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Ε-Κ
(0:3) - (1:1) - (0:2)
21.01.2022, 19:30 Uhr

6:1 Kantersieg in Krefeld

Panther machen das halbe Dutzend voll

Þ21 Januar 2022, 22:41
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ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt

Was für ein Abend für den ERC Ingolstadt! Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge gelang den Panthern durch das 6:1 bei den Krefeld Pinguinen der erste Sieg im Jahr 2022. Die Reihe um Brandon DeFazio, der einen Dreierpack schnürt, Justin Feser (drei Assists) und Frederik Storm (vier Scorerpunkte) überragte beim Auftritt im Rheinland.

ERC MIT ÜBERRAGENDEM START

Dass die Panther erneut auf ein halbes Dutzend Profis verzichten mussten, war ihnen von der ersten Sekunde an nicht anzumerken. Die Gäste dominierten die Anfangsphase der Partie nach Belieben. Nach zwölf Minuten zählten die Statistiker 10:0 Torschüsse für den ERC. Gleich mit der ersten guten Chance war das Shedden-Team in Führung gegangen. Justin Feser hatte im Mitteldrittel mit einem krachenden Check die Scheibe erobert und Brandon DeFazio vollstreckte ganz abgezockt per Rückhand (5.). Direkt aus dem Powerbreak heraus erhöhte Frederik Storm auf 2:0 (13.). Erst jetzt wachten die Pinguine etwas auf und kamen zu ersten Angriffen. Gegen Eduard Lewandowski musste ERC-Schlussmann Danny Taylor erstmals eingreifen, bei einem Drei-auf-Eins-Konter vereitelte er gleich beide Versuche der Gastgeber (16.). Der Schlusspunkt in den ersten zwanzig Minuten gehörte aber erneut den Blau-Weißen. Louis-Marc Aubry überwand Oleg Shilin aus ganz spitzem Winkel im kurzen Eck (19.). Damit war der Arbeitstag für den Krefelder Goalie beendet. Für ihn übernahm Sergey Belov.

DREI-TORE-FÜHRUNG GEHALTEN

Mit der scheinbar beruhigenden Führung im Rücken kamen die Panther schläfrig aus der Kabine. Nach nicht mal zwei Minuten musste Taylor einen Megasave gegen Arturs Kulda auspacken. Kurz darauf war er dann machtlos als Meisterpanther Robert Sabolic die Scheibe zum ersten Krefelder Treffer unter die Latte hob (23.). Nach dem Gegentor legten die Schanzer sofort wieder zu und stellten nach tollem Feser-Pass auf DeFazio den alten Abstand wieder her (25.). Nach relativ ausgeglichenen zehn Minuten folgten dann zwei Unterzahlsituationen für den ERC. Die großen Chancen auf den nächsten Treffer hatten trotzdem die Oberbayern. Jeweils in eigener Unterzahl vergaben Mirko Höfflin bei einem Zwei-auf-Eins-Konter sowie zweimal Justin Feser, der völlig frei vor Belov zum Abschluss kam.

MIT DREIERPACK ZUM HALBEN DUTZEND

Zu Beginn des Schlussdrittel mussten die Gäste erneut eine Unterzahlsituation überstehen, was dank einiger geblockter Schüsse erfolgreich war. In der Folge legten die Panther ihr Hauptaugenmerk darauf, die 4:1-Führung zu verteidigen und offensiv immer wieder Nadelstiche zu setzen. Defensiv gelang es über weite Strecken, die Pinguine vom eigenen Kasten fern zu halten. Eine Schrecksekunde mussten die Panther in der 52. Minute überstehen, als Lucas Lessio die Scheibe eigentlich nur noch am geschlagenen Taylor vorbei ins Netz hätte schieben müssen, den Puck aber nur an den Pfosten setzte. Für die endgültige Entscheidung sorgte Wojciech Stachowiak als er den Nachschuss eines tollen Aubry-Solos vollendete (54.). Und die Donaustädter machten sogar noch das halbe Dutzend voll. Storm eroberte die Scheibe im Forecheck und DeFazio schnürte seinen Dreierpack, indem er den Abpraller über die Linie drückte (56.).

STIMME ZUM SPIEL

Dreifach-Torschütze Brandon DeFazio: "Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns. Wir haben den unbedingt gebraucht. Wir konnten in den letzten zwei Wochen nur zweimal trainieren. Unsere Reihe mit Fes und Stormy funktioniert sehr gut. Ich weiß genau, was ich tun muss, um sie besser zu machen und die beiden Jungs wissen, was sie tun müssen, um mich besser zu machen."

Am Sonntag startet der ERC in seinen „Heimspiel-Dreierpack“ vor der Olympia-Pause. Um 16:30 Uhr fällt in der SATURN-Arena der Puck im Derby gegen die Nürnberg Ice Tigers.

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