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Ι-Κ
(1:2) - (4:2) - (0:2)
03.04.2021, 18:30 Uhr

Steelers gewinnen packendes Derby

Auswärtssieg bei den Heilbronner Falken

Þ03 April 2021, 23:47
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bietigheim
bietigheim

Am heutigen Karsamstag gastierten die Steelers zum Derby bei den Heilbronner Falken. Nach seinem Doppelpack am Donnerstag musste Daniel Naud heute wieder auf Benjamin Zientek verzichten. Im Tor spielte der erneut starke Jimmy Hertel. Das Spiel hatte alles was ein Derby brauchte – Tore, Spannung und tolle Szenen. Einzig die Fans fehlten, die den heutigen Sieg abgerundet hätten. 

Das Derby war keine Minute alt, da hatten sowohl die Steelers als auch die Falken bereits je eine gute Möglichkeit in Führung zu gehen. Das Tempo war von Beginn an recht hoch. Nach drei Minuten sprachen die Hauptschiedsrichter Roland Aumüller und Daniel Kannengießer eine Strafe gegen Evan Jasper aus. Bei einer erneut angezeigten Strafe gegen die Ellentaler traf Dylan Wruck zur Führung für die Unterländer. Robin Just musste im Anschluss Evan Jasper auf der Strafbank ablösen. In Unterzahl verpasste Alex Preibisch bei einem Konter den Ausgleich im Duell mit Falken-Goalie Florian Mnich. Die Steelers schüttelten den frühen Rückstand gut weg und spielten mutig und aggressiv nach vorne. Als sich Riley Sheen in der 14. Minute die Scheibe an der eigenen blauen Linie wurde er beim Abschluss unfair angegangen und es gab Penalty. Der Kanadier ließ sich diese Chance nicht nehmen und traf sehenswert zum 1:1-Ausgleich. Kurz darauf hielt Jimmy Hertel stark gegen Stefan Della Rovere und Davis Koch. Das Derby hatte alles was es brauchte – Tempo, Tore und tolle Chancen. Eine dieser nutzte zwei Minuten vor der ersten Pause Evan Jasper zum 2:1. Max Renner brachte die Scheibe via Bauerntrick vor das Tor. Dort stocherte der Kanadier den Puck über die Linie. Mit der knappen Führung ging es kurz darauf erstmals in die Kabinen.

Die Steelers kamen mit jeder Menge Schwung aus der Pause und nach nur 84 Sekunden erhöhte Brett Breitkreuz nach Traumpass von Robin Just auf 3:1. Die Ellentaler blieben weiter heiß bestimmten die Anfangsminuten. Florian Mnich im Tor der Hausherren und dem Pfosten war es zu verdanken, dass es nach 26 Minuten nicht schon 6:1 stand. Und so kam es wie es im Sport so oft kommt, wenn man vorne die Chancen nicht nutzt, fängt man sich hinten einen. Dylan Wruck verkürzte in der 27. Minute auf 3:2 und die Falken waren wieder im Spiel, welches wieder komplett offen war. In der 32. Minute markierte Davis Koch mit einem satten Schuss den 3:3-Ausgleich. Die Antwort der Bietigheimer ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Brett Breitkreuz bediente Alex Preibisch, der keine zwei Minuten später Florian Mnich keine Chance ließ – 4:3. Weil René Schoofs nach einem Zweikampf auf der Scheibe lag, gaben die Hauptschiedsrichter dem Steelers-Urgestein zwei Minuten wegen Spielverzögerung – eine mehr als fragwürdige Entscheidung. Das druckvolle Powerplay krönten die Unterländer mit dem 4:4, erneut war Davis Koch der Torschütze. Für die Bietigheimer kam es noch schlimmer. Ein Pass in die Mitte prallte vom Schlittschuh von Max Renner hinter die Linie. Der Treffer zum 4:5 wurde Bryce Gervais zugesprochen. Kurz vor der zweiten Sirene musste Fabian Ribnitzky wegen eines Stockschlags in die Kühlbox, so dass der Schlussabschnitt mit noch 54 Sekunden auf der Powerplay-Uhr für die Heilbronner begann.

Die Unterzahl überstanden die Steelers jedoch schadlos und machten sich auf, den Ausgleich zu erzielen. In der 46. Minute durfte man erstmals an diesem Abend im Powerplay ran und dieses nutzte Matt McKnight nach 19 Sekunden zum 5:5. Die Spannung in dem tollen Spiel nahm mit ablaufender Spielzeit immer mehr zu. Acht Minuten vor dem Ende jubelten die Steelers – jedoch zu früh. Riley Sheen „fing“ eine Scheibe mit der Hand ab und diese landete im Tor. Die Hauptschiedsrichter gaben den Treffer nicht. Doch nur 10 Sekunden später wurde erneut gejubelt, diesmal zurecht! Matt McKnight traf durch die Beine von Florian Mnich zum 6:5. Den 12. Treffer des Abends verhinderte Jimmy Hertel stark gegen Justin Kirsch. Die letzten sechs Minuten versprachen Hochspannung. Heilbronn drückte, doch die Bietigheimer hielten gut dagegen. In die Karten spielte den Ellentalern eine 2+10 Minuten Strafe gegen Pierre Preto 2:39 Minuten vor Schluss. Die Falken gaben sich jedoch nicht auf und versuchten nochmal alles. Bill Stewart nach kurz vor dem Ende seinen Golaie runter, doch den letzten Schuss von Dylan Wruck parierte Jimmy Hertel klasse und so blieb es beim 6:5-Sieg der Steelers.

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