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Η-Θ
(1:1) - (0:2) - (2:1)
11.04.2022, 01:30 Uhr

Stützle mit Assist bei Comeback

Ottawa unterliegt Winnipeg knapp

Þ11 April 2022, 14:39
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Ottawa Senators
Ottawa Senators

Tim Stützle von den Ottawa Senators ist bei seinem Comeback ein Assist gelungen. Bei der 3:4-Heimniederlage gegen die Winnipeg Jets am Sonntag im Canadian Tire Centre leitete er die Aktion ein, die zum 2:3-Anschlusstreffer von Brady Tkachuk im Powerplay führte. Der 20 Jahre alte Viersener stand 21:46 Minuten auf dem Eis, davon 4:19 bei Überzahl, und gab sieben Torschüsse ab. In den beiden Spielen zuvor hatte er wegen einer Verletzung im unteren Körperbereich gefehlt.

"Er hat uns viel Energie verliehen. Wenn er dabei ist, sind wir eine ganz andere Mannschaft", lobte Ottawas Trainer D.J. Smith den jungen Deutschen. Nach 69 Einsätzen sind für ihn nunmehr 44 Punkte (15 Tore, 29 Assists) verzeichnet. In der teaminternen Scorerwertung rangiert er damit hinter Tkachuk (56) und Josh Norris (48) an dritter Stelle.

Die Partie begann zunächst vielversprechend für die Hausherren. Norris brachte sie gleich zu Beginn der Partie in Führung. Doch nach dem Ausgleich durch Nikolaj Ehlers in der Schlussphase des ersten Drittels kippte das Momentum. Die Jets blieben nach Wiederbeginn am Drücker und zogen im Mitteldrittel durch Treffer von Pierre-Luc Dubois in Überzahl und Paul Stastny auf 3:1 davon.

Nach dem 2:3 durch Tkachuk nach gerade einmal 50 Sekunden im letzten Abschnitt kehrte die Zuversicht bei den Senators zurück, doch Kyle Connor stellte wenige Minuten später den alten Abstand wieder her. Das Tor fiel erneut bei numerischer Überlegenheit der Gäste.

Nach dem zweiten Treffer von Tkachuk im Powerplay zum 3:4 versuchten die Gastgeber alles, um dem Match noch eine Wende zu geben. Aber Winnipeg brachte den knappen Vorsprung mit Glück und Geschick über die Zeit.

Mit insgesamt drei Zählern war Tkachuk der erfolgreichste Scorer der Senators an diesem Abend. Der Angreifer befindet sich in glänzender Verfassung. In den vergangenen fünf Spielen sammelte er neun Punkte (drei Tore, sechs Assists). "Wenn ich Chaos vor dem Tor stiften kann, fühle ich mich am wohlsten. Ich bin heiß darauf, die Pucks zu versenken. All das funktioniert jedoch nicht ohne die Teamkollegen, die dafür die Vorarbeit leisten, sei es durch gute Spielzüge, Schüsse oder Abpraller. Und wir haben viele Jungs im Team, die sich dafür vor dem gegnerischen Gehäuse aufopfern", sagte der Kapitän nach der Begegnung mit den Jets.

Mit dem Ausgang des Matches war Tkachuk verständlicherweise unzufrieden. "Wir wollten die beiden Punkte unbedingt und haben bis zur letzten Sekunde darum gekämpft. Von daher sind wir natürlich frustriert. Wir sollten das Spiel jedoch so schnell wie möglich abhaken und nach vorne schauen", betonte er.

Mehr Licht als Schatten bei seinen Schützlingen nahm Senators-Coach Smith wahr. "Mir hat die Vorstellung insgesamt gefallen. Klar hätten wir gerne gewonnen, aber zumindest haben Wille und Einsatz gestimmt", analysierte er.

Als Schwachpunkt seines Teams beim Aufeinandertreffen mit den Jets machte der Trainer das Unterzahlspiel aus. "Wenn man in dieser Liga gewinnen will, muss man die Strafzeiten überstehen. Das ist uns nicht gelungen. Das Penalty Killing hat uns heute heruntergezogen", bemängelte er.

Eine Reihe starker Darbietungen hat in jüngster Vergangenheit Center Norris hingelegt. Für ihn sind sechs Tore aus den letzten sechs Spielen registriert. Schmerzlich vermisst wurde dagegen einmal mehr Drake Batherson. Der Stürmer fehlte krankheitsbedingt zum dritten Mal in Folge. Ob er den anstehenden Roadtrip der Senators mitmachen kann, ist noch unklar.

Ottawa hat nun zwei Auswärtsspiele vor der Brust. Am Dienstag müssen sie in der Little Caesars Arena bei den Detroit Red Wings antreten (7:30 p.m. ET; NHL.tv; Mi. 1:30 Uhr MESZ). Am Donnerstag folgt ein Gastspiel bei den Boston Bruins im TD Garden (7 p.m. ET, NHL.tv; Fr. 1 Uhr MESZ).

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