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Ζ-Ε
(0:0) - (0:1) - (1:0) - (1:0 ОТ)
23.11.2021, 04:30 Uhr

Sharks beenden Hurricanes Serie

Overtime Sieg für San Jose

Þ24 November 2021, 00:21
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San Jose Sharks

Im Schweizer Duell zwischen Nino Niederreiter und Timo Meier genügten 60 Minuten nicht für die Entscheidung. Erst in der Verlängerung konnten die San Jose Sharks die Siegesserie der Carolina Hurricanes beenden. Lange schien es, als ob die Torflaute der Sharks bestand haben würde.

Während die Hurricanes mit viel Selbstvertrauen nach San Jose reisten, nachdem sie zuvor viermal gewonnen hatten, mussten die Sharks eine Shutout-Niederlage gegen die Washington Capitals verdauen. Zu Spielbeginn fokussierten sich beide Teams auf die Defensive. Lediglich sieben Torschüsse für Carolina und acht für San Jose standen nach 20 Minuten auf dem Spielbericht. Ein Treffer wollte auf beiden Seiten nicht fallen.

Im Mittelabschnitt konnten die Hurricanes die Partie etwas an sich reißen und zehrten von dem frühen Treffer durch Tony DeAngelo, der nur 1:16 Minute nach Wiederbeginn eingeschoben hatte. Die Sharks schafften es nicht ihre Torflaute zu überwinden. Besonders Meier schien an Antti Raanta zu verzweifeln. Der Angreifer der Sharks schoss über die gesamte Partie gesehen sechs Mal aufs Hurricanes-Tor. Ein Erfolgserlebnis wollte sich nicht einstellen.

Nach 40 gespielten Minuten lag Carolina noch immer mit 1:0 in Front. Für das Team, das mit einer 14-2-0-Bilanz in die Partie gestartet war, eine eigentlich komfortable Situation. Die Hurricanes siegten in acht von neun Partien, in denen sie das erste Tor erzielten. Bei Führungen nach zwei absolvierten Dritteln waren sie bis zum Duell mit den Sharks tadellos unterwegs und standen bei sieben Erfolgen.

Kevin Labanc war es, der die Partie im Schlussabschnitt für die Sharks ausgleichen konnte. 135:38 Spielminuten waren zu diesem Zeitpunkt seit dem letzten Tor der Sharks, das Jonathan Dahlen gegen die St. Louis Blues erzielt hatte, vergangen. Es schien, als ob San Jose eine große Last von den Schultern fiel.

In der Folge ergab sich ein ausgeglichenes Duell mit den besseren Chancen für die Sharks. Kurz vor Ende der Partie hatte Tomas Hertl die doppelte Gelegenheit zum Siegtreffer, scheiterte aber bei seinen beiden Wrap-Around-Versuchen an Raanta. Mit 22 Sekunden auf der Uhr musste Brett Pesce wegen Beinstellens auf die Strafbank und eröffnete so den Sharks die Chance zum Sieg.

In der Verlängerung versuchte Meier erneut sein Glück, doch seine Schüsse in der noch andauernden Überzahlsituation wollten den Weg ins Tor nicht finden. Erst als Pesce bereits seit vier Sekunden wieder auf dem Eis stand, konnte San Jose den Schlusspunkt in einer hart umkämpften Partie setzten. Alexander Barabanov überwand Raanta und sorgte so für Carolinas erste Overtime-Niederlage der Saison (14-2-1).

Trotz des verlorenen Spiels war Hurricanes-Trainer Rod Brind'Amour mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: "Es war ein gutes Match. Wir haben gut gespielt. Wir haben versucht die richtigen Dinge zu tun. Am Ende haben wir ein oder zwei Chancen abgegeben. Das Powerplay hätte besser sein können."

Meier und Niederreiter blieben in der Partie ohne Punkte. Erstmals in dieser Saison blieb Meier damit in zwei aufeinanderfolgen Matches ohne eigenen Zähler. Niederreiter konnte mit drei Checks und zwei geblockten Schüssen in der Defensive auf sich aufmerksam machen und war mit dafür verantwortlich, dass es in der Partie nicht zu mehr Treffern kam und Raanta eine Fangquote von 92,6 Prozent aufweisen konnte.

Der Schlussmann der Hurricanes war mit seiner Leistung zwar grundsätzlich zufrieden, erklärte aber auch kritisch, dass er aus seiner Sicht zu viele unkontrollierte Rebounds zugelassen hätte. Auch beim ersten Gegentreffer habe er das Gefühl gehabt, dass er den Schuss hätte parieren können. James Reimer, der das Tor der Sharks hütete, konnte die Fangquote von Raanta noch übertreffen und ließ lediglich einen der 23 auf ihn abgegebenen Schüsse durchrutschen (95,7%). "Beide Torhüter habe wirklich gut gespielt", resümierte Brind'Amour nach der Begegnung. "Sie haben ihre Mannschaften im Spiel gehalten."

Brind'Amour legte nach der Partie auch großes Augenmerk auf die Block-Arbeit der Sharks, die auf zwei Ebenen versuchen würden, die Schüsse auf dem Weg zum eigenen Tor abzufangen. Sein Team hatte dann nicht das Glück, dass die Scheiben so abgeprallt wären, dass sie bei einem freistehenden Angreifer gelandet wären. Am Ende standen für die Sharks 23 Blocks auf der Habenseite. Ein herausragender Wert, der den Siegeswillen in San Jose unterstreicht.

Diesen Wunsch nach Erfolgen und vielleicht wieder Punkte von Timo Meier, werden die Sharks auch am Mittwoch wieder benötigen, wenn die Ottawa Senators bei ihnen gastieren (10:30 p.m. ET; NHL.tv; Do. 4:30 Uhr MEZ). Für Carolina gilt es am Mittwoch (10:00 p.m. ET; NHL.tv; Do. 4:00 Uhr MEZ) gegen die Seattle Kraken die Niederlage abzuschütteln und eine neue Erfolgsserie zu starten.

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