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Towerstars lassen zu viele Chancen aus

Þ26 August 2019, 12:37
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Ravensburg Towerstars
Ravensburg Towerstars

Die Ravensburg Towerstars mussten sich auch im Rückspiel den Haien des HC Innsbruck geschlagen geben. Die Partie hätte bei einer effektiveren Chancenverwertung insbesondere im ersten Abschnitt aber auch einen anderen Verlauf nehmen können.

Die Zuschauer sahen im ersten Testspiel in der CHG Arena zwar ein torloses, aber höchst attraktives Startdrittel. Die Oberschwaben ließen die Scheibe sehr gut aus der eigenen Zone laufen, sofort entwickelten sich Möglichkeiten für die Ravensburger Sturmformationen.  Auf der Gegenseite bekam Marco Wölfl in der 4. Minute reichlich Arbeit auf sein Tor, als Thomas Brandl wegen hohen Stocks für zwei Minuten auf der Strafbank weilte.

Bei der Anzahl klarer Torchancen hatten die Gastgeber aber die Nase vorne. Allein Jakub Svoboda und David Zucker hatten frei vor dem gegnerischen Tor postiert jeweils zwei „tausendprozentige“ Chancen auf dem Schläger.

Die bis dahin ausgebliebenen Treffer sollten dann alsbald im zweiten Spielabschnitt fallen – aus Sicht der Hausherren und der rund 1500 Zuschauer in der CHG Arena leider auf der falschen Seite. In der 23. Spielminute brachte Joel Broda die Tiroler Gäste in Führung, als er einen von Marco Wölfl zunächst abgewehrten Puck selbst im Nachschuss zum 0:1 im Netz unterbrachte. Wenige Sekunden zuvor war eine Strafzeit gegen Robin Just abgelaufen, doch die Zuordnung in der eigenen Zone fand sich zu spät.

Die Towerstars schienen unbeeindruckt und verbuchten durch Jakub Svoboda nur eine halbe Minute nach dem Anspielbully die nächste Großchance. Doch wieder präsentierte sich der österreichische EBEL-Vertreter konsequenter im Abschluss. Einen platzierten Schlenzer aus der Halbdistanz sah Marco Wölf viel zu spät, der Puck schlug hinter ihm zum 0:2 ein.

Erneut reagierten die Towerstars entschlossen und in der 26. Minute hatte der zuvor glücklose Jakub Svoboda endlich den Puck am starken Haie-Keeper T.J. Motte vorbei gebracht. Eine  Weiterleitung über Jeff Hayes und Robin Just erreichte den tschechischen Stürmer an der blauen Linie, das nachfolgende Solo verwertete er eiskalt mit einem Rückhandheber unter die Latte.

Der Jubel über den ersten Heim-Treffer der neuen Saison war gerade verklungen, da schlug der Puck auch schon wieder auf der Gegenseite ein. Michael Boivin spielte sich von der rechten Bande aus vor das Ravensburger Tor und konnte beim 1:3 nicht gestoppt werden. Innsbruck hatte das Spiel an sich gerissen, Hoffnung weckte da der direkte Anschlusstreffer durch Andreas Driendl in der 35. Minute. Sören Sturm hatte den entscheidenden Pass auf rechter Seite präzise geliefert, sodass Driendl nur noch den Stock hinhalten musste.

Doch wieder währte die Freude über den schön herausgespielten Treffer nicht allzu lange. Exakt 90 Sekunden später war der alte 2-Tore Vorsprung der Gäste auch bereits wieder hergestellt. Einen von der Bande abgeprallten Puck schnappte sich Caleb Herbert, der zog entschlossen in Richtung Ravensburger Tor und drückte zum 2:4 ein. Dies war zugleich der Spielstand nach zwei gespielten Abschnitten.

Im Schlussdrittel versuchten die Oberschwaben noch mit allen Kräften, ins Spiel zurück zu finden. Doch spätestens nach dem 2:5 durch Joel Broda in der 51. Minute war die Luft raus. .So blieb am Ende die Erkenntnis, dass sich die Towerstars wie schon am Freitag in Innsbruck hochkarätige Möglichkeiten für ein besseres Ergebnis herausspielten, der Gegner aber im Abschluss deutlich abgezockter agierte.

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