkt nach der Partie hatte Jared Bednar noch keine Informationen über die Schwere der Verletzung und eine mögliche Ausfalldauer. Für die Offensive der Avalanche bleibt zu hoffen, dass der Kapitän nicht zu lange fehlen wird.

Glücklicherweise hängt die Offensive der Avalanche nicht an einem Angreifer, sondern wird durch diverse durchschlagkräftige Spieler gestützt. Mit dem Erfolg gegen die Red Wings gelang es Colorado zum sechsten Mal hintereinander in der Ball Arena fünf oder mehr Treffer zu erzielen und jede der Partien zu gewinnen. In der gesamten Franchise-Geschichte gelang es nur den Quebec Nordiques (1982/83 und 1985/86) eben diese Serie zu erreichen. Letztmals unter fünf Treffern vor den eigenen Fans blieben die Avalanche am 17. November bei einem 4:2-Erfolg gegen die Vancouver Canucks.

Nach dem Erfolg gegen die Red Wings war Bednar besonders von der eigenen Entwicklung in den vergangenen Jahren angetan. "Viele unserer Tore entstehen aus Spielzügen im Angriffsdrittel und weniger aus Kontersituationen", beschrieb er die Entstehung eigener Treffer. "Es ist ein Szenario, das wir in den zurückliegenden Spielzeiten verbessert haben und es funktioniert in letzter Zeit sehr gut." Der Schlüssel zu dieser Verbesserung sei die gute Bewegung in der offensiven Zone und der verantwortungsvolle Umgang mit der Scheibe erklärte Bednar weiter.

Trotz der fantastischen Torausbeute fand Bednar noch weitere Verbesserungspotentiale. Der Trainer der Avalanche beschrieb nach dem Spiel, dass er sich noch mehr Schüsse wünschen würde, wenn die Schussbahn frei zu sein scheint. Es sei hierbei in Ordnung, wenn die Abschlüsse teilweise geblockt würden. Durch die Abpraller, die daraus entstehen, könnte es in den Defensivreihen der Kontrahenten zu Abstimmungsproblemen kommen, die die Avalanche wieder nutzen könnten. "Wir sprechen viel über unsere Offensive", erlaubte Bednar einen kleinen Einblick in die tägliche Arbeit. "Je weiter das Jahr voranschreitet, desto besser werden wir." Eine Aussage, die den Gegnern die Schweißperlen auf die Stirn treiben dürfte, besonders, wenn sie nach Denver reisen müssen.

Mit 4,91 Treffern, die die Avalanche durchschnittlich in ihren Heimpartien erzielen sind sie der Liga klar enteilt und liegen 0,41 eigene Tore vor den Minnesota Wild auf dem zweiten Rang. Mit Nazem Kadri haben die Avalanche sogar einen absoluten Heimspezialisten in den eigenen Reihen. Während er im Ball Center durchschnittlich zwei Punkte pro Partie sammelt (5 Tore, 15 Vorlagen in 10 Spielen), sinkt sein Punkteschnitt in der Fremde auf 1,17.

Die Chance den Rekord für torreiche Heimerfolge zu brechen ergibt sich für Colorado am Sonntag (8:00 p.m. ET; NHL.tv; Do. 2:00 Uhr MEZ), wenn mit den Florida Panthers das Top-Team der NHL in Denver gastiert. Die Chancen auf einen weiteren Erfolg für Colorado sind, ob der eher durchwachsenen 4-3-4-Auswärts-Bilanz der Panthers, durchaus vorhanden.

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