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Θ-Μ
(0:4) - (2:2) - (2:2)
22.11.2020, 18:00 Uhr

U 23 mit zwei Niederlagen

Krefeld unterliegt Hamm und Indians

Þ23 November 2020, 11:42
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Krefelder EV 1981
Krefelder EV 1981

Am vergangenen Wochenende überwog zunächst die Freude, dass gespielt werden durfte. Dann folgte der Dämpfer: Beide Partien der Oberliga Nord wurden verloren. Dabei zeigte die Mannschaft von Headcoach Elmar Schmitz vor allem am Sonntag gegen den haushohen Favoriten aus Hannover eine überaus ansprechende Partie. Nicht zufrieden sein konnte die Mannschaft am Freitag gegen Hamm. Die Eisbären liefen um 19:30 Uhr in der Rheinlandhalle auf und kamen im ersten Drittel etwas unter die Räder beim jungen Krefelder Team. Gärtner und Grygiel schossen den KEV in Front. Verteidiger Gärtner erzielte dabei seinen ersten Oberliga-Treffer nach toller Vorarbeit von Jakub Prokurat, der die Scheibe quer durch die Offensivzone perfekt auf Gärtner legte. Doch vorbei war es mit der Herrlichkeit spätestens im zweiten Drittel, dass man komplett verschlief. Es dauerte nur 86 Sekunden bis Weißleder für die Eisbären ausglich. In eigener Überzahl musste man dann nach einem Patzer von Routinier Staudt im Krefelder Gehäuse sogar den ersten Rückstand hinnehmen. Minuten später fiel dann sogar das 4:2 für Hamm. Der Anschlusstreffer von Grygiel im letzten Drittel kam dann zu spät. „Wir haben heute Punkte liegengelassen. Im Grunde hätten wir hier heute etwas mitnehmen müssen, aber ein schwaches zweites Drittel kostet uns Punkte.“, resümierte Headcoach Schmitz etwas zerknirscht.

Am Sonntag ging es dann gegen die Indians aus Hannover. Das favorisierte Team aus Hannover war mit einigen Förderlizenzspielern aus Wolfsburg angetreten, die trotz der Teilnahme der Gryzzlis am Magenta-Cup auch die Mannschaft der Indians unterstützten. So verlief das Spiel auch zunächst wie von den Experten erwartet in eine Richtung: Hannover drückte, kam zu Chancen und auch zu Treffern. Bowles eröffnete die Torserie für die die Gäste. Bis zum Drittelende stand es 0:3 aus Krefelder Sicht und Coach Schmitz hatte in der Kabine einiges zu richten. Doch auch der Start ins zweite Drittel gehörte den Gästen. Ex-KEV Stürmer Thore Weyrauch brachte sein Team auf 4:0 und damit schon auf die vorzeitige Siegesstraße. Doch in der 26. Spielminute dann endlich ein Hoffnungsschimmer für den KEV: Youngstar Luca Hauf schnappte sich die Scheibe an der eigenen blauen Linie und vollendete den Konter in die lange Ecke zum Anschluss. Und es sollte noch besser kommen, denn Grygiel veredelte mit seinem dritten Tor an diesem Wochenende ein Powerplay des KEV nach Vorarbeit von Alex Blank – auch weil Demetz vor dem gegnerischen Tor hart arbeitete und Hannovers Schlussmann die Sicht nahm.

Exakt vier Minuten vor Ende der Pause traf Bowles erneut auf Vorarbeit von Bulmer. Die beiden Ausländer erwischten einen Sahne-Tag. Wenig später revanchierte sich dann Bowles mit einer tollen Vorarbeit auf Bulmer, der wiederrum freistehend vor dem Tor einschob. Nach dem 2:6 in Drittel drei sah es schon nach einer herben KEV-Pleite aus, doch die Krefelder kämpften sich wieder ran. Erneut durch Grygiel und Kiedewicz, der auf geniale Vorarbeit von Rutkowski das leere Tor vor sich hatte. Doch alle Hoffnung auf eine Comeback war vergebens, denn am Ende gewannen die Scorpions nicht unverdient mit 8:4. „Trotz der Niederlage war ich am Sonntag mit der Leistung unserer Mannschaft zufrieden. Wir waren über 60 Minuten bissig und aggressiv und haben uns vom Spielstand nie beeinflussen lassen. Nach den schnellen Treffern im letzten Drittel wäre beinahe eine Überraschung möglich gewesen. Die Indians haben mit ihren beiden Top-Imports und den Förderlizenz-Spielern aus Wolfsburg allerdings auch sicher einen Kader auf DEL2-Niveau. Etwas schade: Mit so einer Leistung wie heute gewinnst Du gegen Hamm am Freitag! Aber wir passen uns erstaunlicherweise zu oft unseren Gegnern an!“, sagt Schmitz.

Schon am Mittwoch geht es weiter. Wenn die Quarantäne der Mannschaft endlich überwunden ist, sind auch Reisen wieder möglich. Dann geht es für das Schmitz-Team zum Nachholspiel in den Kohlrabizirkus nach Leipzig.

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