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(2:1) - (0:0) - (3:1)
03.11.2022, 00:00 Uhr

Tavares beendet Durststrecke der Maple Leafs

Maple Leafs schlagen Philadelphia mit 5:2

Þ03 November 2022, 09:13
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Toronto Maple Leafs

John Tavares hat die Durststrecke der Toronto Maple Leafs beendet. Nachdem die Kanadier vier Spiele sieglos waren und in dieser Zeit lediglich zwei Punkte holten, ermöglichte er mit drei Toren und einem Assist den 5:2 Sieg gegen die Toronto Maple Leafs. "Das war einfach ein großartiges Spiel von ihm. Er war in diesem Spiel für uns wegweisend", lobte sein Mitspieler Auston Matthews. Für Tavares war dies der 11. NHL-Hattrick und der erste seit dem 25. März 2019, als er vier Tore gegen die Florida Panthers erzielte. "Es ist schon eine Weile her. Es ist immer schön, so etwas hinzubekommen", sagte der dreifache Torschütze, ohne sich selber allzu sehr in den Vordergrund zu stellen: "Das ist eine Teamleistung. So viele Jungs tragen dazu bei und ich wurde eben einfach belohnt."

Das Wichtigste sei ohnehin, dass die Mannschaft nach den Auswärts-Niederlagen bei den Vegas Golden Knights (1:3), den San Jose Sharks (3:4 nach Overtime), den Los Angeles Kings (2:4) und den Anaheim Ducks (3:4 nach Overtime) nun endlich wieder ein Spiel gewonnen hat. Tavares sagt: "Uns ist bewusst, dass wir zuletzt nicht großartig gespielt haben und einige Spiele nicht abschließen konnten. Aber auch wenn wir nicht so gespielt haben, wie wir es können, waren wir in jedem Spiel dran und hatten Chancen, die wir einfach nicht richtig ausgespielt haben."

Dies war beim Heimsieg gegen die Flyers nun anders. Zwar ging Philadelphia in der 14. Minute durch einen Treffer von Joel Farabee in Führung. Die Maple Leafs hatten allerdings die richtigen Antworten parat. Drei Minuten später sorgte Auston Matthews in Überzahl und nach einer Vorarbeit von Tavares für den Ausgleich, ehe dieser in der 19. Minute selber traf. Nachdem das zweite Drittel torlos blieb, wurde es im letzten Abschnitt noch einmal spektakulär. Zach Aston-Reese traf in der 43. Minute zum 3:1, ehe Owen Tippett im Powerplay wieder auf 2:3 verkürzte. Daraufhin nahm Tavares das Spiel selber in die Hand, erzielte nach einem überaus sehenswerten Alleingang in der 53. Minute das 4:2 und drei Minuten später im Powerplay das 5:2. Das Torschussverhältnis von 44:23 zugunsten von Toronto verrät, dass die Kanadier in diesem Spiel klar überlegen waren.

"Der Prozess in unserem Spiel war viel besser", sagt Tavares über die Steigerung gegenüber der vergangenen Spiele. "Ich denke, wir waren aufgrund der Art und Weise, wie wir die ganze Nacht gespielt haben, viel besser aufgestellt. Dadurch waren wir dazu in der Lage, einfach dranzubleiben und den Schwung des Spiels zurückzuholen." Auch Trainer Sheldon Keefe war froh, dass seine Mannschaft eine Reaktion auf die jüngsten Misserfolge gezeigt hat. "Das war heute viel besser", sagte der Trainer. "Ich finde, wir waren läuferisch stark, haben den Puck viel besser bewegt und viele gute Dinge gemacht. Genau das ist es, worum es geht. Du wirst nicht herauskommen und dein perfektes Spiel spielen. Du möchtest als Gruppe eine positive Dynamik aufbauen. Wir vertrauen darauf, dass unser Spiel gut genug ist, sodass wir gewinnen können. Es gab viele Dinge, die mir heute in unserem Spiel gefallen haben."

Ilya Samsonov, der Torwart der Maple Leafs, trat diesmal weniger in Erscheinung und konnte sich lediglich mit 23 Saves auszeichnen. "Das war ein hartes Spiel für einen Torwart. Es gab nicht nur nicht viele Schüsse, sondern auch nicht viel Aktivität auf unserer Eishälfte", weiß der Trainer. Der Goalie selbst gab seinem Übungsleiter recht: "Das Spiel war hart für mich. Ich mag es nicht, wenn es nicht so viele Saves gibt. Es ist wirklich schwer, weil auch das Selbstvertrauen ein bisschen niedriger ist. Aber das Ergebnis ist großartig. Und das ist es, was wir brauchten."

Und was lief bei den Flyers schief? "Wir hatten einfach zu viele Strafen, besonders gegen dieses Team", sagte der Torschütze Farabee. Fünfmal befanden sich die Maple Leafs in Überzahl. Zwei dieser Powerplays konnten sie nutzen. "Sie haben so viele talentierte Jungs. Setzt man sie so lange ins Powerplay, werden sie wahrscheinlich irgendwann ein Tor schießen. Das müssen wir auf jeden Fall verbessern. Es gab auch ein paar positive Aspekte, aber definitiv können wir nach dieser Niederlage nicht glücklich sein."

 

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