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Tigers entscheiden Torfestival für sich

Bayreuth Tigers – Löwen Frankfurt 10:7 (2-4;3-2;5-1)

Þ30 November 2019, 12:00
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Bayreuth Tigers
Bayreuth Tigers

Black Friday, besonders für die Abwehrreihen samt Goalies mit Toren zum halben Preis, hätte man das Geschehen im Bayreuther Tigerkäfig auch beschreiben können, aber alles der Reihe nach.

Ganz schwer in die Partie fanden die Hausherren, gegen die wegen zahlreicher Verletzter mit kurzer Bank angereisten Löwen Frankfurt. Ohne zu brillieren übernahmen die Hessen sofort das Spiel und gingen schon nach drei Minuten in Führung. Als kurz danach (9.) Tigers-Abwehrchef Karlsson verletzt vom Eis musste, gab es den nächsten Rückschlag, dem weitere viel zu einfache Gegentore folgten, weil die heimische Defensive viel zu zaghaft agierte und die Eisenmenger-Brüder mit McAulay kaum in den Griff bekamen. Mit dem Anschlusstreffer von Gron nach klasse Rückpass von Melanson kam dann aber doch etwas Leben ins Team der Wagnerstädter und als Järveläinen seine Einzelaktion mit dem 3-2 abschloss, war man wieder im Spiel. Das machte man sich aber mit ungenügendem Abwehrverhalten und dem 2-4 durch den unbedrängten Schinko wieder zunichte.

Im Mittelabschnitt setzte sich das Szenario erstmal weitest gehend fort. Als Eisenmenger sein Break clever verwandelte schien der Weg zum Auswärtssieg der Löwen vorprogrammiert, doch Järveläinenes sauber verwandeltes 3 gegen 2 Break brachte wieder Hoffnung. Die wurde weiter genährt als Rajala im Powerplay per Abstauber traf, weil man nun auch selbst mehr offensive Akzente setzte. Dass der auffällige Lewandowski sich trotz Bedrängnis von gleich zwei Bayreuthern irgendwie „durchwurschtelte“ und nochmal vorlegte, korrigierte der sehr starke Melanson noch kurz vor der Pause wieder in Überzahl.

Spätestens im Schlussdrittel wurde die Begegnung nun stellenweise „vogelwild und noch spektakulärer“, weil sich die Gäste weitere undisziplinierte Strafen leisteten und das Powerplay der Tigers nun heiß lief. Am Ende hatten Järveläinen und Melanson je einen Hattrick mit teilweise herrlichen Treffern geschnürt, aber das waren gar nicht alle Highlights dieses Abends.

Mehrmals musste der Videobeweis herhalten und Frankfurt traf auch noch zweimal das Metall des heimischen Tores, aber der schlussendliche Sieg der Oberfranken war dann doch verdient. Beide Teams wechselten die Goalies, ohne dass Verletzungen dafür der Grund waren und auch wenn es kein hochklassiges Spiel war sondern eher eine Partie der offenen Tore, war es auf seine spezielle Art absolut unterhaltend weil auch ungewöhnlich mit einem Endergebnis das eher an Handball erinnerte.

Für Bayreuth war es das oft beschriebene wichtige Erfolgserlebnis, trotz zahlreicher Widrigkeiten und vielleicht waren auch die drei Treffer von Järveläinen ein „Brustlöser“ nach Wochen. wo ihm nicht so viel gelingen wollte mit Signalwirkung zu den nächsten Spielen für das ganze Team.

Tore:
0:1 (3) McAulay (Mag.+Max.Eisenmenger)
0:2 (11) Max.Eisenmenger (McAulay, Mag.Eisenmenger)
0:3 (13) 5-4 Schinko (Ranta, McAulay)
1:3 (14) Gron (Melanson, Grosse)
2:3 (16) Järveläinen (Schmidt, Davidek)
2:4 (19) Schinko (Buchwieser)
2:5 (27) Max.Eisenmenger (Mag.Eisenmenger)
3:5 (30) Järveläinen (Busch, Veisert)
4:5 (32) 5-4 Rajala (Schmidt, Davidek)
4:6 (34) Lewandowski (Faber, Suvanto)
5:6 (40) 5-4 Melanson (Gron, Rajala)
6:6 (44) Melanson (Grosse, Schmidt)
7:6 (45) 5-4 Rajala (Melanson, Schmidt)
8:6 (46) 6-4 Järveläinen (Gron, Rajala)
9:6 (47) 5-4 Davidek (Schmidt, Rajala)
9:7 (49) Ranta (Buchwiser, Hertel)
10:7 (49) Melanson (Gron, Martens)

Strafen: BT: 10 Min F: 14 Min

Zuschauer: 1523

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