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Tabellenführer gegen Team der Stunde

Þ08 Dezember 2019, 11:49
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EHC Redbull München
EHC Redbull München

„Nach drei Auswärtsspielen dürfen wir endlich wieder zu Hause ran. Wir freuen uns auf das Spiel gegen Mannheim“, sagt Stürmer Yasin Ehliz. Er empfängt mit seinen Red Bulls am Sonntagnachmittag (8. Dezember | 17:00 Uhr) den amtierenden Meister Adler Mannheim. Ehliz gibt sich kämpferisch vor dem Duell mit dem besten Team der vergangenen sechs Spieltage: „Wir müssen den Ausfällen trotzen und uns da durchkämpfen und noch enger zusammenrücken. Meckern bringt uns gar nichts.“

Den Ausfällen trotzen – wie in Krefeld

Dass die Red Bulls auch ohne acht Spieler in der DEL gewinnen können, haben sie am Freitagabend beim Gastspiel bei den Krefeld Pinguinen eindrucksvoll bewiesen. Sie gewannen das Duell zweier Teams, die mit offenem Visier agierten, mit 8:5. Und das nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand. Der überragende Akteur auf Münchner Seite war Philip Gogulla mit fünf Scorerpunkten (zwei Tore | drei Assists). Ebenfalls stark: Youngster John Peterka, der seine DEL-Saisontore vier und fünf erzielte und Kapitän Patrick Hager (vier Assists). „Das Spiel war kurios. Wir haben gezeigt, dass wir viele Tore schießen können“, so Ehliz, nachdem die Red Bulls erstmals in dieser Saison mehr als sieben Treffer erzielten. Ehliz mahnte aber auch: „Wir haben fünf Tore kassiert. Das ist eindeutig zu viel und das müssen wir abstellen. Wir dürfen unseren Gegnern nicht so viele Chancen geben.“

Umstellungen fruchten – Adler wieder in Meisterform

Die Adler Mannheim fanden schwer in diese Saison. Die Bilanz nach 18 Spieltagen war mit neun Siegen und neun Niederlagen alles andere als meisterlich. Der Rückstand auf Spitzenreiter München betrug Mitte November 20 Punkte. Nicht einmal einen Monat und sechs Spiele später trennen die beiden Finalgegner der vergangenen Saison nur noch 13 Zähler. Ein Grund dafür, dass die Adler mit 18 Punkten aus sechs Spielen das beste Team nach der Deutschland-Cup-Pause sind, hat mit der Rückkehr einiger Leistungsträger zu tun. „Nachdem David Wolf wieder gesund ist, haben wir zwei Reihen, die sich schon zuvor bewährt haben“, berichtet Mannheims Trainer Pavel Gross. Er stellte Nico Krämmer in die Angriffsformation mit Markus Eisenschmid und Borna Rendulic – und prompt beendete der eine 14-monatige Torflaute und traf in zwei aufeinanderfolgenden Spielen. Ehliz fordert vor dem Duell gegen die Adler maximale Disziplin: „Wir müssen schauen, dass wir kompakt stehen und wenig zulassen. Wir müssen defensiv denken und offensiv spielen.“

Voakes gegen Smith – Duell der Topscorer und Bully-Experten

Im Spitzenspiel treffen zwei der besten Scorer dieser DEL-Saison aufeinander. Münchens Mark Voakes steht steht bei 25 Punkten (davon 17 Assists) und damit auf Rang drei der Scorerliste. Einen Platz dahinter rangiert Ben Smith. Er war an 24 Treffern der Adler beteiligt, zehn davon erzielte er selbst. Beide sind aber nicht nur aufgrund ihrer Kreativität wertvoll, sie haben auch einen großen Anteil daran, dass ihre Teams die Bully-Statistik der DEL anführen: Mannheim gewann 55,9 Prozent der Anspiele und liegt damit vor München (52,1 Prozent) an der Spitze. Tritt Voakes zum Faceoff an, haben die Red Bulls in 58,4 Prozent der Fälle den Puck danach in den eigenen Reihen - Topwert. Mannheims Smith liegt knapp dahinter auf Rang zwei (58,0). Auf Platz drei der internen Scorerliste der Adler steht Tim Stützle. Das 17-jährige Supertalent (21 Punkte) spielt in der Mannheimer Top-Reihe neben Smith und Tommi Huhtala. Die Red Bulls haben mit Peterka ebenfalls einen 17-Jährigen im Team. Er war neben den zwei Jahre älteren Justin Schütz, Bastian Eckl und Dennis Lobach einer von vier U20-Spielern im Münchner Aufgebot. Das Quartett bringt es zusammen auf 19 Scorerpunkte in dieser Saison.

 

Für alle, die das Spiel nicht live in der Halle mitverfolgen können, gibt es einen LIVETICKER von dieser Partie!

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