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(2:3) - (1:0) - (2:0)
25.11.2022, 19:30 Uhr

Vielleicht am Scheideweg?

Füchse empfangen Dresden und Selb

Þ25 November 2022, 12:39
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Lausitzer Füchse

Auch wenn die Füchse nach der Deutschland-Cup-Pause mit einer Niederlage gegen Regensburg starteten, so brachte das letzte Wochenende fünf Punkte ein – und die immerhin gegen Kaufbeuren und in Crimmitschau. Genügend Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben sollten unsere Jungs also getankt haben. Und diese Aufgaben sind allemal anspruchsvoll. Denn mit Dresden und Selb spielen unsere Füchse gegen sogenannte Mitkonkurrenten um die (Pre-)Playoff-Plätze. Dresden ist Achter und Selb Elfter. Der Vorsprung auf die Wölfe beträgt nur vier Punkte und der Rückstand auf Dresden auch nur zwei. Die Elbestädter haben allerdings ein Match mehr in den Beinen. Und wenn unsere Blau-Gelben nun endlich auch die nötige Konstanz zeigen könnten, dann dürfen sich die Fans auf ein rassiges Derby freuen und vielleicht auch auf die ein oder andere Bewegung in der Tabelle. Vielleicht nämlich ist das kommende Wochenende eine Art Weichensteller. Und wenn man die Fahrt in Richtung tabellarischer Norden fortsetzen könnte, würde das die Vorweihnacht definitiv nicht stören.

Der Gegner am Freitag- Dresdner Eislöwen

Unser Freitagsgegner durfte bereits am Dienstag ran. Im vorgezogenen Spiel vom 40. Spieltag gegen die Krefeld Pinguine setzte es jedoch eine Heimniederlage. Denn im Team von Andreas Brockmann läuft es aktuell nicht wirklich rund. Am letzten Sonntag gab es eine 0:2 Pleite in Selb und nun keine Punkte gegen Krefeld. Da muss man sicherlich nicht gleich von einer Krise sprechen, zumal noch gut in Erinnerung ist, dass auch die Füchse gegen den DEL-Absteiger die bessere Mannschaft waren, aber 1:2 geschlagen wurden. Vom anvisierten Saisonziel, um den Aufstieg mitzuspielen, sind die Eislöwen momentan jedoch ein ganzes Stück weit entfernt. Nur 29 Punkte und Tabellenplatz acht sind sicher nicht dass, was die aus Elbflorenz wollen und natürlich auch können. Andreas Brockmann zeigte sich nach der Niederlage gegen Krefeld sichtlich unzufrieden mit der Einstellung einiger seiner erfahrenen Spieler. Zudem wurde der fehlende Biss vor dem gegnerischen Tor reklamiert. Wo war Derartiges gleich auch noch zu vernehmen… Auch die Bekanntgabe der Vertragsverlängerung von Tomas Andres für weitere zwei Jahre konnte zunächst keine Impulse setzen. Ansonsten sind Dresden und Weißwasser aktuell ziemlich eng beieinander, nicht nur geografisch. Die Blau-Weißen haben nur sechs Tore mehr erzielt als die Lausitzer und nur eins mehr kassiert. Dresden spielte bisher das bessere Powerplay, Weißwasser die bessere Unterzahl. Die Top-Scorer der Freitagskontrahenten, Jordan Knackstedt und Hunter Garlent, haben jeweils 20 Punkte (jeweils acht Tore und 12 Assists) gesammelt. Während der Eislöwen-Goldhelm auch bester Torschütze ist, konnte unser Roope Mäkitalo neunmal, und damit einmal mehr einnetzen. Mithin deutet am Freitag wieder alles auf eine "enge, umkämpfte Kiste" hin. Jedenfalls hat Andi Brockmann aktuell keine Aufstellungssorgen und kann auf seine Leistungsträger zählen. Das dürfte also sehr spannend werden.

Der Gegner am Sonntag – Selber Wölfe

Die Porzellanstädter zeigen in ihrem zweiten Jahr in der DEL2 eine positive Entwicklung. Sie sind zwar aktuell auf Platz 11 der Tabelle notiert, aber mit 23 Punkten zeigt der Trend zumindest in Richtung Pre-Play-Offs. Na klar, die Hauptrunde ist noch lang. Doch die Ergebnisse zuletzt ließen schon aufhorchen: ein 2:0 zu Hause gegen Dresden und ein 5:1 in Bad Nauheim. Da haben die Wölfe keine Laufkundschaft in die Schranken gewiesen. Auch unser Coach Petteri Väkiparta weiß das: „Selb hat zuletzt einige Punkte gesammelt und Dresden mit 2:0 geschlagen. Es wird für uns nicht einfacher.“ Wenn die Selber eine Schwachstelle haben, dann ist es das Powerplay. Wie auch bei den Blau-Gelben hapert es am Toreschießen in Überzahl. Nur 12,9% sind der schlechteste Ligawert. Im Vergleich:Ligaspitze ist der Aufsteiger aus Regensburg mit 33,3% (!). Allerdings sind unsere Füchse auch nur ein knappes Prozent besser. Da trifft der Überzahl-13. auf den 14. Auch bei Unterzahl sind beide Teams etwa auf Augenhöhe, da aber nicht im „Ranking-Keller“ zu finden. Derweil müssen die Oberfranken auf Max Gimmel, Michael Schaaf , Richard Gelke und (leider auch auf den Langzeitverletzten) Feodor Boiarchinov verzichten. Auch wenn die Selber in den letzten zwei Spielen nur einen Gegentreffer bekommen haben, so bleibt die Achillesferse die Abwehr. In den drei Partien zuvor kassierten sie insgesamt 17 Buden. Mit Bryce Reddick haben sie sich nun einen neuen Defensivspieler für den abgewanderten Brett Thompson geholt, um die Defensive zu stabilisieren. Allerdings hat Reddick noch kein Spiel für die Wölfe bestritten. Auch wenn das Rudel von Trainer Sergei Waßmiller leicht dezimiert antritt, so bleibt die Mannschaft gefährlich. Der letztjährige Goldhelm-Träger ist auch der aktuelle. Mit elf Toren und elf Assists kommt Nick Miglio auf 22 Punkte. Und Keeper Michael Bitzer ist der mit den bisher meisten Auszeichnungen zum „Top-Spieler“ der DEL2. Beim ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften gab es ein 5:2 im Fuchsbau. Am Freitag stehen die Selber in Regensburg auf dem Eis. Also auch sie bestreiten ein Derby zum Auftakt des Wochenendes. Das Spiel am Sonntag in Selb beginnt um 17.00 Uhr!

Der Füchse – Check

Unser nächstes Duell mit einem sächsischen Erzrivalen steigt am Freitag um 19.30 Uhr vor fast ausverkauftem Haus (es gibt nur noch Restkarten). Mit dem 3:1 Erfolg als Tabellenletzter Mitte Oktober in Dresden beendeten unsere Blau-Gelben ihre Niederlagenserie und arbeiteten sich mittlerweile auf Platz neun nach vorn. Und die Mannschaft ist heiß und gut vorbereitet. „Wir müssen mit viel Herz spielen und unsere Köpfe müssen cool bleiben, Dresden ist ein läuferisch starkes Team, das mit vier Reihen marschiert. Deshalb müssen wir unsere Laufbereitschaft so hoch wie möglich halten und gut in den Zweikämpfen sein. Dazu brauchen wir viel mentale Energie. Ich freue mich auch auf die Kulisse. Sie wird lauter sein, als beim Derby in Crimmitschau", so Füchse-Coach Petteri Väkiparta in Erwartung des Derbys. Auflaufen dürfte das Team in der Aufstellung vom letzten Sonntag. Nur Jan Nijenhuis wird zudem ins Lineup rücken, während Eric Hördler erneut bei den Eisbären im Einsatz ist. Auch Iljia Fleischmann wird nach seinen Einsätzen in Hamburg wieder „daheim“ sein. Dir Torhüterfrage bleibt wie immer offen bis zum Spieltag. Weiterhin fehlen werden Steve Hanusch und Lewis Zerter-Gossage.

Für das Spiel gegen Blau-Weiß sind nur noch wenige Stehplatzkarten für den Umgriff erhältlich. Der Eingang für die Gästefans befindet sich hinter dem Gäste-Fanblock L. Dieser ist ausschließlich für die Fans der Eislöwen geöffnet.

Das Spiel könnt Ihr in unserem kostenlosen Liveticker verfolgen.
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