Bayreuth dominierte die Partie gegen Stuttgart von Beginn an und setzte mit frühem Forechecking sowie effizientem Offensivspiel klare Akzente. Die Gäste nutzten ihre ersten Chancen konsequent und gingen durch Schusser in Führung, während Stuttgart defensiv mehrfach einen Schritt zu spät kam. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Rebels stellte Bayreuth mit schnellen Kombinationen und sauber ausgespielten Angriffen die Weichen früh auf Sieg. Besonders Bollers zeigte sich in der Offensive mehrfach durchsetzungsstark.
Im Mitteldrittel setzte sich das Bild fort: Bayreuth blieb spielbestimmend und nutzte Defensivschwächen der Rebels, um den Vorsprung weiter auszubauen. Zwar konnten die Gastgeber durch Schingoethe und Blais im weiteren Verlauf verkürzen, doch die Chancenverwertung im Powerplay blieb ausbaufähig. Beide Teams sammelten mehrere 2 Minuten-Strafen, wobei Bayreuth seine numerischen Vorteile effektiver umsetzte. Die Intensität und das körperbetonte Spiel waren über das gesamte Drittel spürbar, Stuttgart fand jedoch selten Lösungen gegen das schnelle Umschaltspiel der Gäste.
Im Schlussabschnitt kontrollierten die Tigers weiterhin das Tempo, ließen in Unterzahl wenig zu und bauten die Führung durch Müllejans weiter aus. Die Rebels konnten durch Blais nochmals verkürzen, blieben aber offensiv insgesamt zu harmlos, um Bayreuth ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Trotz mehrerer Möglichkeiten im Powerplay kam Stuttgart nicht entscheidend zurück ins Spiel, auch weil die Defensive der Gäste kompakt stand und immer wieder Entlastung schuf.
Insgesamt präsentierte sich Bayreuth kombinationssicher, abschlussstark und in der Defensive stabil, während Stuttgart zwar zwischenzeitlich offensive Akzente setzte, aber über die gesamte Partie hinweg zu fehleranfällig agierte. Endstand: Stuttgart 3, Bayreuth 7.