ʥ
Ihre Daten sind 100% gesichert und werden verschlüsselt übertragen
ı
ʦ
Wir verwenden Cookies, um Ihnen Inhalte bereitzustellen und ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Mehr erfahren Sie hier
ı
Anzeige
Zurück zu der Nachricht
SO
Η-Θ
(0:0) - (2:1) - (1:2) - (0:0 ОТ) - (0:1 SO)
22.02.2022, 19:30 Uhr

Wann platzt der Knoten?

Freitag gegen Kassel und Sonntag nach Heilbronn

Þ21 Januar 2022, 00:47
Ғ382
ȭ
LFX_Logo-2020
Lausitzer Füchse

Zum Auftakt in das kommende Wochenende empfangen unsere Füchse am Freitagabend die Kassel Huskies. Der Tabellen-Sechste ist in sicherem Fahrwasser in Richtung Direktqualifikation für die Play-Offs unterwegs. Diese Feststellung mag angesichts der Finalteilnahme in der letzten Saison manchem komisch erscheinen, aber die Hessen tun sich heuer doch wesentlich schwerer. Mal auf, mal ab – so sieht die Schlittenhunde-Leistungskurve aus. Denkbar schlecht gestartet, konnten sie sich jedoch mit einem langen und erfolgreichen Zwischenspurt von ganz unten nach - zumindest fast ganz - oben spielen. Zuletzt waren mehrere knappe Ergebnisse zugunsten der Huskies ausschlaggebend für einen aktuellen Zehn-Punkte Vorsprung auf Platz sieben. Auch unser Gegner vom Sonntag ist ein Hochkaräter. Die Falken aus Heilbronn durften jedoch in der vergangenen Woche nicht aufs Eis. Warum? Na klar – wegen Corona... Mehrere positive Tests warfen die Käthchen-Städter vorerst aus dem Trainings- und Spielalltag. Aktuell ist das Spiel am Sonntag nicht abgesagt und davon auszugehen, dass die Füchse die Reise antreten werden.

Der Gegner am Freitag – Kassel Huskies

Wie schon erwähnt, haben sich die Huskies nach anfänglichen Problemen und dem letzten Tabellenplatz zwischenzeitlich in die Top sechs der Liga gespielt. Da gehören sie ganz offensichtlich auch hin. Dennoch „stotterte“ das Rudel zuletzt mehr oder weniger von Sieg zu Sieg. Dreimal gingen die Schlittenhunde gegen Heilbronn und Bayreuth nur knapp mit 2:1 und gegen Ravensburg mit 3:2 als Sieger vom Eis. Deftig war mit 2:5 die Pleite in Landshut und unglücklich die Overtime-Niederlage gegen Kaufbeuren. Doch wer den Trainer Tim Kehler kennt, der weiß, dass er immer ein Rezept in der Tasche hat, um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Allerdings fehlten den Hessen zuletzt auch einige wichtige Spieler. Ex-Fuchs Joel Keussen, Corey Trivino, Tom Geischeimer und auch Lukas Laub waren es, die allesamt verletzungsbedingt nicht dabei sein konnten. Ob sich bis zum Spiel in Weißwasser daran etwas ändert, ist fraglich. Gegen Ravensburg am Dienstag standen dennoch 15 Feldspieler auf dem Eis. Corey Trivino fällt wegen einer Oberkörperverletzung aber definitiv noch längerfristig aus. Vom Oberliga-Kooperationspartner Hannover Scorpions hat man sich Lois Trattner zurückgeholt. Im Tor bleibt Gerald Kuhn die Nummer eins, der auch in dieser Saison wieder mit 91,28 % gehaltenen Schüssen einer der besten Keeper der Liga ist. Auffällig bei den Huskies ist die enorm starke Unterzahl. 84 % Quote sind ein Indiz für eine konsequente Defensivarbeit und gute Abstimmung. Dagegen stehen (nur) 17 % in Überzahl. Den Goldhelm trägt Jamie McQueen, der bisher 37 Scorerpunkte (18 T/19 A) sammelte. Übrigens: Für den Fall der Fälle haben sich die Nordhessen gewappnet. Sollte nämlich ein Club aus der PENNY-DEL finanziell ausscheiden, will man als wirtschaftlicher Nachrücker Gewehr bei Fuß stehen.

Der Gegner am Sonntag – Heilbronner Falken

Auch der Sonntagsgegner, die Heilbronner Falken, haben immer noch die direkte Qualifikation für die Play-Offs im Visier. Aktuell auf Platz sieben rangierend, beträgt der Rückstand auf Kassel aber schon zehn Punkte. Wie nun die Falken am Sonntag auflaufen werden, wenn sie denn auflaufen dürfen, bleibt erst einmal verborgen. Zwei Begegnungen wurden bereits verlegt. So auch das Spiel am Freitag gegen Bayreuth. Ob das ein Vorteil für die Füchse sein könnte, sei dahingestellt. Denn nachdem die komplette HEC-Mannschaft die gesamte Woche dem Trainings- und Spielbetrieb fernbleiben musste, ist kein vollständiger Kader zu erwarten. Allerdings kam auch Frankfurt vor zwei Wochen direkt von der Couch in die Arena und besiegte die Unsrigen. Her wie hin: Nichtsdestotrotz wird auf die Füchse ein unbequemer Gegner warten. In die unfreiwillige Pause verabschiedeten sich die Käthchenstädter nämlich mit einem 9:0 in Freiburg. Davor gab es jedoch Niederlagen gegen Kassel und Landshut. Zuletzt nicht mitwirken konnten Stefan Della Rovere (ebenso mit Corona infiziert wie Karl Fabricius), Corey Mapes, Alex Lambacher, Noah Dunham und Phillip Preto (zurückbeordert nach Mannheim). Prunkstück bei den Falken ist zweifellos die erste Reihe um Goldhelmträger Jeremy Williams (48 – 18/30), Judd Blackwater und Justin Kirsch. 56 Treffer gehen auf die Kappe des Paradeblocks. Aber auch der „Rest“ ist gut aufgestellt, denn die insgesamt 126 Tore zeigen, dass hier Torgefahr aus allen Reihen kommt. Auch bei Überzahl spielen die Heilbronner oben mit. Bei über 21 % Erfolgsquote muss jeder Gegner versuchen, von der Strafbank wegzubleiben. Trotz Virus gab es bei den Unterländern auch eine gute Nachricht: Mit Judd Blackwater hat ein wesentlicher Erfolgsgarant gleich um zwei Jahre verlängert. Zudem ist Christopher Fischer nach dreimonatiger Verletzungspause zurück im Lineup.

Der Füchse Check

Bei den Füchsen entspannt sich die Lage nicht wirklich. Nach dem vergeigten Derby gegen Crimmitschau am Dienstag gab es jedoch erst einmal einen Tag Pause. Regeneration ist das Zauberwort. Die brauchen die Cracks, denn der Spielplan lässt jetzt kaum noch solche zu. Glücklicherweise kam kein weiterer Spieler zur Verletztenliste hinzu, sodass Petteri Väkiparta auf den Kader vom Dienstag zurückgreifen kann. Daniel Visner indes hat am Donnerstag wieder trainiert und könnte am Wochenende wieder im Aufgebot stehen. Weitere gute Nachrichten diesbezüglich gibt es leider nicht. Sowohl Tim Detig als auch Jens Baxmann fallen weiterhin aus. Auch Korbi Geibel wird noch längerfristig fehlen. Im Tor steht auch an diesem Wochenende noch einmal Leon Hungerecker, der danach vorerst bei den Eisbären das Tor hüten wird. Hungerecker ist übrigens der Goalie, der in der Liga die meisten Schüssen stoppen musste. Insgesamt parierte er 857 von 926 Schüssen in 24 Partien. Das macht eine Fangquote von 92,55 %. Mit vier Shutouts ist er Spitze in der Liga. Den Goldenen Helm trägt weiterhin Peter Quenneville, der inzwischen auf 55 Scorerpunkte (23 T/32 A) kommt.

Das Spiel am Freitag in der Weißwasseraner Eisarena pfeifen Tony Engelmann und Jens Steinicke. Am Sonntag sind Daniel Kannegießer und Ruben Kapzan vom DEB als Hauptschiedsrichter eingeteilt.

Das Spiel könnt Ihr in unserem kostenlosen Liveticker verfolgen.
ǫZUM LIVETICKER
Anzeige
â
Sedcardsystem | MK1 v8.9.4 | RegNr. 18401 | use-media Œ