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Vier Adler für Deutschland

Þ28 Oktober 2020, 19:32
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Adler Mannheim
Adler Mannheim

Der Deutschland Cup findet in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie in anderer Form statt als gewohnt. So werden sich vom 05. November bis 08. November nur drei anstelle der sonst üblichen vier Nationen messen. Nach der Absage von Norwegen, der Slowakei, der Schweiz und Russland werden beim Heimturnier des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) in der Yayla Arena in Krefeld Deutschland, eine deutsche Perspektivauswahl sowie Lettland gegeneinander antreten. Für das Team von Nationaltrainer Toni Söderholm wurden mit Torhüter Felix Brückmann sowie den Stürmern Markus Eisenschmid und Matthias Plachta drei Adler-Spieler nominiert. Für das Perspektivteam erhielt Förderlizenzspieler Florian Elias eine Einladung.

An jedem der Turniertage findet ein Spiel statt. Zunächst spielen die drei Teilnehmer im Modus „Jeder-gegen-Jeden“, im Anschluss werden sich die beiden punktbesten Mannschaften am Sonntag in einem Finalspiel duellieren. Aufgrund der Situation in der Corona-Pandemie ist die Veranstaltung derzeit nur ohne Publikum genehmigt, allerdings werden alle Spiele von MagentaSport und die Partien am Donnerstag und Samstag auch von Sport1 live übertragen.

Sportlich gewinnt das Turnier in der derzeitigen Situation noch einmal an Bedeutung, nicht nur als Standortbestimmung, sondern auch als wichtige Wettkampfprüfung im Hinblick auf die WM 2021 und die Olympischen Spiele 2022. Alle Teams werden nach ihrer Ankunft bestmöglich von der Außenwelt isoliert und in einer Art Teamblase zwischen Hotel und Arena pendeln. Ebenso gehört zu den notwendigen Maßnahmen, dass alle Aktiven und Teammitglieder der Mannschaften mit einem aktuellen negativen Coronatest anreisen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

DEB-Präsident Franz Reindl: „Ich denke, wir haben das Beste aus der Situation gemacht. Dafür mein Dank an alle Beteiligten. Besonders in diesen schwierigen Zeiten ist es für unseren Sport und die Nationalmannschaften eminent wichtig, sich unter internationalen Wettkampfbedingungen zu präsentieren und zu messen. In Lettland hat unsere Nationalmannschat ein Team auf Augenhöhe als Gegner, aber unsere jungen Top-Talente werden es beiden Teams sicher nicht leichtmachen, ins erstmals ausgetragene Finale am Sonntag zu kommen. Es wird eine herausfordernde Zeit für alle Beteiligten werden, aber ich freue mich riesig auf Eishockey live.“

Bundestrainer Toni Söderholm: „Wir freuen uns riesig, dass ein Teil der besten deutschen Spieler nach einem Jahr wieder zusammenkommt. Wir haben zwei Tage mehr Zeit als letztes Jahr zur Vorbereitung, die wollen wir intensiv nutzen. Den Kader wollen wir jetzt auch Richtung WM im Auge haben, denn es kann sein, dass die NHL-Spieler nicht dort sind. Es ist ganz bewusst eine Mischung aus Erfahrung und Jugend. Wir haben versucht, den bestmöglichen Mix für alle Rollenaufteilungen wie Überzahl und Unterzahl zusammenzustellen. Im Top Team Peking sind auch Spieler mit internationaler Erfahrung, die sich durch unser Nachwuchssystem gearbeitet haben. Dass wir jetzt die Möglichkeit haben, zwei wettbewerbsfähige Teams zu stellen, ist auch ein Zeichen an Europa, dass im deutschen Eishockey viel Gutes passiert ist.“

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