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Unglückliche Niederlage gegen Straubing

Þ06 Dezember 2019, 23:50
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THOMAS SABO IceTigers
THOMAS SABO IceTigers

Ohne den an der Schulter verletzten Joachim Ramoser, dafür aber wieder mit Chris Brown empfingen die THOMAS SABO Ice Tigers die Straubing Tigers zum fränkisch-niederbayerischen Derby in der ARENA NÜRNBERGER Versicherung. Die Niederbayern, das Überraschungsteam der bisherigen Saison, erwischten den besseren Start in die Partie und hatten bis zum ersten Powerbreak deutlich mehr Spielanteile. Benedikt Schopper scheiterte nach einer halben Minute von der blauen Linie an Niklas Treutle, Kael Mouilierat eroberte die Scheibe im Nürnberger Drittel und schoss aus halblinker Position knapp am langen Pfosten vorbei (4.). Im Powerbreak stellte Kurt Kleinendorst die Reihen um, Daniel Fischbuch agierte fortan in einer Reihe mit Chris Brown und Brandon Buck, Eugen Alanov kehrte in die Formation mit Patrick Reimer und Will Acton zurück. Mit diesen Umstellungen fanden die Ice Tigers in die Partie und kamen nach knapp neun Minuten zur ersten guten Torchance: Brandon Buck gewann ein Bully im Angriffsdrittel, Oliver Mebus schoss von der blauen Linie, Buck fälschte noch leicht ab und Jeff Zatkoff parierte mit dem linken Schoner. In der 13. Minute hatte Eugen Alanov die Riesenchance zur Führung. Am Ende einer schönen Kombination über Patrick Reimer und Tom Gilbert hatte Alanov das leere Tor vor sich, traf die stehende Scheibe aber nicht richtig und verfehlte das Tor knapp. Mehr passierte im ersten Drittel nicht mehr, auch ein Powerplay ließen die Ice Tigers ungenutzt.

In der 23. Minute brachte Marcus Weber die Scheibe mit der Rückhand gefährlich aufs Straubinger Tor, Zatkoff musste zunächst abprallen lassen, hielt den Nachschuss von Chad Bassen aber sicher. Die Ice Tigers machten weiter Druck und kamen in der 25. Minute zu einer Vier-auf-Zwei-Konterchance, die aber in der Straubinger Führung resultierte. Patrick Reimers Querpassversuch zu Brett Festerling war zu ungenau, Chase Balisy übernah, konterte und überwand Treutle mit einem platzierten Schuss aufs kurze Eck. Direkt danach hatte Rylan Schwartz die Chance zum Ausgleich, schoss nach schönem Zuspiel von Andreas Eder aber mit der Rückhand am Tor vorbei (26.). Ausgerechnet in Unterzahl gelang den Ice Tigers der hochverdiente 1:1-Ausgleichstreffer. Patrick Reimer spitzelte die Scheibe aus dem eigenen Drittel und schoss knapp am Tor vorbei, Will Acton reagierte blitzschnell, spielte quer vors Tor und Reimer musste nur noch einschieben (28.). Von Straubing war in dieser Phase wenig zu sehen, die Ice Tigers machten weiterhin viel Druck, Daniel Fischbuch wurde vor dem Tor von den Beinen geholt und bekam einen Penalty zugesprochen. Fischbuch lief selbst an, brachte den Puck aber nicht über die Schoner des eigentlich schon geschlagenen Zatkoff (35.). Nürnberg setzte nach und ging in der 36. Minute in Führung. Tom Gilbert bediente Kevin Schulze von der rechten Seite mit einem klugen Querpass, Schulze nahm Maß und traf per Schlagschuss perfekt in den Winkel, weil Zatkoff durch Will Acton die Sicht verdeckt war (36.).

Erst gegen Drittelende kam Straubing wieder besser in die Partie, Niklas Treutle entschärfte den Alleingang von Mitchell Heard (38.) und den abgefälschten Schuss von Mike Connolly aber (39.) und sicherte seinem Team damit die 2:1-Führung nach 40 Minuten. Beide Teams hatten zu Beginn des letzten Drittels Möglichkeiten, Daniel Fischbuch blockte einen Schuss auf der einen Seite, Andreas Eder schoss von der blauen Linie knapp am langen Pfosten vorbei (43.). Kurz darauf musste Oliver Mebus wegen Spielverzögerung auf die Strafbank, die Ice Tigers überstanden die zwei Minuten aber schadlos (45.). Die Ice Tigers dominierten zwar am Bullypunkt, verloren in der 47. Minute aber ein wichtiges Bully. Felix Schütz spielte anschließend in die Rundung, Jeremy Williams kam mit der Scheibe nach vorne und überwand Treutle mit einem perfekten Handgelenkschuss aus spitzem Winkel zum 2:2-Ausgleich. Die Reihe um Will Acton, Patrick Reimer und Eugen Alanov setzte sich in der Folge immer wieder im Straubinger Drittel fest, Reimer scheiterte mit einem Schlagschuss aus spitzem Winkel an Zatkoff (51.). Die Ice Tigers hatten in der Schlussphase mehr vom Spiel, Daniel Fischbuch brachte den Puck nach einem schönen Solo aber nicht an Zatkoff vorbei (57.). Alles deutete auf eine Verlängerung hin, 45 Sekunden vor Ende gelang den Straubingern dann der „Lucky Punch“. Niklas Treutle wehrte einen Schuss von der blauen Linie ab, der Puck prallte aber genau auf die Kelle von Kael Mouillierat, der sich die Chance nicht nehmen ließ und mit der Rückhand zum 2:3 traf. Am Ende war es der glückliche Siegtreffer in einem wirklich guten Spiel, das eine Verlängerung verdient gehabt hätte.

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