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12.01.2020, 22:10

Rumpftruppe wehrt sich vergebens

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Erding Gladiators
Erding Gladiators

Die befürchtete Niederlage haben die Erding Gladiators gestern Abend beim Oberligisten ERC Sonthofen einstecken müssen. Allerdings fiel das 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) für die Allgäuer etwas zu hoch aus, denn um sechs Tore schlechter waren die stark ersatzgeschwächten Gäste nicht. Das zeigt alleine schon die knappe Schussstatistik von 39:32 für die Bulls.

Die Voraussetzungen bei den Gladiators waren alles andere als gut. Neben den Langzeitverletzten Sebastian Lachner, Xaver Magg, Konstantin Mühlbauer, Christian Poetzel,  Sebastian Schwarz und Philipp Spindler fehlten auch noch die erkrankten Alex Gantschnig und Lukas Krämmer, die von den Nachwuchsspielern Christoph Furtner und Erik Modlmayr ersetzt wurden. Torwart Christoph Schedlbauer war angeschlagen und nahm auf der Bank Platz. Für ihn stand Andreas Gerlspeck zwischen den Pfosten und machte  seine Sache sehr gut. Und schließlich fehlte auch noch der Trainer: Thomas Vogl lag mit Grippe im Bett, seinen Platz hinter der Bande nahm der verletzte Lachner ein, der eine Trainerlizenz besitzt.

So war klar, dass die Gladiators erst einmal auf die Defensive setzten. Klar war auch, dass die Sonthofener als die bessere Mannschaft das Spiel dominieren würden. Als  innerhalb von nur vier Sekunden gleich zwei Erdinger auf die Strafbank mussten, gingen die Bulls in Führung, Santori Ovaska war aus kurzer Distanz erfolgreich (7.). In der Folge zogen sich die Gladiators aber richtig gut aus der Affäre. Gerlspeck hatte zwar bei einem Lattenschuss Glück, aber ansonsten hielt er stark. Und die Gäste setzten immer  wieder Nadelstiche. Bei einem Konter zögerten Modlmayr und Furtner zu lange, und kurz vor Drittelschluss entschärfte ERC-Torwart Christian Schneider einen gefährlichen Schrägschuss von Marko Babic. 

Auch im zweiten Abschnitt hielten die Gäste die Partie überraschenderweise offen. Selbst als dem 38-jährigen Verteidiger Lukas Slavetinsky, der von 1999 bis 2001 für die Erding Jets spielte, mit einem verdeckten Schuss das 2:0 gelang (27.), dominierten die Bulls nicht wirklich. In der Schlussphase des zweiten Abschnitts stellten sie jedoch die Weichen auf Sieg. Mit einem Doppelschlag im Spiel Vier gegen Vier sorgten die Gastgeber innerhalb von nur 40 Sekunden für klare Verhältnisse. Tim Marek traf zum 3:0 (37.), und als die Gladiators die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel bekamen, erhöhte Manuel Malzer auf 4:0 (38.).

Auch im Schlussdrittel hielten die Erdinger gut mit. Dann aber spielten die Allgäuer ihre ganze Routine aus. Nachdem die Gladiators vorne eine Chance vergaben hatte, schloss  Marc Sill den direkten Konter eiskalt zum 5:0 ab. Jayden Schubert setzte schließlich noch das 6:0 drauf (58.).

Statistik

Tore/Assists:
1:0 (7.) Ovaska (Havlicek, Kames/5-3)
2:0 (27.) Slavetinsky (Hechtl, Schubert)
3:0 (37.) Marek (Sill, Havlicek/4-4),
4:0 (38.) Malzer (Homjakovs, Slaventinsky/4-4)
5:0 (55.) Sill (Kames, Havlicek)
6:0 (58.) Schubert (Ovaska, Maly)

HSR: Florian Gschwendtner

Zuschauer: 650

Strafminuten: Sonthofen 8, Erding 12.

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