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11.01.2019, 23:28

Zu viele Fehler kosten Punkte

Branden Gracel zurück im Spielbetrieb

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Branden Gracel konnte nach überstander Verletzung und knapp vier Wochen Pause wieder in den Spielbetrieb zurückkehren. Als überzähliger Kontingentspieler musste Saku Salmimen dadurch pausieren.

Auf dem Eis hatten die Hausherren nach knapp 50 Sekunden durch Martin Davidek die erste gefährliche Torchance und dies sollte auch ein Signal für die ersten Minuten sein. Die Eislöwen erarbeiteten sich immer wieder gute Schusspositionen und Stefan Vajs hatte alle Hände voll zu tun, einen frühen Rückstand zu verhindern. Die Joker ihrerseits hatten auch den einen oder anderen gefährlichen Torabschluss zu verzeichnen und kamen nach gut 10 Minuten auch immer besser in die Partie. Die Belohnung dafür war in der 12. Spielminute der Führungstreffer. Denis Pfaffengut schickte Sami Blomqvist mit einem wunderbaren Pass auf die Reise und der Finne verwandelte alleine vor Marco Eisenhut eiskalt zum 0:1. Wer aber gedacht hatte, der Führungstreffer würde den Allgäuern gut tun, sah sich leider getäuscht. Wie schon so oft in den letzten Spielen fingen sich die Wertachstädter 40 Sekunden später einen zwei auf eins Konter ein. Mit etwas Glück, da noch abgefälscht, konnte Denis Palka nach einem Querpass zum schnellen 1:1 einschießen. Ein erstes Powerplay für die Eislöwen brachte den nächsten Treffer. Hatte Harrison Reed nach wenigen Sekunden noch Pech, als er nur den Pfosten traf, wurde sein nächster Schuss zur Vorlage für Thomas Pielmeier, der nach dem Stefan Vajs zu erst noch retten konnte, die Scheibe nur noch über die Linie bugsieren musste. Die Joker waren nun kurze Zeit konsterniert und als Branden Gracel die große Chance zum Ausgleich vergab, konterten die Eislöwen die Kaufbeurer erneut aus. Denis Palka war auf und davon und ließ Stefan Vajs bei seinem Abschluss mit einer gekonnten Bewegung keine Abwehrchance und erhöhte auf 3:1 die Dresdner. Kurz vor der Pause hatte Sami Blomqvist im Powerplay zwei Mal die Möglichkeit zu verkürzen, Marco Eisenhut im Kasten der Sachsen parierte aber großartig. mit Beginn des zweiten Drittels hatten die Gäste, noch in Überzahl agierend weitere gute Chancen. Die beste dabei vergab wohl Ossi Saarinen nach einem schönen Pass durch die Box von Sami Blomqvist. Auch ein weiteres Powerplay brachte beste Torchancen, jedoch sollte kein Tor gelingen. Als die Eislöwen wieder komplett waren, eroberte Steven Billich bei einem guten Forechecking seiner Reihe die Hartgummischeibe, zog vor das Tor und traf mit einem trockenen Handgelenkschuss zum durchaus verdienten Anschlusstreffer (44. Minute). In Folge erspielten sich die Allgäuer weiter Chancen. Aber egal ob Sami Blomqvist, Branden Gracel oder auch Steven Billich, die Stürmer der Joker brachten den Puck nicht im Tor unter. Die guten Angriffsbemühungen der Kaufbeurer wurden dann durch eine Strafzeit gegen Max Schmidle bitter gestoppt. Verteidigten die Wertachstädter das Powerplay der Hausherren zunächst noch gut, führte ein Übermotivierter Bandenzweikampf in der 34. Minute zum vierten Eislöwen Treffer. Die Dresdner kamen mit der Scheibe aus dem erwähnten Zweikampf und standen mit drei gegen eins Feldspielern vor Stefan Vajs. Dies spielten die Sachsen perfekt aus und Rene Kramer musste schlussendlich nur noch in das leere Joker Gehäuse verwandeln. Der Schock bei der Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann saß für einige Minuten tief und die Eislöwen hatten durch Martin Davidek die hundertprozentige Chance auf das 5:2, der Stürmer lupfte den Puck aber aus kürzester Distanz über das eigentlich leere ESVK Tor. Die Joker sammelten sich danach wieder etwas und suchten ihr Glück in der Offensive. Sechs Sekunden vor der Pausensirene wurden die Angriffsbemühungen belohnt. Erneut war die heute auffällige dritte Sturmformation um Max Schäffler, Ossi Saarinen und Steven Billich erfolgreich. Die beiden letztgenanten brachten die Scheibe du Verteidiger Philipp de Paly an der blauen Linie und dieser traf mit einem verdeckten Schuss zum 4:3. So gut wie des zweite Drittel endete, so schlecht begann der Schlussabschnitt für den ESVK. Bereits nach 150 Sekunden konnte Nick Huard völlig ungedeckt im Slot Maßnehmen und erhöhte mit einem Schuss unter die Latte auf 5:3. Damit war das Spiel irgendwie entschieden. Die Joker konnten in direkter Folge nach dem fünften Treffer der Eislöwen zwar zwei Unterzahlsituationen mit Bravour überstehen, kamen dann aber allerdings nicht mehr so wirklich gefährlich vor das Tor der Hausherren. Die Dresdner verteidigten geschickt und wenn die Kaufbeurer doch mal gefährlich vor dem Tor auftauchten, war Marco Eisenhut im Tor der Sachsen stets zu Stelle. Auch die Herausnahme von Stefan Vajs zu Gunsten eines sechsten Feldspielers gut 95 Sekunden vor dem Ende brachte keinen Treffer mehr. Chancen waren dazu allerdings vorhanden. Obwohl den Allgäuern im Powerplay und bei sechs gegen fünf Feldspielern kein Tor gelang, war das Überzahlspiel durch die Rückkehr von Branden Gracel wieder deutlich gefährlicher. Schlussendlich nutzten die Dresdner 13 Sekunden vor dem Ende noch ihre Chance und auf einen Treffer in das leere ESVK Gehäuse. Martin David war der Torschütze, der zum 6:3 Endstand traf.

Tore: 0:1 (13.) Sami Blomqvist ( Denis Pfaffengut , Phillip Messing ), 1:1 (13.) Dennis Palka ( Steven Rupprich , Niklas Postel ), 2:1 (15.) PP1 Thomas Pielmeier ( Harrison Reed , Jordan Knackstedt ), 3:1 (18.) Dennis Palka ( Niklas Postel , Marco Eisenhut ), 3:2 (24.) Steven Billich, 4:2 (34.) PP1 René Kramer ( Steve Hanusch , Steven Rupprich ), 4:3 (40.) Philipp de Paly ( Ossi Saarinen ), 5:3 (43.) Nick Huard ( Jordan Knackstedt , Martin Davidek ), 6:3 (60.) EN Martin Davidek ( Nick Huard , Georgijs Pujacs )

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