DEL/Wild Wings. Vor 4.250 Zuschauern kamen die Schwenninger Wild Wings perfekt aus den Startlöchern nach der Deutschland-Cup Pause.

Mit einem 5:2-Sieg (3:1,1:0,1:1) sicherte sich die Cortina Truppe den verdienten Dreier beim EHC Red Bull München.

Trainer Pat Cortina hatte nach der Pause und vor dem Spiel beim amtierenden Meister München die Qual der Wahl. Die verletzten Spieler meldeten sich bis auf Marc El-Sayed zurück, sodass er auf Marcel Kurth, Lennart Plalausch und Dominik Bohac verzichtete. Kurth konnte in den letzten Tagen wegen einer Grippe ohnehin nicht voll trainieren.
 
„Unser Akku ist nun wieder voll und wir haben die Pause alle sehr gut genutzt“, so der Trainer vor dem Spiel. Und das sollte leicht untertrieben sein, denn Schwenningen begann furios. Mit dem ersten Torschuss der Wild Wings durften die rund 250 mitgereisten Fans das erste Mal jubeln. Istvan Bartalis konnte David Leggio zum ersten Mal an diesem Abend überwinden. Eine Minute und 55 Sekunden waren da gespielt. Die etwas überraschende Führung für den Gast aus Schwenningen, denn München übte viel Druck in der Anfangsphase auf das Tor von Dustin Strahlmeier aus. Aber weiter ging es mit dem perfekten Start aus Schwenninger Sicht. In der 4. Spielminute vollendete nach Vorarbeit von Uli Maurer und Tobias Wörle Simon Danner zum 2:0.
 
Nicht wenige im Eisstadion im Olympiapark sollten sich verwundert die Augen reiben. Es wurde aber noch besser: denn Damien Fleury setzte noch einen drauf in der 5. Spielminute: 3:0 für die Wild Wings.
Und München? Der Meister aus der bayerischen Landeshauptstadt versuchte es nun mit wütenden Angriffen das Spiel zu drehen. Aber Dustin Strahlmeier erneut mit einer klasse Leistung. Gegen Michael Wolf konnte Strahlmeier noch parieren, eine Minute später musste er sich aber geschlagen geben. Daryl Boyle zog einfach mal ab und die Scheibe landete im Kasten der Wild Wings zum Anschlusstreffer für München.
Die Wild Wings hielten aber an ihrem Gameplan fest und lieferten in München weiter ein klasse Auswärtsspiel ab. Auch im zweiten Abschnitt hielten sie viel vom Kasten fern und wenn etwas auf das Tor kam, dann war auf Dustin Strahlmeier Verlass. In der 24. Minute rettete er im direkten Duell gegen Frank Maurer es war die beste Chance der Münchner im zweiten Durchgang.
Vier Minuten später war es Keith Aucoin, der knapp am Kasten vorbeischob.
 
Aber Schwenningen konnte sich auch mehrmals vor dem Tor in Szene setzen. In der 29. Minute verpassten Anthony Rech und Damien Fleury frei vor David Leggio. Drei Minuten vor der Drittelsirene machte es Markus  Poukkula besser. Der finnische Angreifer rumkurvte Leggio und schob aus spitzem Winkel ein zum viel umjubelten 4:1 für Schwenningen nach 37 Spielminuten.
Mit diesem Ergebnis ging es zum letzten Mal zum Pausentee.
 
Und nach dem letzten Wechsel setzte München noch einmal alles auf eine Karte. Sechs Minuten nach Wiederbeginn war es Maximilian Kastner, der vor dem Schwenninger Tor am Schnellsten schaltete und die Scheibe ins Tor der Wild Wings hob. Dustin Strahlmeier und seine Vorderleute waren jetzt im Dauerstress und in der Defensive gefordert. Und es sollte noch einmal Spannung aufkommen, denn München war nun drauf und dran den nächsten Treffer nachzulegen. Aber als Kalle Kaijomaa in der 55. Spielminute auf Zuspiel von Tobi Wörle das 5:2 erzielte, sollte das die Vorentscheidung sein. Schwenningen sicherte sich durch einen starken Auftritt verdient den Dreier an der Isar.
Am Sonntag empfangen dieWild Wings die Fischotter Pinguins Bremerhaven.

Fotos: GEPA Pictures

Tore:

01:55 mins. (0:1) - SWW - Istvan Bartalis #90

03:35 mins. (0:2) - SWW - Simon Danner #14

04:53 mins. (0:3) - SWW - Damien Fleury #93

08:59 mins. (1:3) - MÜN - Daryl Boyle #6

36:54 mins. (1:4) - SWW - Markus Poukkula #63

45:27 mins. (2:4) - MÜN - Maximilian Kastner #93

54:38 mins. (2:5) - SWW - Kalle Kaijomaa #56

eishockey.net / PM Schwenningen

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