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12.01.2020, 21:44

Special Teams machen den Unterschied

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THOMAS SABO IceTigers
THOMAS SABO IceTigers

Nach dem erleichternden 1:0-Sieg gegen die Krefeld Pinguine ging es für die THOMAS SABO Ice Tigers am Sonntagnachmittag zum Derby bei den Straubing Tigers. Nach einer unspektakulären Anfangsphase gingen die Ice Tigers in der 4. Minute mit ihrer ersten guten Chance direkt in Führung: Eugen Alanov spielte hinters Straubinger Tor zu Chris Brown, der Will Acton vor dem Tor sah und den punktgenauen Pass spielte, den Acton zur 1:0-Führung verwertete. Die Ice Tigers spielten konzentriert und überstanden auch die erste Unterzahlsituation schadlos. Rylan Schwartz hatte in Unterzahl sogar die Möglichkeit fürs zweite Tor, er brachte die Scheibe nach dem Diagonalpass von Chad Bassen aber nicht mit genügend Druck aufs Tor und scheiterte damit an Sebastian Vogl (6.). Straubing kam mit der Zeit besser ins Spiel, T.J. Mulock schoss mit der Rückhand knapp am langen Pfosten vorbei (8.). In der 11. Minute entwickelte sich eine Schlägerei zwischen Will Acton und Stephan Daschner nach einem späten Check des Straubinger Verteidigers abseits der Scheibe. In Überzahl schoss Daniel Fischbuch von der blauen Linie knapp vorbei (13.) und Max Kislinger traf die Scheibe nach einem von Rylan Schwartz erzwungenen Abpraller nicht richtig (17.).

Als Philippe Dupuis in der 19. Minute auf der Strafbank saß, wurde es unübersichtlich. Chris Summers traf Jeremy Williams mit einem hohen Stock im Gesicht, eine Strafe wurde zunächst nicht angezeigt, das Spiel lief weiter, Brandon Buck berührte die Scheibe, ehe Felix Schütz sie irgendwie zum 1:1 über die Linie bugsierte. Dass Brandon Buck die Scheibe berührt hatte, sollte noch wichtig werden, denn obwohl das Spiel ohne angezeigte Strafe weiterlief und Straubing in der Folge das Tor erzielte, musste Chris Summers nachträglich für 2+2 Minuten auf die Strafbank. Sämtliche Proteste der Ice Tigers halfen nichts, Straubing spielte weiterhin in Überzahl und traf in Person von Marcel Brandt nach einem schönen Querpass von Mike Connolly zur 2:1-Führung (20.). Die Ice Tigers starteten folglich auch in Unterzahl in einen hektischen und von vielen Strafen und Unterbrechungen geprägten Mittelabschnitt. Chancen gab es nur wenige, eine davon vergab Mitchell Heard für Straubing mit der Rückhand (24.). Nach einer Bankstrafe gegen die Ice Tigers spielte Straubing wieder einmal in Überzahl, Jeremy Williams zog aus dem Slot direkt ab, konnte Treutle aber nicht überwinden (28.). Mit zunehmender Spielzeit kamen die Ice Tigers wieder besser in die Partie und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Eine davon hatte Will Acton, der nach einem Querpass von Chris Brown eigentlich nur noch einschieben musste, die Scheibe aber nicht richtig traf (35.).

Zum Ende des Mittelabschnitts spielten die Ice Tigers in Überzahl und nahmen sogar eine doppelte Überzahlsituation mit in den Schlussabschnitt. Statt des Ausgleichs setzte es aber den nächsten Nackenschlag. Brandon Buck verlor die Scheibe im eigenen Drittel an Chase Balisy, Antoine Laganière setzte sich durch und traf bei 3:5-Unterzahl zum 3:1 für Straubing. Ein Gegentor, das natürlich niemals passieren darf, aber irgendwie zur aktuellen Phase der Ice Tigers passt.  65 Sekunden später spielten die Ice Tigers wieder in doppelter Überzahl und schafften es immerhin, den Anschlusstreffer zu erzielen. Philippe Dupuis bediente Chris Brown vor dem Tor, Brown hatte Zeit und traf aus dem Handgelenk zum 2:3 aus Nürnberger Sicht (42.). Nach einem Straubinger Icing und einem Bully fernab des Nürnberger Tores ging es dennoch ganz schnell, Jeremy Williams konterte über die rechte Seite und überwand Treutle mit einem Handgelenkschuss aufs lange Eck zum 4:2 für die Niederbayern (44.). Es war ein Gegentor, das Treutle sicherlich gerne zurück hätte. Auch beim nächsten Gegentor sah der Nürnberger Torhüter etwas unglücklich aus. Bei Straubinger Überzahl konnte er einen Schuss von Williams nicht festhalten, Felix Schütz brachte die Scheibe quer vors Tor und Mike Connolly musste nur noch abstauben – 5:2 für Straubing (46.). Damit war das Spiel gelaufen, Straubing verwaltete die Führung souverän und ließ die Ice Tigers nicht mehr ins Spiel zurückkommen. Andreas Eder (47.), Chad Bassen (57.) und Chris Brown (59.) kamen noch zu Möglichkeiten, Sebastian Vogl hielt den Tigers den 5:2-Sieg aber fest.

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