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Vier Red Bulls sammeln Spielpraxis in der Olympia-Pause

Rio Kaiser, Vadim Schreiner und Phillip Sinn laufen für Kaufbeuren auf

Þ03 Februar 2026, 16:00
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EHC Red Bull München
EHC Red Bull München

Die Planungen der Spieler des EHC Red Bull München während der laufenden Olympia-Pause gestalten sich unterschiedlich. Während einige Profis das DEB-Team in Mailand unterstützen, andere in München trainieren oder Zeit im Urlaub beziehungsweise in der Heimat verbringen, bleiben vier Akteure weiterhin im Spielbetrieb.

Da die PENNY DEL noch bis zum 25. Februar pausiert, ruht der Ligabetrieb im deutschen Oberhaus. Währenddessen kämpft die deutsche Nationalmannschaft – mit den Münchnern Mathias Niederberger, Fabio Wagner und Tobias Rieder – beim größten Sportevent der Welt um olympische Medaillen. Für vier Spieler der Red Bulls geht der Liga-Alltag jedoch zumindest in puncto Spielrhythmus weiter. Dank bestehender Förderlizenzen stehen sie weiterhin regelmäßig unter Wettbewerbsbedingungen auf dem Eis.

Gleich drei Akteure aus dem Kader des EHC Red Bull München sind in den kommenden Wochen für den ESV Kaufbeuren aktiv. Neben Vadim Schreiner, der bislang vier Einsätze für den DEL2-Club absolvierte, sowie Rio Kaiser, der bereits auf 30 Saisonspiele für den Zweitligisten kommt, gehört auch Phillip Sinn zum Münchner Trio in Kaufbeuren.

Der 22-Jährige, der seit Mitte Januar wieder einsatzfähig ist, hat sich dort bereits zu einer wichtigen defensiven Säule im Team von Cheftrainer Oliver David entwickelt. Dass Sinn als Stammspieler der Red Bulls nicht auf eine Pause setzt, sondern während der Unterbrechung weitere Einsätze sammelt, hat einen klaren Hintergrund. Nach einer länger zurückliegenden Verletzung entschied er sich bewusst für zusätzliche Spielpraxis. Sinn war insgesamt fast einen Monat außer Gefecht, erhielt anschließend das Angebot, in Kaufbeuren zu spielen, und sagte umgehend zu. Ziel sei es, durch viel Eiszeit wieder in den Spielrhythmus zu kommen und bei Wiederaufnahme der DEL bestens vorbereitet zu sein.

Am vergangenen Wochenende absolvierte die Münchner Nummer 43 bereits zwei Einsätze für den ESVK. Weitere Spiele sollen folgen, wobei es aktuell noch keinen festen Zeitplan gibt. Voraussichtlich wird Sinn nach den nächsten beiden Partien mit dem Trainingsstart wieder nach München zurückkehren.

Neben dem Kaufbeuren-Trio ist mit Matthias Bittner ein weiterer Förderlizenzspieler der Red Bulls aktuell beim EC Bad Tölz im Einsatz. Der 21-jährige Torhüter teilt sich dort die Einsätze mit Enrico Salvarani und kommt beim ambitionierten Oberligisten regelmäßig zu viel Eiszeit. Die Entscheidung über die Spielanteile trifft der Trainer je nach Gegner und Einschätzung. Die Kooperation mit Bad Tölz beschreibt Bittner als sehr positiv, insbesondere aufgrund der guten Kombinierbarkeit mit dem Trainingsbetrieb in München.

Auch sportlich trägt der junge Goalie einen wesentlichen Teil zum Erfolg des Tabellendritten bei. Zuletzt feierte Bittner beim 4:0-Erfolg gegen Memmingen einen 30-Save-Shutout – den ersten der laufenden Saison. Insgesamt kommt er bei 21 Einsätzen auf eine starke Fangquote von 91,5 Prozent und zählt damit zu den Top-Torhütern der Liga.

Mittlerweile hat sich Bittner sowohl sportlich als auch persönlich bestens integriert. Trotz der Leihe bleibt der EHC Red Bull München sein Hauptverein, bei dem er weiterhin zweimal pro Woche trainiert. Gleichzeitig fühlt er sich auch in Bad Tölz zuhause und als vollwertiger Teil der Mannschaft – nicht als klassischer Leihspieler.

Quelle:
EHC Red Bull München

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