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29.10.2022, 01:00 Uhr

Devils besiegen Colorado

Knapper 1:0 Erfolg durch Treffer im letzten Drittel

Þ29 Oktober 2022, 14:09
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New Jersey Devils

Die Fans im Prudential Center mussten lange auf ein Tor warten. Knapp 43 Minuten waren bereits gespielt, als die New Jersey Devils ihr Powerplay nutzen konnten. Über Jesper Bratt und Dougie Hamilton gelangte die Scheibe zu Jack Hughes, der den Puck auf das Tor abfeuerte. Nathan Bastian versperrte dem gegnerischen Goalie Pavel Francouz in bester Manier die Sicht, sodass dieser nicht rechtzeitig reagieren konnte. "Ich wusste, dass der Puck durch mich durchging. Aber ich wusste nicht, dass er auch durch den Torwart ging. Daher war es ein aufregendes Gefühl, Jack plötzlich feiern zu sehen", sagt Bastian rückblickend. Dieser Treffer zum 1:0 gegen die Colorado Avalanche war das einzige Tor des Tages.

"Es war ein großartiges Spiel von beiden Teams. Es fühlte sich an wie ein Playoff-Spiel", sagt Devils-Trainer Lindy Ruff. "Das war für uns heute die richtige Mannschaft zur richtigen Zeit. Wir haben viele Schüsse geblockt. Es gab viele gute Sachen heute Abend." New Jersey ließ gegen den amtierenden Stanley-Cup-Champion lediglich 24 Torschüsse zu. Sie selber verbuchten zwar noch einen Abschluss weniger, waren aber schlussendlich effektiver. Bereits nach gut fünf Minuten im ersten Drittel beförderte Miles Wood den Puck in das gegnerische Tor. Nach Überprüfung wurde der Treffer allerdings wegen Offside aberkannt. 

Selbst der Meister-Trainer Jared Bednar lobte die Leistung der Devils in den höchsten Tönen. "Sie haben eine großartige Teamgeschwindigkeit und gute Fähigkeiten. Sie haben viel Anerkennung verdient, ihr Penalty Killing ist wirklich gut." Die Avalanche befand sich sechs Mal in Überzahl, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Dabei haben sie mit einer Erfolgsquote von 38,5 Prozent eigentlich das beste Powerplay der Liga. "Wir hatten zu viele Turnovers und wir haben nicht genug getan, um das Eishockeyspiel zu gewinnen", lautet das Fazit des Trainers.

Einen großen Anteil an dem Sieg der Devils hatte Torwart Vitek Vanecek, dem der erste Shutout der Saison gelang. Alleine acht Saves vollbrachte er im Penalty Killing. "Er hat großartige Saves gemacht, als wir ihn brauchten. Das hat die ganze Bank begeistert", sagt der Trainer. Der Goalie selber war mit dem Auftritt seiner Mannschaft ebenfalls glücklich: "Es war ein wirklich gutes Spiel. Die Jungs haben wirklich gut gespielt und dann haben wir einfach ein Tor geschossen. So läuft das Spiel. Es stand null zu null. Und es war klar, dass derjenige, der das erste Tor schießt, das Spiel gewinnen wird. Ich bin froh, dass wir das geschafft haben."

Die Mannschaft rund um den Schweizer Kapitän Nico Hischier befindet sich in einer starken Form. Nach ihren beiden Niederlagen zum Saisonauftakt haben sie nun fünf der letzten sechs Spiele gewonnen. Waren sie vor dieser Partie mit durchschnittlich 39,7 Schüssen pro Spiel noch die offensivfreudigste Mannschaft der gesamten Liga, konnten sie sich gegen die Avalanche auf einen völlig anderen Spielverlauf mit weniger Abschlüssen einstellen. Die 23 Torschüsse waren für die Devils der geringste Wert der Saison. Es hat allerdings genügt, um eine der besten Mannschaften der NHL zu besiegen. Die Avalanche hatte vor dieser Partie in vier von fünf Spielen gepunktet. 

Neben dem Goalie und dem Torschützen zählte auch der Verteidiger John Marino zu den auffälligsten Spielern auf dem Eis. Ihm gelang das Kunststück, den gegnerischen Superstar Nathan MacKinnon trotz einer Eiszeit von 25:29 Minuten unter Kontrolle zu behalten. "Es ist definitiv schwer, mit ihm Schritt zu halten, wenn er seine Geschwindigkeit in Gang bringt. Das ist einfach eine tolle Teamleistung gewesen, jeder macht die kleinen Dinge. Das ist es, was es braucht", sagt Marino. "Aber es ist nicht nur er. Sie sind eine gefährliche Offensivmannschaft. Um Erfolg zu haben, braucht man auch ein bisschen Glück. Ich bin sicher, wenn man sich den Film später ansieht, werden wir viele kleine Dinge sehen, die wir gut gemacht haben."

Für die Devils wird es nun darum gehen, ihre gute Form mit in die nächsten Spiele zu transportieren. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag gegen die Columbus Blue Jackets statt (2:00 pm ET, NHL.tv, 8:00 Uhr). Die Avalanche bleibt in der Gegend rund um New York. Bereits am heutigen Samstag findet das Auswärtsspiel bei den New York Islanders (7:30 pm ET, NHL.tv, So. 1:30 Uhr) statt. 

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