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Θ-Ζ
(1:0) - (1:1) - (2:1)
17.04.2025, 20:00 Uhr

Towerstars starten mit einem Sieg in die Finalserie

Ravensburg führen in der Serie mit 1:0

Þ17 April 2025, 22:51
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ravensburg
Ravensburg Towerstars

Die Ravensburg Towerstars haben den ersten Schritt in Richtung DEL2-Meisterschaft 2025 gemacht. In einem emotional aufgeladenen und temporeichen ersten Finalspiel setzten sie sich vor heimischer Kulisse in der CHG Arena mit 4:2 gegen die Dresdner Eislöwen durch. Damit gehen die Oberschwaben in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0 in Führung.

1. Drittel: Frühe Führung und viel Intensität

Das Spiel begann mit hoher Intensität. Beide Teams tasteten sich zunächst vorsichtig ab, doch nach wenigen Minuten übernahmen die Towerstars das Kommando. Die Hausherren waren von Beginn an die aktivere Mannschaft und erspielten sich erste gute Chancen. In der 3. Minute wurde dieser Einsatz belohnt: Mathew Santos setzte sich stark über außen durch und bediente mustergültig Robbie Czarnik, der zur verdienten 1:0-Führung einschob.

Die Gäste aus Dresden fanden erst nach rund zehn Minuten besser ins Spiel und konnten ihrerseits einige gefährliche Abschlüsse verzeichnen. Towerstars-Goalie Sharipov zeigte jedoch mehrfach seine Klasse und hielt die knappe Führung bis zur Pause fest.

2. Drittel: Strafzeiten und Tore auf beiden Seiten

Das zweite Drittel war geprägt von zahlreichen Strafen auf beiden Seiten, was den Spielfluss merklich beeinträchtigte – gleichzeitig aber Raum für Special Teams bot. Zunächst erhöhte Ravensburg in der 27. Minute auf 2:0: Fabian Dietz hämmerte die Scheibe von der blauen Linie in Richtung Tor, wo erneut Czarnik seinen Schläger entscheidend in die Flugbahn hielt und den Puck ins Netz abfälschte.

Doch Dresden reagierte nur kurze Zeit später. In der 31. Minute war es Nicolas Schindler, der einen Schuss von Tariq Hammond geschickt ins Tor lenkte – der Anschlusstreffer zum 2:1. Die Eislöwen gewannen nun spürbar an Kontrolle und erspielten sich in Überzahl mehrere gute Möglichkeiten, doch die Ravensburger Defensive, allen voran Torhüter Sharipov, hielt stand.

In einer zunehmend hitzigen Partie kam es immer wieder zu kleineren Auseinandersetzungen und mehreren Strafzeiten. Kurzzeitig spielten beide Mannschaften in doppelter Unterzahl. Trotz allem blieb es beim knappen Vorsprung für die Gastgeber nach 40 Minuten.

3. Drittel: Späte Entscheidung durch Santos

Im Schlussdrittel war zunächst Dresden das aktivere Team. Die Gäste warfen alles nach vorne und versuchten, den Ausgleich zu erzwingen. Doch in der 51. Minute folgte der nächste Dämpfer: Fabian Dietz fasste sich aus halbrechter Position ein Herz, zog trocken ab und traf zum 3:1 – ein Schuss, bei dem aus den Birken keine Sicht hatte und machtlos war.

Dresden gab sich nicht geschlagen. Sebastian Gorcik verkürzte in der 55. Minute mit einem sehenswerten Solo auf 3:2 und läutete eine hochspannende Schlussphase ein. Die Eislöwen erhöhten den Druck, nahmen knapp zwei Minuten vor Ende den Torhüter vom Eis – doch dieser Mut wurde nicht belohnt.

Im Gegenteil: Mathew Santos setzte den Schlusspunkt in der 59. Minute. Nach einem Scheibengewinn im eigenen Drittel schlenzte er den Puck ins verlassene Gehäuse der Gäste und stellte den 4:2-Endstand her. Damit sicherten sich die Towerstars Spiel 1 dieser Finalserie.

Ausblick

Die Towerstars überzeugten mit Effektivität im Abschluss und einer kämpferisch starken Leistung in der Defensive. Jonas Sharipov im Tor erwies sich einmal mehr als sicherer Rückhalt und entschärfte zahlreiche gefährliche Situationen.

Die Dresdner Eislöwen zeigten Moral, fanden nach anfänglichen Schwierigkeiten gut in die Partie und hatten mit ihrer aggressiven Spielweise durchaus Chancen, das Spiel zu drehen. In den nächsten Partien dürfte es auch auf die Disziplin ankommen – die vielen Strafzeiten auf beiden Seiten machten einen klaren Spielfluss phasenweise unmöglich.

Am kommenden Samstag folgt Spiel 2 in Dresden. Die Eislöwen werden dort versuchen, den Ausgleich in der Serie zu erzwingen. Ravensburg hingegen möchte den Schwung aus dem Heimspiel mitnehmen und den nächsten Schritt in Richtung Titelgewinn machen.

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