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Star­ke Vor­stel­lung im klei­nen Fina­le

EV Lands­hut ver­liert Spiel um Platz drei beim „Mül­lers Fan­shop Cup“ in Dres­den

Þ26 August 2019, 11:52
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EV Landshut
EV Landshut

Es sollte einfach nicht sein! DEL2-Aufsteiger EV Landshut hat im kleinen Finale des „Müllers Fanshop Cup“ der Dresdner Eislöwen die bisher stärkste Leistung im Verlauf der Vorbereitung gezeigt, musste aber dennoch mit dem vierten Platz vorlieb nehmen. Trotz einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung unterlagen die Rot-Weißen am Ende dem tschechischen Erstligisten HC Verva Litvinov mit 3:4 nach Penaltyschießen.

Trotz der ärgerlichen Niederlage konnte EVL-Cheftrainer Axel Kammerer seiner Truppe keinen Vorwurf machen, sondern verteilte vielmehr etliche Komplimente: „Das war heute der nächste Schritt. Alle Spieler haben eine wirklich sehr gute Leistung gebracht. Wir haben sehr kompakt und strukturiert gespielt und unsere neutrale Zone viel besser verteidigt, als noch gegen Dresden“, hielt Kammerer fest.

Die EVL-Truppe stemmte sich gegen die große Wucht, die Litvinov entwickelte und ging dank einer fulminanten Direktabnahme von Max Forster (10.) in Führung. Und Forster hatte noch nicht genug: Nach nur 35 Sekunden im zweiten Drittel nutzte er im Powerplay ein präzises Zuspiel von Mathieu Pompei zum 2:0 (21.). Es entwickelte sich ein packender Schlagabtausch in dem Litvinov durch den überragenden Frantisek Lukes (32.) den Anschlusstreffer schaffte und erstmals Jaroslav Hübl überwand. Der Keeper bekam den Vorzug vor Patrick Berger, weil er sich das Familienduell mit seinem Cousin Jaro, der für Litvinov auflief, nicht entgehen lassen wollte. „Das haben wir schon im Vorfeld so abgesprochen“, klärte Kammerer auf.

Keine zwei Minuten nachdem 1:2 war der EVL schon wieder an der Reihe. Ales Jirik behielt im Powerplay die Übersicht und schlenzte die Scheibe gekonnt in die Maschen – 3:1 (34.). „Wir haben wirklich alles gegeben und am Ende dann etwas Pech gehabt“, beschrieb Trainer Axel Kammerer die Schlussphase in der Frantisek Lukes mit einem Hammer von der blauen Linie auf 2:3 stellte und 80 Sekunden vor dem Ende aus kurzer Distanz auch noch das 3:3 markierte. Auch im Penaltyschießen war es Lukes, der beste Mann auf dem Eis, der den Unterschied zugunsten des HC Verva Litvinov machte.

Ein echter Wermutstropfen ist die Knieverletzung, die sich Heimkehrer Max Brandl gegen die Dresdner Eislöwen zuzog. Eine genaue Diagnose wird im Verlaufe des Montags erwartet.

Am Montag steigt zudem auch die große Mannschaftsvorstellung des EVL auf der Landshuter Dult. Ab 17.30 Uhr beginnt die große Präsentation in „Sophies Alm“. Der EVL freut sich darauf, gemeinsam mit seinen Fans einen gemütlichen Abend zu verbringen und sich für die neue Spielzeit einzuschwören.

Am Freitag reist der EVL schließlich nach Schottland, um sich am vorletzten Vorbereitungswochenende zweimal mit den Fife Flyers zu messen.
 
EVL – HC Verva Litvinov 3:4 n.P.
 
Tore:
1:0 (10.) Forster (Czarnik/Pompei)
2:0 (21.) Forster (Pompei)
2:1 (32.) Lukes (Kubat)
3:1 (34.) Jirik (Fischhaber/Kronthaler) (PP1)
3:2 (54.) Lukes (Mysak/Kubat)
3:3 (59.) Lukes (Valek/Kubat) (PP1)
3:4 (60.) Lukes (Penalty).

Strafminuten: Landshut: 6, Litvinov: 10.

Schiedsrichter: Patric Altmann / Stefan Vogl

Zuschauer: 1201.

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