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08.10.2021, 20:00 Uhr

Verdienter Sieg in Bayreuth

Felix Bick überragt beim Erfolg gegen die Tigers

Þ08 Oktober 2021, 23:55
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badnauheim
badnauheim

Nichts für schwache Nerven, die Spiele der Roten Teufel: Nach den engen Duellen gegen Landshut und Weißwasser war es am Freitagabend auch in Bayreuth spannend bis zur letzten Sekunde. Schließlich aber jubelte der EC Bad Nauheim. 2:1 (0:0,2:0,0:1) siegte das Team von Harry Lange im ersten Auswärtsspiel dieser noch jungen Saison. Zum Garanten des insgesamt verdienten Erfolges avancierte Felix Bick. Der Keeper bot – ebenso wie sein Gegenüber Timo Herden – eine prima Leistung und wurde nach der Schlußsirene von seinen Teamkollegen und den mitgereisten 50 Fans zu Recht gefeiert. „Defensiv haben wir heute einen guten Schritt nach vorne gemacht. Vor allem das Unterzahlspiel hat mr sehr gut gefallen“, bilanzierte Harry Lange. Sein Kollege Petri Kujala attestierte dem Gegner „in den entscheidenden Phasen Cleverness“.

Zum Spielfilm: Die Partie hatte mit einer prima Einschussmöglichkeit für Marvin Ratmann begonnen. Der Ex-Kölner, in den vergangenen Jahren als Förderlizenzspieler auch für Bad Nauheim im Einsatz, traf aber aus kürzester Distanz den Puck nicht. Bayreuth wirkte im ersten Drittel etwas aktiver in seinen Offensivbemühungen. Der ECN, erstmals nach seiner schweren Verletzung ohne Stürmer Andi Pauli, verlagert sich auf’s Kontern und verbuchte zwei ordentliche Chancen durch Stefan Reiter. Bayreuths Keeper Timo Herden blieb jeweils Sieger, und auf der andere Seite glänzte Felix Bick. Als sein ehemaliger Teamkollege Cason Hohmann alleine vor Bick auftauchte, reagierte der Schlussmann reaktionsschnell und verhinderte einen Gegentreffer.

Mehr Schwung, mehr Pep gab es nach der ersten Pause. Die Rot-Weißen konnten sich gleich in der 21. Minute einmal mehr auf Bick verlassen, der gegen den Ex-Frankfurter Christian Kretschmann parierte. Fortan spielte der ECN zügiger und schneller nach vorne. Zunächst vergab Christoph Körner zweimal, doch dann konnte der Stürmer mit der Rückennummer 16 jubeln. Tristan Keck und Taylor Vause behaupteten den Puck im Drittel der Bayreuther. Etwas glücklich kam die Scheibe zu Körner, der im dritten Anlauf Herden überwinden konnte. Die  Anhänger aus der Wetterau jubelten und konnten sich keine zwei Minuten später erneut freuen. Tigers-Verteidiger Dominik Meisinger vertändelte den Puck. Nutznießer war der aufmerksame Mick Köhler. Er vollendete entschlossen und per Rückhand zum 0:2. Der EC Bad Nauheim dominierte in dieser Phase, drängte auf den dritten Treffer, doch dann checkte Jerry Pollastrone im Übereifer Kretschmann gegen die Bande. Die Schiedsrichter entschieden nach Ansicht der Videobilder auf eine 5-Minuten-Stafe für den Nauheimer.

In Unterzahl agierten die Roten Teufel lange Zeit souverän. Als die Strafzeit fast abgelaufen war, landete der Puck doch noch in den Maschen. Christian Kretschmann traf mit viel Willen und im Fallen zum 1:2 in der 44. Minute. Dieser Treffer hatte aber für die Tigers nicht die erhoffte Signalwirkung. Der Gast war mehrmals nahe dran am dritten Treffer, aber Timo Herden hielt seine Mannschaft im Spiel, entschärfte unter anderem einen harten Schuss von Tristan Teck. Und so wurde es am Ende noch einmal richtig eng. Petri Kujala holte Herden vom Eis und brachte einen sechsten Feldspieler. Damit nicht genug. Jerry Pollastrone wollte den Puck aus der Gefahrenzone befördern, doch die Scheibe flog über die Bande – es gab regelkonform eine Strafe wegen Spielverzögerung. So gab es Bully im Drittel des ECN, vier Nauheimer Feldspieler plus Felix Bick wehrten sich gegen sechs Bayreuther. Aber auch diese brenzlige Phase überstanden die Roten Teufel mit Leidenschaft und dem überragenden Felix Bick.

Sieben Punkte nach drei Spielen, das kann sich sehen lassen. Das war einmal mehr beste Werbung für das Hessen-Derby am Sonntag gegen Kassel. Los geht’s um 18:30 Uhr im Colonel-Knight-Stadion.

Tore: 
0:1 (35:44) Körner (Keck, Vause)
0:2 (37:42) Mick Köhler
1:2 (43:17) Kretschmann (Cabana, Hohmann – 5:4).

Strafminuten: Bayreuth 2, Bad Nauheim 4, plus 5 Minuten Pollastrone

Schiedsrichter: Becker/Holzer. – Linienrichter: Fauerbach/Lamberger

Zuschauer: 1130

 

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