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09.02.2019, 12:41

Steelers gewinnen in der Overtime gegen Heilbronn

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bietigheim
Bietigheim Steelers

Am gestrigen Freitagabend fand das vierte Derby der Hauptrunde im Ellental statt. Die Vorzeichen waren perfekt – zwei heiße Mannschaften, die vor der mit 4.517 Zuschauern ausverkauften EgeTrans Arena um drei wichtige Punkte spielten. Bei den Steelers waren die Youngster Fabjon Kuqi und Robert Kneisler nicht dabei, auch Freddy Cabana fiel aus. Im Tor begann Silo Martinovic.

Die Steelers starteten offensiv in die Partie und hatten nach einem Fehler im Aufbau der Falken die große Chance durch Marcus Sommerfeld in der der zweiten Minute in Führung zu gehen. Mirko Pantkowski im Tor der Unterländer reagierte jedoch hervorragend. Auf der anderen Seite rettete Silo Martinovic gegen den frei vor ihm schießenden Greg Gibson. Die Hausherren drückten weiter aufs Gas, doch Alex Preibisch, Eric Stephan oder Benjamin Zientek fanden ihren Meister im starken Goalie der Heilbronner. In der siebten Minute beorderten die beiden Schiedsrichter Ruben Kapzan und Christian Oswald die Streithähne Benjamin Hüfner und Justin Kirsch in die Kühlbox. Bei Vier gegen Vier hatte Greg Gibson seine zweite Großchance des Spiels, Silo war wieder zur Stelle. Eine Sekunde vor Ablauf der Strafen löste Shawn Weller wegen eines Stockchecks den Kollegen Hüfner auf der Strafbank ab. In Überzahl konterten die Falken nach guten Möglichkeiten der Steelers und Goldhelm Roope Ranta traf zum 0:1. Zwei Überzahlspiele in Serie sollte den Schwaben dann den Ausgleich bringen. Im ersten hielt Pantkowski seinen Kasten noch sauber aber als Derek Damon in der Box saß, nutzte Shawn Weller seinen eigenen Rebound von der Bande und traf einhändig zum 1:1 in der 11. Minute. Es entwickelte sich ein gutes und schnelles Spiel. Ein weiteres Powerplay für Heilbronn gab es in der 15. Minute. Hier war es der junge Samuel Soramies, der nach einem ziemlichen Durcheinander im Torraum der Ellentaler die Scheibe über die Linie bugsierte – 1:2 für Heilbronn und gleichzeitig der Zwischenstand nach 20 Minuten.

Der Mittelabschnitt begann mit Chancen für beide Teams, doch beide Keeper waren stets zur Stelle wenn es gefährlich wurde. Eine Strafe gegen Roope Ranta konnten die Hausherren nicht nutzen und liefen weiter dem Rückstand hinterher. In der 28. Minute war es soweit. Willie Corrin schoss so, dass Mirko Pantkowski zu der Seite abwehren musste, an der Yannick Wenzel stand. Der Stürmer schloss eiskalt zum 2:2-Ausgleich ab. Die Antwort der Falken ließ aber nicht lange auf sich warten. Greg Gibson ließ sich seine dritte Chance des Spiels diesmal nicht nehmen und traf nach einer starken Einzelleistung unhaltbar zur dritten Führung für sein Team ein. Zwischen beiden Treffern lagen gerade einmal 114 Sekunden. Die ca. 600 mitgereisten Falkenfans waren außer Rand und Band. Kurz vor der zweiten Pause war es Banjamin Zientek, der den dritten Ausgleich knapp verpasste.

Der Schlussabschnitt war 30 Sekunden alt, da traf der gestern groß aufspielende Greg Gibson den Innenpfosten. Für die Steelers war es Norman Hauner, der zweimal scheiterte. Die Spannung in der Arena nahm mit ablaufender Spielzeit immer mehr zu. Bietigheim drückte und Heilbronn war bei Kontern stets gefährlich. Beide Torhüter machten ein starkes Spiel. In der 51. Minute fiel der Ausgleich. Willie Corrin setzte mit einem tollen Pass Marcus Sommerfeld in Szene. Der sonst so schussgewaltige Stürmer tanzte einen Gegenspieler aus und legte die Scheibe gefühlvoll mit der Rückhand in den Winkel – ein Zaubertor zum 3:3. Als nur noch 45 Sekunden zu spielen waren, erhielt Eric Stephan von den gut leitenden Schiedsrichtern eine Strafe wegen Haltens und das große Zittern begann. Mit vereinten Kräften retteten die Schwaben sich in die Overtime.

Auch in dieser ließ man in Unterzahl nichts zu und bekam selber ein Powerplay zugesrochen, da Kyle Helms Willie Corrin festhielt. Hier war es Matt McKnight, der nach Zuspiel von Marcus Sommerfeld die Lücke fand und zum vielumjubelten 4:3-Siegtreffer einschoss. Derbysieger Bietigheim!

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