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09.12.2019, 01:03

Eishackler ringen Tabellenführer nieder

Eine klasse Vorstellung lieferte der TSV Peißenberg gegen Tabellenführer aus Waldkraiburg

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TSV Peissenberg
TSV Peissenberg

Mit dem 6:2 Heimerfolg konnten die „Eishackler“ an die Leistung vom Freitag nahtlos anknüpfen und stellten damit endgültig klar, dass das letzte Wochenende nur ein Ausrutscher war. Ein verdienter und gerechter Lohn für die harte Arbeit die man über die gesamten 60 Minuten leistete. Während der Gästetrainer die Schuld beim Schiedsrichter für die Niederlage suchte, konterte Höfler geschickt mit seiner Aussage, „dass man im letzten Drittel die Gäste ordentlich vorgeführt hat.“ Ich glaube damit dürfte alles gesagt sein.  

Normalerweise nimmt man ja bei Niederlagen gerne die Ausredekarte mit verletzten Spielern oder sonstigen Gründen, aber drehen wir das doch heute einmal um.

Ohne Kapitän Martin Andrä! Ohne Leo Zink! Ohne Tobias Estermaier! und Ohne Brandon Morley!, musste man bis zu diesem Zeitpunkt, gegen das beste Team der Bayernliga antreten. Umso größer dürfte jetzt die Freude überwiegen, dass diese Truppe trotz aller Querelen auch gegen eine Top-Mannschaft gewinnen kann. Respekt und Hut ab vor dieser Mannschaftsleistung. Ihr seid klasse.


Nach der Gästeführung in der 9. Minute durch Matthias Jeske, nahmen die „Eishackler das Spielgeschehen in die Hand und erarbeiteten sich Chance um Chance. Belohnt wurde die Mannschaft bei einer 5 gegen 3 Überzahl, Matthias Müller konnte den Schläger reinhalten und zum verdienten Ausgleich treffen.

Besonders lange ließ die Antwort der Gäste, aber nicht auf sich warten. Nur eine Minute später bekam Waldkraiburg die Gelegenheit in Überzahl und konnte prompt zum 1:2 durch Josef Straka treffen. Spielerisch agierten beide Mannschaften sehr ausgeglichen im ersten Abschnitt.

Sehr ausgeglichen ging es auch im zweiten Drittel weiter. Eine 5-4 Überzahl nutzte Martin Lidl der mit seinem 1. Saisontor für seine „Eishackler“ zum erneuten Ausgleich treffen konnte. Der EHC wollte wieder mit wütenden Angriffen die Führung erzielen, aber im Tor der „Eishackler“ stand da wieder dieser „Teufelskerl“ Korbinian Sertl. Der seiner Mannschaft wieder der gewohnte Rückhalt war, wie zuletzt auch schon in Miesbach und in der gesamten Saison. Das Spiel wurde im 2. Drittel aber auch immer zerfahrener, durch viele Strafzeiten auf beiden Seiten (jeweils 9x2 Minuten) und Tore sollten hier auch keine mehr fallen.

Im letzten Teil der Begegnung waren es fast nur noch die „Eishackler“ die ihre Zeichen in der Offensive abgeben konnten. Gerade weil auch die TSV-Männer hier der Gästemannschaft läuferisch, deutlich überlegen war. Die sage und Schreibe Vier Tore in diesem Drittel zeigten dies auch deutlich auf. Vielleicht gilt es hier der Heimmannschaft als Tabellenführer, auch mal seinen Respekt zu zollen, anstatt die Schuld bei den Schiedsrichtern zu suchen, auch eine Gratulation oder ein Handshake wäre hier angebracht gewesen. Anscheinend macht man das nur wenn Waldkraiburg das Eis, als Sieger verlässt. Aber naja…

Die Tore Drei und Vier, machte der TSV im Übrigen auch bei Spielergleichheit auf dem Eis. Florian Höfler war hier der Schütze zu den beiden Treffern. Auch nach diesen beiden Treffern wollten sich die „Eishackler“ nicht auf der soliden Führung ausruhen und gaben weiter Vollgas. Nicht aufhören und das Ding nach Hause holen, brannte sich in den Köpfen der Spieler fest. Leider Gottes hatte der EHC Waldkraiburg auch keine nennenswerte Chance im Schlussabschnitt dieser Begegnung, obwohl ja das Spiel 60 Minuten dauert. Auch hier wieder ein weiterer Grund warum dieser Sieg für die „Eishackler“ mehr als verdient war.

Als nur noch 10 Minuten zu spielen waren, machten sich erste Frustfouls bemerkbar und der TSV konnte sein verbessertes Überzahlspiel auch an diesem Abend weiter in Tore ummünzen. Der Gewaltschuss von Valentin Hörndl bei 5-4 fand den Weg ins rechte Kreuzeck zur entscheidenden 5:2 Führung, die den „Löwen“ endgültig den Zahn zog. In der 55. Minute durfte sich Matthias Müller zum zweiten Mal in die Torschützenliste eintragen. Sein verdeckter Schuss, schlug links oben im Gehäuse von Kevin Yeingst ein.

Die letzten beiden Tore brachten also den perfekten Rahmen für diese grandiose Leistung der Peißenberger, die sich somit wieder auf den 4. Tabellenplatz spielten. Sicher ist aber noch lange nichts, bei aller Euphorie über diesen Sieg ist schon am nächsten Sonntag mit dem ESC Dorfen ein vermeintlich „schwächerer“ Gegner zu Gast in der Peißenberger Eissporthalle, dort gilt es an die Leistung von diesem Wochenende anzuknüpfen und die Sache ernst zu nehmen. Bei Dorfen kehrte nämlich auch ein langzeitverletzer mit Lukas Miculka zurück ins Team der „Eispiraten.

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