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OT
Ζ-Ε
(0:0) - (0:1) - (1:0) - (1:0 ОТ)
16.01.2022, 18:30 Uhr

Top Leistung aber nur ein Punkt

Bad Nauheim unterliegt Frankfurt in der Overtime

Þ16 Januar 2022, 22:01
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badnauheim
badnauheim

Unglücklich: Die stark dezimierten Roten Teufel führen beim Derby in Frankfurt lange und verdient mit 1:0 und kassieren in der 57. Minute einer fairen Partie in Überzahl den Ausgleich. In der Overtime nutzt dann der Tabellendritte die erste Möglichkeit durch Ryon Moser, der nach 57 Sekunden in der Verlängerung dem Tabellendritten zwei Punkte sichert.

Trainer Harry Lange analysierte wie stets sachlich und auf den Punkt das Spiel: „Eigentlich muss man mit dieser Leistung sehr zufrieden sein. Ich denke, wir waren trotz des kleinen Kaders die deutlich bessere Mannschaft. Aber wir haben zwei kleine Fehler gemacht, die wurden bestraft, und das ist natürlich bitter. Aber so ist Eishockey. Wir haken das ab und bereiten uns jetzt konzentriert auf das Spiel am Dienstag in Bad Tölz vor.“

Unter dem Strich bleibt allerding fest zu halten, dass die Roten Teufel am Wochenende gegen Dresden und Frankfurt in der regulären Spielzeit jeweils nur einen Gegentreffer kassierten – und das, obwohl drei Stammverteidiger fehlten. Daher: Respekt und Hut ab vor diesem großartigen Team.

Zum Spielfilm: Verhalten und vorsichtig spielten die Teams in den ersten 20 Minuten. Beide legten Wert auf die Defensive, klare Chancen blieben Mangelware. Die beste Möglichkeit für den ECN hatte Fabian Herrmann, der mit seinem Rückhandschlenzer am starken Jake Hildebrand scheiterte. Jeweils ein Powerplay gab es, aber in Unterzahl agierten beide Mannschaften konzentriert. Gegen Ende dieses Abschnitts erhöhte Frankfurt den Druck, aber Felix Bick präsentierte sich wie in den letzten Spielen in ausgezeichneter Verfassung.

Mit Beginn des zweiten Drittels wirkte der ECN frischer, dynamischer und kam zu guten Möglichkeiten. Zunächst verhinderte der starke Hildebrand im Tor von Frankfurt einen Gegentreffer, aber dann gelang doch die Führung. Kevin Schmidt, einmal mehr in der Rolle des stürmischen Verteidigers, tauchte nach klugem Zuspiel von Jerry Pollastrone alleine vor dem Löwen-Keeper auf. Der parierte großartig, aber der aufmerksame Tobi Wörle brachte im Nachschuss den Puck über die Linie. In den nächsten Minuten drängten die Roten Teufel auf den zweiten Treffer. Es gab einige Möglichkeiten, Frankfurt überstand diese Phase und auch zwei Strafzeiten. In den letzten Minuten bekamen die Hausherren Oberwasser, gleichwohl blieb es beim 0:1 zur zweiten Pause. Eine interessante Statistik nach diesem Mittelabschnitt: 27:22 Schüsse für den ECN.

Das letzte Drittel gestaltete sich ausgeglichen. Allerdings verstärkte sich von Minute zu Minute der Eindruck, dass die Frankfurter in der Offensive keine wirkliche Lösung parat hatten. Der ECN wirkte hellwach, aber der möglicherweise vorentscheidende zweite Treffer wollte partout nicht gelingen. Dann schickten die Referees Markus Freis nach 56 Minuten und zehn Sekunden wegen Halten vom Eis. Powerplay für die Rot-Weißen, aber der Schuss ging nach hinten los. Der ECN lief nach dem Bully in einen Konter, den Carson McMillan mit Entschlossenheit beendete. Der Hauptschiedsrichter zeigte Tor an, aber die Referees schauten sich die Szene noch mehrmals per Video an – und entschieden letztendlich auf Tor. Eine Millimeter-Entscheidung zugunsten der Hausherren.

Es ging in die Verlängerung. Und da hatten die Gastgeber die besseren Nerven, denn Ryon Moser traf nach 57 Sekunden im Nachschuss zum schmeichlhaften 2:1-Erfolg.

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