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08.09.2019, 21:32

Zwei Niederlagen – viele Gewinner

Wölfe-Coach Henry Thom zieht viel Positives aus ersten beiden Testpartien

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VER Selb
VER Selb

1:3 in Herne und 4:5 nach Penaltyschiessen in Essen – so lauten die Ergebnisse der beiden Testspielen unserer Wölfe. Zwei Niederlagen, aber keineswegs enttäuschte Gesichter. Warum auch. Bereits im Vorfeld war klar, dass die Ergebnisse eher zweitrangig sein werden, noch dazu, wenn wir auf Gegner treffen, die in ihrer Vorbereitung schon wesentlich weiter sind als wir und auch schon einige Testspiele absolviert haben. Wichtiger als die nackten Ergebnisse waren die Erkenntnisse, wie nach hartem Eistraining das Team die Vorgaben im Wettkampfbetrieb umsetzt und wie sich die Spieler und insbesondere die Neuzugänge ins Team einbringen. Wölfe-Coach Henry Thom zieht nach rund 1200 gefahrenen Kilometern – das Wolfsrudel kam am frühen Sonntagmorgen gegen 5 Uhr wieder im Vorwerk an – ein rundum zufriedenes Fazit Meine Jungs steckten nicht auf belohnten sich dafür: „Im ersten Spiel in Herne machten die Jungs ihre Sache recht ordentlich, wir brauchten natürlich ein wenig, bis wir ins Spiel kamen und uns an den Spielmodus gewöhnten. Herne hatte hier Vorteile, immerhin hatten sie gegen uns schon ihr sechstes Testspiel. Aber je länger das Spiel ging, kamen wir besser rein und ich war rundum zufrieden, wie sich meine Jungs präsentierten. Rasant, tempo- und abwechslungsreich dann das Match in Essen. Es wäre von Vorteil gewesen, wenn wir unter der Woche Unterzahl trainiert hätten… das hätte uns gegen Essen geholfen (Anmerkung: 2 Überzahltore kassiert). Zum Spiel selbst: wir hatten einen guten Start, Essen kam dann während dem Spiel besser auf, was auch an den Überzahlsituationen lag. Wir steckten aber nie auf und belohnten uns mit wichtigen Toren zum richtigen Zeitpunkt. Die Moral passt, wichtig auch, dass auch unsere jungen Cracks viel Eiszeit bekamen und diese selbst in den wichtigen Situationen, wie z.B.  Penaltyschiessen, Verantwortung übernahmen. Toll und bemerkenswert, unsere Routiniers traten zurück und ließen den jungen Wilden den Vortritt. Und Cracks wie Hirschberger, Böhringer, Kremer und Bätge im Tor machten ihre Sache einfach wahnsinnig gut.”
 
Viel Gutes gesehen – jetzt steht Feintuning an

“Ich will abschließend aber keine einzelnen Akteure herausheben. In beiden Partien machten alle Spieler ihren Job gut, über alles gesehen stimmt mich der bereits stark vorhandene Zusammenhalt – auf und auch neben dem Eis – sehr zuversichtlich. Alle zogen toll mit, auch unsere Neuen sind schon voll im Team integriert. Lob nochmals an die Jungs, sie haben alle den Sommer über gut gearbeitet, denn innerhalb von 20 Stunden zwei Spiele zu absolvieren und noch dazu bis zum Schluss das Tempo des Gegners mitgehen zu können –  Respekt. Ich habe in beiden Partien sehr viel Positives gesehen, jetzt heißt es in der kommenden Trainingswoche vieles davon noch weiter zu vertiefen. Sachen, die noch nicht so gut liefen, müssen und werden wir verbessern. Am kommenden Samstag gegen Essen zuhause in der NETZSCH-Arena sind wir dann schon ein gewaltiges Stück weiter. Dann werden die Karten wieder neu gemischt und der Spieß, dass wir als Sieger vom Eis gehen, (vielleicht) umgedreht. Ein letztes Wort noch zu den Reihen. Die eingesetzten Formationen funktionierten schon recht ordentlich. Das soll aber nicht heißen, dass ich alles so belasse – mal schauen, was in der Trainingswoche über so passiert. Vielleicht wird hier noch das eine oder andere geändert – Testspiele sind ja letztendlich auch zum Testen für den Trainer da", so Trainer Henry Thom.

Kurze Trainerstimme von Frank Gentges, Trainer des ESC Wohnbau Moskitos Essen

“Die Jungs haben die harte Vorbereitungszeit gut mitgezogen und machen im Training einen guten Eindruck. Das Spiel war gegen einen gutbesetzten und cleveren Gegner eine klare Steigerung und wir hätten das Spiel ohne Wenn und Aber schon nach regulärer Spielzeit gewinnen müssen.”

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