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09.12.2019, 12:44

Viel Gutes – aber keine Punkte

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EXA Icefighters Leipzig
EXA Icefighters Leipzig

„So ein Wochenende ist bitter“, war der erste Kommentar von Coach Sven Gerike nach dem Spiel und fügte hinzu: „Über die fehlenden Spieler wurde genug geredet. Das ist einfach so. Aber wenn du zweimal am Wochenende, egal mit welcher Aufstellung, den Gegner bezwingen kannst und am Ende mit null Punkten aus den beiden Spielen herausgehst, dann tut das richtig weh.“ Dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Ohne 8 Eiskämpfer ging das Spiel am Freitag knapp an die Hausherren aus Tilburg. Und mit nur einem Rückkehrer (Marvin Miethke gab vor dem Spiel grünes Licht), ging auch das Heimspiel gegen die Rostock Piranhas knapp verloren. Am Ende unterlagen die IceFighters den Gästen mit 2 – 3. Das Positive am Abend war die Teddy Toss-Aktion, die insgesamt 5000 € für die Elternhilfe für krebskranke Kinder einspielte.

Das Spiel ist schnell erzählt. Im ersten Drittel waren die IceFighters tonangebend. Hinten arbeiteten sie konzentriert und nach vorne gab es einige gute Szenen. Hannes Albrecht hatte die Führung auf dem Schläger. Aber er scheiterte noch knapp. Es dauerte bis zur 14. Minute, bis die Teddys endlich fliegen konnten. Es war wieder Hannes Albrecht, der herrlich frei gespielt dieses Mal der Sieger im Duell mit dem Torhüter blieb. Die Antwort der Gäste gab es beinahe in der 19. Minute, als sie bei einem Konter die Scheibe am leeren Tor vorbeischossen. Aber es ging mit dem 1 – 0 aus unserer Sicht in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt sah es lange nicht danach aus, als sollte dieses Spiel kippen können. Aber ausgerechnet in eigener Überzahl gab es einen sinnlosen Puckverlust und den ersten Gegentreffer. Eric Hoffmann war beim Alleingang in der 29. Minute noch dran, aber konnte den Einschlag dann doch nicht verhindern. Das war wie ein Weckruf für die Gäste, die jetzt besser ins Spiel kamen. Aber die beste Situation hatte Florian Eichelkraut. Komplett freigespielt erzielte er den vermeintlich erneuten Führungstreffer. Aber der Hauptschiedsrichter gab ihn nicht, weil er den Puck an der Querstange einschlagen gesehen hatte. „Ob das so stimmte oder nicht, wäre eh nur mit technischen Hilfsmitteln, wie einer Übertorkamera, zu erkennen. Deswegen nutzt man diese Techniken ja auch weltweit in den höheren Ligen“, sagte Gerike auf der PK nach dem Spiel. Mit dem 1 – 1 ging es in die zweite Pause.

Im letzten Drittel drehten unsere tapferen Eiskämpfer zwar nochmal auf, aber die Tore wollten einfach nicht fallen. Große Chancen, wie zum Beispiel ein herrlicher Alleingang von Dimitri Komnik, blieben ungenutzt. Die Gäste hingegen trafen zum 2 – 1 in der 49. Minute. Gerike nahm zwei Minuten vor dem Ende noch den Torhüter vom Eis, um vielleicht mit 6 gegen 5 den Ausgleich zu schaffen, aber stattdessen waren es die Piranhas, die einen weiteren Treffer erzielen konnten. Mit der letzten Spielsekunde verkürzte Hannes Albrecht nochmal und erzielte den zweiten Treffer an diesem Abend. An der Niederlage änderte das natürlich nichts mehr. „Man kann natürlich stolz auf die Truppe sein, die zweimal mit wenig Spielern trotzdem grandios gefightet hat. Jetzt müssen wir die verletzten und angeschlagenen Spieler langsam zurückbekommen und uns dann die Punkte wieder erarbeiten“, sagte Gerike zum Abschluss der PK.

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